Aktuelles:

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

am 21. und 22. November 2017 in Köln    –    Das Top-Event der Schadenwelt!
 

„Kfz-Versicherung: Allianz bläst zum Angriff“ – schreibt Versicherungsmonitor am 19.09.2017

Das hat Folgen für den Vertrieb in der Autoversicherung, für den Kraftfahrt-Betrieb und Kfz-Schaden.

Ein „Heißer Herbst“ 2017 ist in der Autoversicherung vorprogrammiert! Aber nicht nur das. Auch für die Kraftfahrt-Schadenwelt bleibt das nicht ohne Konsequenzen.

Die Allianz verspricht den Kunden, dass sie „bei Schäden innerhalb von 60 Minuten wieder mobil sind“. „Wir kümmern uns an erster Stelle um den Kunden, dann um das Auto“, sagt Joachim Müller, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG. Das verschiebt nicht nur die Betrachtungsperspektive, sondern sicherlich auch die Kräfte im Schadenmarkt!

Gleichzeitig gibt es aktuell „Massive Servicedefizite bei den Autoversicherern“ – laut der Servicequalitätstudie
des Disq / N-TV, Versicherungsjournal, 22.09.2017.

„Mercedes bringt die Telematik-Versicherung“ auf den Markt, heißt es im Versicherungsmonitor am 12.09.2017. – Auch dieser Vorstoß wird den Wettbewerb im Betrieb und Unfallschadenmarkt erheblich anheizen!

Denn der Wettbewerb spielt sich derzeit in der Kosteneffizienz, im Digitalisierungsfortschritt und Innovationsfähigkeit der Schadenbranche ab! Und das sowohl im Kraftfahrt-, als auch im Sach-Schadenbereich.

„HUK-COBURG ist Benchmark in der Branche“, Colornews, 02.2016. Thomas Geck, Leiter Schaden/Prozessmanagement HUK-COBURG, sieht den Versicherer bei der Umsetzung der elektronischen Kommunikation auf der Spitzenposition im Markt.

Was hat der Versicherer aktuell im Kfz- und Sach-Schadenbereich vor? Wie laufen die aktuellen Zukunftsprojekte und Aktivitäten im Automotive, Wohngebäude und Sachbereich? Welche Konsequenzen haben die aktuellen Trends und Entwicklungen für die gesamte Schadenbranche?

Was machen derzeit die großen Schadensteuerer der Branche und wie sieht deren Zukunftsstrategie aus?

Diese und weitere Themen werden auf dem 11. BF21-Schadenkongress im November 2017 ausführlich behandelt und diskutiert.

Ihre Referenten:

·  Mathias Scheuber, Mitglied des Vorstandes, Allianz Versicherungs-AG

·  Silke Lautenschläger, Mitglied des Vorstandes, ERGO Deutschland AG 

·  Ulrich Rieger, Mitglied des Vorstandes, AachenMünchener Versicherung AG

·  Horst Nussbaumer, Mitglied des Vorstandes, Zurich Gruppe Deutschland

·  Rüdiger Burg, Mitglied des Vorstandes, DEVK Versicherungen
 

·  Dr. Michael Pickel, Mitglied des Vorstandes, Hannover Rück SE, E+S Rück AG

·  Andreas Vietor, Hauptabteilungsleiter Privatkunden / Aktuariat und Controlling Komposit,
  
Westfälische Provinzial Versicherung AG

·  Dr. Martin Weldi, Bereichsleiter Kraftfahrt Schaden, HDI Kundenservice AG

·  Dr. Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer, Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung GmbH

·  Thomas Geiger, Digital Business Development, AUDI AG

·  Peter Caracciolo, Partner, MHP – A Porsche Company

·  Gerald-Alexander Beese, Leiter Strategisches Projektmanagement, KTI GmbH & Co.KG

·  Peter Börner, Vorstand, Eurogarant AutoService AG, Präsident,
  
ZKF - Zentralverband Karosserie und Fahrzeugtechnik e.V.

·  Robert Paintinger, Geschäftsführer, BVdP - Bundesverband der Partnerwerkstätten e.V.
 

·  Steffen Guttenbacher, Direktor, Abteilungsleiter Schadenservice, Württembergische Versicherung AG

·  Rainer Grim, Produktentwicklung Kraftfahrt, Grundsatzfragen Recht, R+V Allgemeine Versicherung AG

·  Tanja Cronenberg, Leitung Operatives Schadenmanagement, ERGO Deutschland AG

·  Thomas Bieber, Thomas Bieber Management Consulting

·  Wolfgang Schüssler, Betreuung OEMs, Carbon GmbH

·  Frank Tams, Geschäftsführer, Zeitreicher GmbH
 

·  Matthew Whittall, Vorsitzender des Vorstandes, Innovation Group AG

·  Björn Hinrichs, Sales Director Versicherungen, Arvato Financial Solutions

·  Dr. Susann Schmidt, Leiter Business Process Services, KOMSA Gruppe

·  Michael F. Stefer, Versicherungsbüro Stefer, Zurich Gruppe

·  Alexander Hornung, Co-Founder, hepster

und viele weitere.

Exklusive Referenten und Vorreiter im Schadenmarkt, Vorstände, Führungskräfte und Top-Manager marktführender Versicherer (insb. aus dem SHUK-Bereich), Schadenexperten aus der Automobilindustrie, dem Kraftfahrt-, Sach- und Personalschadenbereich sowie kooperierenden Branchen erwarten Sie auf dem 11. BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ am 21. und 22. November 2017, zu dem wir Sie herzlich einladen! Dieses Branchen-Event dürfen Sie nicht verpassen!

Es geht um DIE zukunftsentscheidenden Themen und Entwicklungen im Schadenmarkt, um die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche und die Erfolgsfaktoren für Ihr eigenes Geschäftsmodell im Kfz- und Sach-Schadenmanagement.

>> Melden Sie sich jetzt an und seien Sie bei diesem Branchenevent der Schadenwelt dabei!

Der BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ ist ein exklusiver Branchentreff für alle Schaden-Verantwortlichen aus der Versicherungswirtschaft, Automobilindustrie und im Kfz-, Sach- und medizinischem Bereich kooperierenden Unternehmen. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“ über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Schadenmanagement-Markt. Seien Sie dabei!

Beteiligen Sie sich an den spannenden Diskussionen zu den zukunftsentscheidenden Themen der Branche! Seien Sie dabei, wenn es um die Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit der Schadenbranche, sowie die Erfolgsfaktoren für Ihre Projekte und Ihr Unternehmen geht!

3. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

>> Dankeschön & Pressespiegel 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen - bei allen Referenten, Teilnehmern und Ausstellern - für Ihre aktive Beteiligung an unserer 3. BF21-Jahrestagung „Car Data-Telematik-Mobilität FAS-Autonomes Fahren-eCall-Connected Car“, die vor wenigen Tagen in Köln stattgefunden hat!

Die behandelten Themen und Lösungsansätze rund um Mobilität, Telematik, Big Data und Connented Car sind auf ein großes Interesse der Versicherungs- und Automobilbranche sowie auf ein breites Presseecho gestoßen. 

Hier möchten wir gerne auf die ersten Presseberichte von der Konferenz sowie weitere thematisch relevante Presse-News aufmerksam machen. 

„In jeder Garage sitzt ein Samwer, der überlegt, wie er uns die Butter vom Brot nehmen kann.“, sagte Dr. Jörg Hipp auf der CarData-Telematik-Tagung 2017 - berichtet von der Konferenz Herbert Frommes Versicherungsmonitor am 12.10.2017.

Solange wir keinen optimalen Kundenservice bieten, sind wir angreifbar“, warnte Dr. Hipp. Versicherer müssten kooperieren und mit Partnern neue Angebote entwickeln. Versicherer müssten größer denken und aufhören, in Sparten einzuteilen. „Alles was wir machen, muss einen Kundennutzen erzeugen“, sagte Dr. Jörg Hipp. „In der Hinsicht waren wir Versicherer nicht immer die Speerspitze der Bewegung.“

Jörg Hipp, Vorstandsmitglied der Allianz Versicherung, erwartet einen drastischen Wandel in der Mobilität. „Die Treiber sind massiv“, sagte er. „Die Menschen geben dafür mehr Geld aus als für Essen und Genussmittel.“

„Die Kunden unterscheiden nicht zwischen Versicherern und Amazon“, sagte Dr. Christoph Samwer, CEO von Friday. „Sie sind gewohnt, in Echtzeit zu bekommen was sie wollen.“ „Man muss nicht für den Desktop denken, sondern für das Smartphone“, betonte Dr. Samwer auf der Konferenz. Versicherung muss sich wandeln, meint Dr. Samwer. „In der heutigen Zeit ist es das größte Risiko, keine Risiken einzugehen“ sagte Dr. Christoph Samwer. (...)

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2017/10/friday-kooperiert-mit-tank-taler-und-drivy/

 

„Wirbel um Tanktaler, Telematik und Carsharing“ Den Versicherern fehlt es an Beweglichkeit – und eventuell auch an Visionen. berichtet bocquel-news am 16.10.2017 

Dr. Jörg Hipp, Vorstand der Allianz Versicherung betonte, „Die Versicherer hätten vor allem Nachholbedarf in Sachen Kundenservice.“, Schnell, mobil optimiert und verbraucherfreundlich – so soll es vor allem bei den Kfz-Policen werden. 

„In der heutigen Zeit ist es das größte Risiko, keine Risiken einzugehen.“, so Dr. Christoph Samwer.

Marc Oliver Matthias, Leiter des Innovation Labs bei der R+V Versicherung wurde nach dem Stand der Dinge eines Telematik-Tarifs bei der R+V gefragt. „Ich bin nicht hierhergekommen, um mich zu verteidigen, sondern vom Geschäftsausbau zu berichten“, sagte der Versicherungsmanager. Natürlich wolle man auch neue datenbasierte Produkte anbieten. „Doch wir haben dazu noch kein Killer-Feature gefunden“, sagte Matthias. „Solange wir aber der Meinung sind, dass unser Telematik-Produkt nicht gut genug ist, halten wir es unter der Decke.“

„Nach den düsteren Szenarien, die hier für die Assekuranz gezeichnet wurden, möchte ich Optimistischeres berichten“, sagte Vincenzo Reina. Als Country Head of Strategy & Smart Insurance Transformation bei der Generali Deutschland AG

„Das Auto ist nur ein ‚Ding‘. Noch interessanter wird es, wenn die Dinge verknüpft werden. Im Zentrum steht das Smartphone!“sagte Ingo Blöink, der den ersten Veranstaltungstag moderierte. (...)

Weiterlesen auf: http://www.bocquel-news.de/Wirbel-um-Tanktaler-Telematik-und-Carsharing.37140.php

 

„Bis 40 Prozent Rabatt in der Kfz-Versicherung“- „Im großen Stil steigt Anfang 2018 die HDI Versicherung AG in der Autoversicherung ins Telematik-Geschäft ein“,, so VersicherungsJournal am, 16.10.2017

„Wir starten im ersten Quartal 2018 einen Telematik-Tarif auf reiner App-Basis“, sagte Markus Rehle, Vorstandsmitglied der HDI Versicherung AG. Schon in diesem Jahr können Autofahrer ihr Punktekonto beim HDI „erfahren“. Dieser selbsterfahrene Bonus bleibt dem Kunden auch nach einem Jahr, wenn der Pay-as-you-drive-Tarif greift, erhalten. Der Höchstrabatt von 35 Prozent, würde sich dann auf 40 Prozent erhöhen. „Das erreichen natürlich nur Idealfahrer“, so Rehle. „Daher halten wir einen Telematik-Tarif als reine App-Lösung für zukunftsfähig.“

Viele Schäden können vermieden werden, wenn Fahrzeuge die Autofahrer beim Ein- und Ausparken durch intelligente Technik unterstützen. „Hier liegt das Einsparungspotenzial bei 30 Prozent des gesamten Schadenaufkommens in der Kfz-Versicherung“, sagte Dr. Johann Gwehenberger, Leiter der Unfallforschung des Allianz Zentrums für Technik (AZT). Heutige Systeme seien aber noch unzureichend. Sie wirkten sogar kontraproduktiv. „Wir haben festgestellt, dass Autofahrer mit Einparkwarnern mehr Unfälle machen als ohne“, so Gwehenberger.  „Ich gehe aber davon aus, dass die Autoindustrie sichere Einparksysteme mit Ultraschall schon in fünf Jahren auf den Markt bringt. Und zwar nicht nur für Luxusfahrzeuge, sondern auch für Mittelklasseautos.“

Die SV Sparkassenversicherung hat einen Eco-Tarif entwickelt, der passives Fahren belohnt. „Wir halten nichts von Telematik-Tarifen“, sagte Dominik Schütz, Head of SV Lab bei der SV. Über Tanktaler und den Eco-Tarif würde man indirekt eine schadenfreiere Fahrweise erzielen. So würden 40 Prozent der Nutzer täglich in die App-Tanktaler reinschauen. „Damit sind unsere Angebote ständig im Blick“, so Dominik Schütz. (...)

 

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/bis-40-prozent-rabatt-in-der-kfz-versicherung-130290.php

 

„Mehr Cross Selling durch Kfz-Apps“,  Versicherungswirtschaftheute, 16.10.2017.

Schon heute sind SV-Sparkassenversicherung und die HDI Partner des Onlineservice. Bei Tanktaler gibt es Prämien, wenn man bei Partnern tankt sowie einen Carfinder, ein elektronisches Fahrtenbuch oder einen GPS-Diebstahl-Alarm. Für Friday sollen für einen Laufleistungstarif die gefahrenen Kilometer automatisch an den Versicherer übertragen werden. Die SV-Sparkassenversicherung hat einen Eco-Tarif entwickelt, der passives Fahren belohnt “Wir halten nichts von Telematik-Tarifen”, sagte Dominik Schütz.

Im großen Stil steigt Anfang 2018 die HDI Versicherung in der Autoversicherung ins Telematik-Geschäft ein. “Wir starten im ersten Quartal 2018 einen Telematik-Tarif auf reiner App-Basis”, sagte HDI-Vorstand Markus Rehle. Schon in diesem Jahr können Autofahrer ihr Punktekonto beim HDI erfahren”. Wer die Option “Try before you buy” nutzt, kann seinen Einsteigerbonus von fünf auf zehn Prozent erhöhen. Nach Erkenntnis von Rehle wird die Smartphone-Technik immer besser. “Daher halten wir einen Telematik-Tarif als reine App-Lösung für zukunftsfähig”. (...)

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/unternehmen-management/mehr-cross-selling-durch-kfz-apps/

 

„R+V testet selbstfahrende Busse“, so Anna GentrupVersicherungsmonitor am 20.10.2017.

Die R+V startet am Frankfurter Flughafen zusammen mit der Betreibergesellschaft Fraport ein Forschungsprojekt zum autonomen Fahren. Künftig werden zwei selbstfahrende Kleinbusse die Flughafenmitarbeiter auf einer 1,5 Kilometer langen Strecke befördern. „Wir sind einer der großen Busversicherer in Deutschland, da liegt es nahe, sich mit solchen Themen zu beschäftigen“, sagte Norbert Rollinger.

Entwickelt wurde das R+V-Projekt vom Innovation Lab Connected Car des Versicherers.  Bei der Probefahrt für die Presse greift der Operator ein, wenn Kreuzungen unübersichtlich sind oder Rettungskräfte passieren. „Das ist Avantgarde, da funktioniert noch nicht alles“, sagte Rollinger während der Busfahrt. Bei schlechter Witterung steuert immer ein Mensch den Bus, da Regen, Hagel oder Nebel die Sensoren täuschen könnten. 

Selbstfahrende Fahrzeuge werden die Sicherheit auf den Straßen erhöhen, glaubt Jan Dirk Dallmer, R+V-Direktor Kraftfahrzeug-Betrieb. Sinkende Prämien werde es auf absehbare Zeit aber nicht geben. Zwar werden die Schäden weniger, die Reparaturkosten dürften wegen der teuren Technik in den Fahrzeugen jedoch steigen. „Wir rechnen mit einer gegenläufigen Entwicklung, weswegen man nicht von sinkenden Prämien sprechen kann.“ I

„Die Zulassung dieser Fahrzeuge ist auf Augenhöhe mit unserer Regulierung durch die Versicherungsaufsicht“, sagte Rollinger.(...)

 

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2017/10/rv-testet-selbstfahrende-busse/

 

„Autonomes Fahren – Wer wird die Nase vorn haben?“, fragt Versicherungsmonitor am 11.09.2017.

HUK-Chef Heitmann: „Kein Datenmonopol für Autoindustrie“,
schreibt Süddeutsche Zeitung am 17.08.2017.

„Das Geschäft mit Autodaten wird zum Streitfall zwischen Autoindustrie und Versicherungen. (...), heißt es weiter. Sowohl Autohersteller als auch Versicherer versuchen, mit digitalen Dienstleistungen die Kunden zu binden und neue Geschäftsfelder zu erschließen. (...)“.

„BMW startet als erster Autohersteller eine eigene Plattform für Konnektivitätsdienste.“, Automobilwoche, 27.05.17. „Mit BMW CarData erreicht die Konnektivität unserer Fahrzeuge eine neue Dimension“, sagt BMW-Chef Harald Krüger.

„Tesla will lebenslange Versicherung für Neuwagen etablieren. Wartung und Kfz-Versicherung im Kaufpreis des Autos enthalten“, Versicherungsbote, 28.02.2017.

„Heißer Herbst“ – so die Prognose von Herbert Fromme für die Wechselsaison in der Kfz-Versicherung 2017/2018, Versicherungsmonitor, 07.07.2017.

„Die Allianz Deutschland ist in einer komplizierten Lage. (...) Jetzt wollen Deutschlandchef Manfred Knof und Vorstand Joachim Müller – zuständig für den Schadenversicherer und die Vertriebsgesellschaft – wieder auf Angriff schalten.“, schreibt er.

„Aber gleichzeitig sollen die Kosten runter. Beides zusammen wird kaum gehen. In der Branche fühlen sich manche an 2004 erinnert. Damals hat die Allianz einen Preiskrieg in den K-Sparten losgetreten. (...)“.

„Allianz will in Deutschland angreifen“, Versicherungsmonitor, 03.07.2017.  „Der Allianz-Konzern wird ab September mit einem neuen, flexibleren Preissystem in der Schaden- und Unfallversicherung in Deutschland antreten. Damit will das Unternehmen dem Rückgang an Marktanteilen ein Ende machen (...)“.

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>> Die aktuelle Lage und die Trends in der Kfz-Versicherung und Automobilindustrie, brand-aktuelle Telematik-Projekte in der Assekuranz, innovative Mobilitätskonzepte sowie Big Data / Car Data-Initiativen der Automobilindustrie, wie auch die Weiterentwicklung der Fahrerassistenz vom automatisierten zum Autonomen Fahren stehen im Fokus der exklusiven 3. Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“
am 12. und 13. Oktober 2017 in Köln, zu der wir Sie herzlich einladen!

Verfolgen Sie die exklusiven Vorträge und diskutieren Sie mit Top-Entscheidern der beteiligten Branchen!

Ihre Referenten:

  • Dr. Jörg Hipp, Mitglied des Vorstandes, Allianz Versicherungs-AG
  • Markus Rehle, Mitglied des Vorstandes, HDI Versicherung AG
  • Dr. Christoph Samwer, CEO, Friday / Baloise Assurances
  • Vincenzo Reina, Country Head of Strategy & Smart Insurance Transformation, Generali Deutschland AG
  • Franz Bergmüller, Mitglied des Vorstandes, Württembergische Versicherung AG
  • Frank Edelmeier, Geschäftsfeldleiter Kraftfahrt Privat, AXA Konzern AG 
  • Marc-Oliver Matthias, Leiter Innovation Lab, R+V Allgemeine Versicherung AG
  • Lisa Voß, Business Development Managerin, ThinxNet GmbH
  • Dominik Schütz, Innovationsmanager, SV SparkassenVersicherung AG 
  • Tom Probst, Geschäftsführer, Smart Data B.V., Datenanalysen für die BMW Group
  • Dr. Ingo Blöink, CEO, Future Mobility Institute, zuvor European Head, Daimler Insurance Services GmbH
  • Thomas Geiger, Digital Business Development, AUDI AG
  • Olaf Kleindienst, Associated Partner, Connected Car/Digitalisierung, MHP – Porsche Konzern
  • Dr. Jürgen Weber, Partner, MHP – Porsche Konzern
  • Andreas Tschiesner, Practice Leader Automotive & Assembly, McKinsey & Company, Inc.
  • Sebastiaan Bongers, Head Automotive Solutions, Swiss Reinsurance Company Ltd
  • Dipl.-Ing. Neofitos Arathymos, Geschäftsführer, Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V., ZDK e.V.
  • Helge Kiebach, Leiter Schadenforschung, KTI GmbH & Co. KG
  • Dr. rer. nat. Dipl. Ing. Johann Gwehenberger, Leiter Unfallforschung/Schadenverhütung, AZT – Allianz Zentrum für Technik GmbH

     

  • Cornelia Kamber-Zech, Head of Fleet Telematics, Allianz Suisse
  • Christian Riffner, Geschäftsführer, Novofactum GmbH
  • RA Dr. Jens Schefzig, Partner, Osborne Clarke
  • RA Marcus Sacré, Rechtsanwalt, Osborne Clarke  
  • Dr. Karl Obermair, Senior Advisor Mobility Services, A.T. Kearney
  • und weitere.

         >> Mit Top-Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu den aktuellsten Themen im Automotive-, Mobilitäts- und Kraftfahrt-Bereich!!!

    Die BF21-Jahrestagung „Car Data - Telematik - Mobilität - Fahrerassistenzsysteme - Autonomes Fahren - eCall - Connected Car“ behandelt alle relevanten Themen und Aspekte rund um die Telematik, Mobilität und Auto-Vernetzung und richtet sich an die Kfz-Versicherer, Automobilindustrie, IT-Unternehmen, Mobilitäts-Dienstleister, Telekommunikationsanbieter und andere in dem Bereich aktive Branchen. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“ über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Mobilitäts-, Automotive- und Telematikmarkt. Seien Sie dabei! Sichern Sie sich jetzt Ihren Teilnehmerplatz!

    Melden Sie sich jetzt an und seien Sie bei diesem Top-Event dabei!

10. BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ - DIE Jubiläumstagung!!!

Es sind nur noch wenige Tage bis zu dem großen Schaden-Highlight des Jahres 2016 - der Jubiläumstagung "Aktives Schadenmanagement" am 08. und 09. November 2016 in Köln. Namhafte Referenten der Marktführer in Schadenmarkt berichten zu allen erfolgsrelevanten Themen im Kraftfahrt-, Sach-, Personen-Schadenbereich, wie auch im Mobilitäts-, Telematik-, Prozess-/IT- sowie Big Data- /Smart Data-Umfeld. 

 

>> „Ein Weiter-So wird es nicht geben!“, Versicherungsmonitor, 26.10.2016. Auch im Schadenbereich wird alles anders, als es war!

„Digitalisierung und Kostendruck zwingen die Branche zur Effizienzsteigerung, zur Generierung echter Mehrwerte für den Kunden sowie zur Vereinfachung der Betriebs-, Vertriebs- und Schadenprozesse“, so eine der Botschaften des Speaker´s Corner auf der DKM´2016 mit Dr. Alexander Vollert, AXA-Konzern, Dr. Markus Faulhaber, Allianz, Dr. Andreas Eurich, Barmenia, Dr. Karsten Eichmann, Gothaer.

 
>> Schwerpunkt Automotive, Mobilität, Kraftfahrt:

„HUK-Coburg eröffnet Autohaus“, / „Allianz verkauft künftig Gebrauchtwagen“, Versicherungsmonitor, 13.07.2016 / 19.10.2016.

„Die Partnerwerkstatt“ der HUK-Coburg am Start! – Aus „Service-Select“ wird „HUK-Autoservice“ / Februar 2016.

„Wir planen, ´Smart Driver´ 2017 flächendecken in Deutschland anzubieten“, Klaus-Jürgen Heitmann, HUK-Coburg.
 

>> Digitalisierungsoffensive – Next Step:

„Die Allianz Deutschland will weitere Millionensummen in die Digitalisierung investieren“ und hat dabei insb. „den Kundenservice und die Schadensmeldung im Blick“. Eine neue Schaden-App, die Anfang Juni 2016 von Schaden-Vorstand Mathias Scheuber vorgestellt wurde, erlaubt die Regulierung von Blechschäden innerhalb weniger Stunden und Auszahlung… sogar per PayPal! Schnell, transparent, intuitiv, interaktiv, vollkommen digital – so die wesentlichen Aspekte der neuen App mit Realtime-Deckungszusage.

Die neue Schaden-App ist nur eines der vielen Zukunftsprojekte im Schaden, welche derzeit die Allianz vorantreibt. Die Zielsetzung dahinter: Vollständige Digitalisierung betrieblicher Prozesse im Schaden! Was dabei besonders zu beachten ist: „Den Takt gibt heute der Kunde vor, nicht der Versicherer“, so Scheuber.

Juni 2016: Mobiler Hagelscanner im Einsatz / Sturm- und Hagelschäden / Das Tief „Elvira“, Allianz Deutschland AG, 03.06.16. „Wir haben hier punktuell sehr heftige Schadenereignisse mit hohen Stückzahlen in kurzer Zeit“, Dr. Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender der Provinzial NordWest, die deshalb „ihre Handwerkernetze verstärkt auf diese Herausforderungen ausrichten“ wird, Versicherungsmonitor, 09.06.2016. „Langfristig könnten auch die Preise in der Wohngebäudeversicherung steigen.“ Ausbau der Handwerkernetze in Sach und Effizienzsteigerung sind dabei unerlässlich!

 

>> Smart Data / Big Data – Das Öl des 21. Jahrhunderts!

„Die Allianz sieht große „Chancen durch die Digitalisierung“ und will „alle Lebensbereiche ihrer Kunden im Blick haben – Mobilität, Gesundheit, Smart Home“, wie Vorstandsvorsitzender Manfred Knof im Interview betont, Versicherungsmonitor, 12.07.2016.

 

>> 10 Jahre BF21 „Aktives Schadenmanagement“ – „Von der Einführung des Werkstattbindungstarifs in 2006 bis zum ersten Versicherer, der in 2016 selbst Autos verkauft. Es geht um DIE zukunftsentscheidenden Themen und Entwicklungen im Schadenmarkt, um die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche und die Erfolgsfaktoren für Ihr eigenes Geschäftsmodell im Kfz- und Sach-Schadenmanagement.

 

Beteiligen Sie sich an den spannenden Diskussionen zu den zukunftsentscheidenden Themen der Branche! Seien Sie dabei, wenn es um die Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit der Schadenbranche, sowie die Erfolgsfaktoren für Ihre Projekte und Ihr Unternehmen geht!

10. BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ - DIE Jubiläumstagung!!!

DIE SCHADEN-Jubiläumstagung!!! - am 08. und 09. November 2016, Köln   

>> Teilnahme schon ab € 995,- p.P. zum Frühbucherpreis (bis 15.09.2016)* ! Jetzt anmelden!

Sehr geehrte Damen und Herren,

10 Jahre BF21 „Aktives Schadenmanagement“ – von der Einführung des Werkstattbindungstarifs in 2006 bis zum ersten Versicherer, der in 2016 selbst Autos verkauft. „Moment of Truth“ war gestern, „Kundenbindung“ heißt die Erfolgsformel und das Zauberwort heute!, schreibt Thomas Bieber in seinem Vorwort zum BF21-Jubiläumskongress (vollständiger Artikel auf Wunsch erhältlich). 

Wie kann es Kfz-Vesicherern gelingen, fragt er, dass die Kunden sie als Dienstleister für alle Fragen rund um das Auto wahrnehmen? „Alle Fragen rund um das Auto“, das heißt nicht nur im Schadenfall präsent zu sein, sondern Services anzubieten und durchzuführen, die im Laufe des Lebenszyklus eines Autos und seines Besitzers anfallen: vom Kauf, über Versicherungsschutz, Wartung, Inspektion, bis hin zur Unfallreparatur und Ver-/Neukauf.

Das Streben nach Erweiterung der „Servicepalette“ scheint unumgänglich, weil zum einen die Schadenhäufigkeiten kontinuierlich abnehmen – von ca. 9,2 Mio. in 2012 auf ca. 8,0 Mio. Kfz-Schäden in 2022 - und zum anderen die Automobilhersteller durch – mindestens gefühlte – Datenhoheit und Vernetzung ihrer Fahrzeuge den „ersten Zugriff“ i.S. eines First-Notice-of-Service (FNOS) auf Ihre Kunden haben.

Die Antwort auf diese Herausforderungen ist die Bindung der Kunden entlang der skizzierten „costumer journey“ gepaart mit den technischen Möglichkeiten zur Besetzung der Kundenschnittstellen. Die Optimierung des „Moment of Truth“ greift hier mittlerweile zu kurz. (...)

Notwendige Wettbewerbsanpassungen gehen dabei einher mit der Digitalisierung von Geschäftsmodellen, auch und insbesondere der der Versicherungsbranche. Treiber sind nicht die Versicherer selbst, sondern ihre Kunden, die die technischen und gesellschaftlichen Veränderungen durch Internet, mobile Geräte und online-Transaktionen als Teil ihres normalen, täglichen Lebens verinnerlicht haben. Einfach & bequem, individuell & passgenau, überall & jederzeit - so ist die Erwartungshaltung der Kunden!

Ein interessantes, aktuelles Phänomen: Der ersten Euphorie beim Thema „Kfz-Telematik(-tarife)“ scheint schon wieder Ernüchterung gewichen zu sein! Kaum bleiben die Umsatzerwartungen hinter den Planungen zurück, wird das Geschäftsmodell als solches infrage gestellt.

Das Telematik Kfz-Geschäft wird jedoch bis zum Jahr 2030 – nach seriösen Studien – mit einem Anteil von ca. 20-25% in die Kfz-Bestände hineingewachsen sein. Die Telematik wird auch die Kfz-Steuerung und damit die aktive Schadensteuerung deutlich verändern. (...) Wer allein auf kurzfristige Wachstumsimpulse durch den massenhaften Absatz von Telematiktarifen setzt, wird möglicherweise enttäuscht werden. Wer allerdings mittel- und langfristig Telematik als ein Instrument der Transformation ins digitalisierte, kundeninduzierte Kfz-Versicherungsgeschäft begreift, kann damit gezielt das schrumpfende klassische Kfz-Geschäft kompensieren.

In diesem Sinne wünsche ich dem Veranstalter BF21 weitere 10 spannende Jahre der (kontroversen) Diskussion rund um das Thema „Aktives Schadenmanagement“. Vielleicht diskutieren wir dann nicht nur über den Verkauf von Autos durch Versicherer, sondern bereits über deren Produktion und den präventiven Einfluss von Versicherern auf die zukünftigen Schadenbilder. Wer weiß es...? Lassen wir uns überraschen! Ihr Thomas Bieber.

Exklusive Referenten und brand-aktuelle Themen aus den Bereichen Kraftfahrt, Automotive, Sach, Wohngebäudeversicherung, Klima- / Elementarschäden,  Leistungsmanagement erwarten Sie auf dem 10. BF21-Kongresses „Aktives Schadenmanagement“ - auf DER Jubiläumstagung !!! - am 08. und 09. November 2016 in Köln, zu dem wir Sie herzlich einladen!

>> Special Guest:

Heiko Wasser - Formel 1-Kommenatator... mit dem Blick „hinter die Kulissen“ der Formel 1-Rennen !

sowie

>> Ihre Referenten:

 

·  Mathias Scheuber, Mitglied des Vorstandes, Allianz Versicherungs-AG

·  Klaus-Jürgen Heitmann, Mitglied des Vorstandes, HUK-COBURG

·  Frank Huppelshäuser, Mitglied des Vorstandes, AXA Konzern AG

·  Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung, Generali Deutschland Schadenmanagement GmbH

·  Dr. Christoph Wetzel, Mitglied des Vorstandes, Talanx Deutschland AG

·  Tanja Hufschmidt,  Analytical Lead Google Automotive, GOOGLE Germany GmbH

·  Michael Hoffmann, Chief Executive Officer, Mercedes-Benz Versicherung AG

·  Peter Caracciolo, Partner Automotive Retail, MHP - Porsche Konzern

·  Dipl.-Ing. Neofitos Arathymos, Geschäftsführer, Zentralverband Deutsches Kraftfahrtgewerbe, ZDK e.V.

·  Univ.-Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Dr. h.c. Torsten Bertram, Institut für Roboterforschung, TU Dortmund 

·  Michael Schmidmeister, Geschäftsführer, SPN - Service Partner Netzwerk GmbH / 
   Hauptabteilungsleiter SPN, Versicherungskammer Bayern

·  Prof. Dr. Dr. Peter Höppe, Leiter Geo Risko Forschung / Corporate Climate Centre, Munich Re

·  Klaus Büttner, Abteilungsdirektor Produktmanagement / Schadenmanagement, VöV - Verband öffentlicher Versicherer

·  Dr. Ulrich Staab, Hauptabteilungsleiter Schaden, R+V Allgemeine Versicherung AG

·  Dr. Martin Weldi, Bereichsleiter Kraftfahrt Schaden, HDI Kundenservice AG

·  Ian Hughes, Chief Executive Officer, Cosumer Intelligence Ltd

·  Dr. Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer, Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung GmbH 

·  Frank Manekeller, Leiter Haftpflicht-Unfall-Sach-Schaden, HDI Kundenservice AG

·  Dr. Eberhard Wilkes, Geschäftsführer, KRAVAG Umweltschutz und Sicherheitstechnik GmbH

·  RWE (u.V.)

·  RA Matthias Nickel, Fachanwalt für Verkehrsrecht, RAe Kaspar, Müller, Nickel

·  Dr. Klaus Weichtmann, Geschäftsführer, ZKF - Zentralverband Karosserie und Fahrzeugtechnik e.V.

·  Robert Paintinger, Geschäftsführer, BVdP - Bundesverband der Partnerwerkstätten e.V.

und viele weitere.

Melden Sie sich jetzt an und seien Sie bei diesem Branchenevent der Schadenwelt dabei!

Der BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ ist ein exklusiver Branchentreff für alle Schaden-Verantwortlichen aus der Versicherungswirtschaft, Automobilindustrie und im Kfz-, Sach- und medizinischem Bereich kooperierenden Unternehmen. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“ über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Schadenmanagement-Markt. Seien Sie dabei!

>> Sichern Sie sich Ihren Teilnehmerplatz und melden Sie sich jetzt an!
 

2. BF21-Jahrestagung "Telematik - FAS - Autonomes Fahren - eCall - Connected Car" 2016

>> Zukunftsstrategien der Automobilhersteller, Kfz-Versicherer, Apple, Google & Co.

am 04. und 05. Oktober 2016 in Köln                                      –    DAS Top-Event!

 

Telematik: „Die Aufholjagd beginnt!“ – schreibt Herbert Fromme in seinem aktuellen Dossier.

Und in der Tat: Die angekündigte Telematik-Offensive der großen deutschen Autoversicherer – darunter die Allianz, die HUK-COBURG, die Generali – wird zweifelsohne im Jahr 2016 ihren Höhepunkt finden!

Kfz-Telematik: „Allianz sieht sich als Marktführer“ und will das Angebot in Kürze  auf andere Zielgruppen ausweiten, so Versicherungsmonitor, 02.09.2016. Der Versicherer ist sicher, „mit seiner Telematik-App den richtigen Weg zu gehen“, heißt es.

20.000 bis 25.000 Verträge ein Jahr nach der Einführung des „BonusDrive“-Tarifs – „Das kriegen wir locker hin!“, ist der Allianz-Vorstand Frank Sommerfeld überzeugt. In dem Wechselgeschäft 2016/2017 wird die Allianz offensiv für den Telematik-Tarif werben.

 

Mit der Allianz brachte nun ein Schwergewicht der deutschen Autoversicherer ein Telematik-Produkt auf dem Markt. Im Herbst 2016 startet die HUK-COBURG ihr Telematik-Angebot, ebenfalls 2016 folgt auch die Generali.
 

Dem Telematik-Trend, dem autonomen Fahren und dem Veränderungsdruck durch teil- und vollautomatisierte Fahrzeuge müssen sich die Versicherer, wie auch die Automobilhersteller, auf jeden Fall stellen!

„Zunehmend tritt auch die Technologieindustrie als Konkurrent auf“, sagt Dr. Angelika Christoph von der HUK-COBURG im Versicherungsmonitor-Interview vom 18.08.2016. „Wir dürfen diese Wettbewerber nicht aus dem Blick verlieren. Und wir dürfen uns nicht ausruhen“, sagt sie.    

„Es wird nicht mehr lange dauern, bis ein Technikkonzern wie Google, Uber oder Apple ein selbstfahrendes Auto auf den Markt bringt, glaubt Swiss Re“, Versicherungsmonitor, 26.08.2016. Die sinkenden Unfallzahlen sorgen für einen enormen Preisverfall in der Kfz-Versicherung, sind sich Experten einig.

Eine Fachkompetenz in Sachen Risikobewertung, Tarifierung abhängig von verbauten Sicherheitssystemen und Datenverarbeitung / Datenauswertung / Bid Data – wird dabei absolut unerlässlich und zukunftsentscheidend sein!

Die aktuellen Telematik-Projekte der Versicherer – im nationalen und internationalen Kontext – wie auch die Zukunftsthemen der Automobilhersteller rund um autonomes Fahren, vernetzte Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme, u.a. Daimler, Porsche, AUDI sowie der Zulieferer und IT-Dienstleister stehen im Fokus der exklusiven 2. Jahrestagung „Telematik - Fahrerassistenzsysteme - Autonomes Fahren - eCall - Connected Car“ am 04. und 05. Oktober 2016 in Köln, zu der wir Sie heute einladen!

Zukunftsforum Assekuranz

>> Dankeschön für Ihre Teilnahme & Pressespiegel ´Zukunftsforum Assekuranz´

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Referenten und Teilnehmer,

die aktuelle Lage und strategische Handlungsoptionen vor dem Hintergrund der digitalen Transformation, des Niedrigzinsumfelds, der regulatorischen Vorschriften und des veränderten Kundenverhaltens, smarte Produkte und die "Neue Mobilität", neue Wettbewerber und Fin Techs, die Zukunftsstrategien im Vertrieb & Produktmanagement, IT und digitale Prozesse bildeten die thematischen Schwerpunkte unserer exklusiven Vorstandstagung / Strategietagung „Zukunftsforum Assekuranz“ am 21. und 22. Juni 2016 in Köln (mit Vorabend am 20. Juni).

Diese und viele weitere auf der Strategietagung diskutierten Themen sind auf ein großes Interesse der Versicherungsbranche und ein breites Presseecho gestoßen.

 

>> Pressespiegel

Innovationen kommen nicht von Versicherern“, so Herbert Frommes Versicherungsmonitor am 21. Juni 2016

„Zwar tüftelt die Assekuranz derzeit heftig an Angeboten und Strategien, mit denen sie den Herausforderungen der Digitalisierung begegnen kann. Diese Versuche sind derzeit aber wenig fruchtbar, glauben Experten. Zu schwerfällig sind die Prozesse, zu wenig flexibel die Entscheidungsmechanismen. Von den meisten der derzeit am Markt befindlichen Insurtechs sind aber ebenso wenig große Sprünge zu erwarten, was disruptive Geschäftsmodelle angeht.

Digitale Innovationen, die die Versicherungswirtschaft nachhaltig verändern, werden von externen Unternehmen kommen. Von der Assekuranz selbst dagegen sind wenige Neuheiten zu erwarten. Darüber waren sich Experten auf einer Fachkonferenz in Köln einig. „Die echte Disruption kommt von außen, nicht von innen“, glaubt Christoph Netta, Managing Partner bei der Münchener Headhunter-Firma Heads!. Er gründet seine Meinung auf Gespräche mit Experten aus der Branche, darunter Vorstände und Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen, Fintech-Start-ups und Innovation Labs.

Der Grund aus Sicht vieler Branchenteilnehmer: Die Unternehmen schaffen es nicht, interne Lösungen zu entwickeln, die als Schnittstellen zu neuen Techniken dienen. Auch Jens Parthe von der Unternehmensberatung Monitor Deloitte hat seine Zweifel, dass die großen Versicherungskonzerne tatsächliche Innovationen schaffen, die den Markt komplett umkrempeln. „Ich bin mir unsicher, ob die großen Unternehmen die notwendige Geschwindigkeit wirklich hinbekommen oder ob nicht andere Player wie Technologieunternehmen erfolgreicher sein werden“, sagte er.

Vor allem die Insurtechs trauen der Assekuranz keine großen Sprünge beim Thema Digitalisierung des gesamten Geschäftsmodells zu, berichtete Netta. Das liege vor allem an der schwerfälligen Organisation der großen Tanker, die die schnelle Umsetzung kreativer Ideen nur schwer zuließe.

Allerdings beobachtet Netta sehr wohl bei einigen IT-Vorständen der traditionellen Gesellschaften die Tendenz, radikale Ideen zu denken. „Bei einigen gibt es die Überlegung, neue Versicherer auf der grünen Wiese zu gründen“, sagte er. Das Beispiel des Anfang des Jahres neu an den Start geschickten digitalen Krankenversicherers Ottonova sei nur eine der vielen Innovationen, die die Branche in den kommenden Monaten erwarte.

Netta: digitale Labs wenig sinnvoll
Weniger sinnvoll ist wohl die Schaffung spezieller digitaler Labs, zumindest wenn man den Aussagen der dort Beschäftigten Glauben schenkt, sagte der Headhunter. „Erstaunlicherweise glauben nicht einmal die Lab-Mitarbeiter selbst, dass sie eine wirkliche Innovation schaffen können.“ Das liege vor allem am fehlenden Einfluss der Spezialeinheiten. „Sie haben kein eigenes Budget, keine eigene Verantwortung, sondern sind lediglich eine intellektuelle Spielwiese der Versicherer oder anderer Betreiber“, sagte Netta.“ (…)

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2016/06/innovationen-kommen-nicht-von-versicherern/

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Experten: Versicherer sollen mit Services punkten “, Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 23. Juni 2016

„Angesichts der vielen Herausforderungen, die die Digitalisierung an die Versicherungswirtschaft stellt, können sich die Gesellschaften einen Vorteil verschaffen, wenn sie sich verstärkt um Serviceangebote für ihre Kunden bemühen. Davon zeigten sich Experten auf einer Fachkonferenz in Köln überzeugt. Vorbild könnten andere Branchen sein, in denen die Servicementalität schon weiter fortgeschritten ist, etwa die Automobilindustrie.

Der Anteil digitaler Dienste am Geschäft der Versicherungswirtschaft sollte deutlich steigen. Jenseits des Kerngeschäfts Versicherungen und Risikoübernahme könnten sich die Unternehmen so in der digitalen Welt besser positionieren. Davon ist Steffen Krotsch überzeugt, Head of Innovation bei Allianz Worldwide Partners. „Es gibt einen Wandel weg von der Produkt- zur Service-Ökonomie“, sagte er auf einer Konferenz von Businessforum21 in Köln.

Das liegt vor allem daran, dass die Kundenbedürfnisse heute viel individueller seien. „Produkte sind Mittel, der Service ist der Zweck.“ Er nannte ein Beispiel: „Wenn Sie am Ende der Konferenz nach Hause möchten, dann möchten Sie vor allem von A nach B kommen“, wandte er sich an die Veranstaltungsteilnehmer. „Sie wollen keinen spezifischen Mietwagen, Sie wollen kein Taxi oder keinen bestimmten Flug, und wenn es einem Anbieter gelingt, auf Ihr individuelles Bedürfnis einzugehen, wird das besser angenommen als ein breiterer Produktverkauf nach dem Motto: hier ist ein Auto, mach damit was du willst.“

Andere Branchen machten dies bereits vor, etwa die Automobilbranche. Die Hersteller verdienten bereits viel Geld mit Dienstleistungen wie Services rund um das Thema Mobilität. „Bei Ford machen solche Dienste bereits einen größeren Anteil des Umsatzes aus als der Verkauf von Autos. „Auch Audi hat angekündigt, 50 Prozent des Umsatzes im Jahr 2025 mit Services zu erwirtschaften“, sagte er.

Bei anderen abgucken
Davon sollte sich die Versicherungswirtschaft eine Scheibe abschneiden, glaubt der Manager. Denn durch Services, die über das reine Produkt hinausgehen, könnte auch der Kundenkontakt verbessert werden. „Wir müssen weg vom Absicherungsprodukt hin zu Serviceprodukt“, glaubt er. Allianz Worldwide Partners machte durch die Kooperation mit dem Start-up Simplesurance Schlagzeilen. “ (…)

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2016/06/experten-versicherer-sollen-mit-services-punkten/

 

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Vermittler in der schönen neuen Digital-Welt“, VersicherungsJournal, 23.06.2016

„In Sachen Digitalisierung haben sowohl Versicherer als auch Vermittler Nachholbedarf, meint Michael H. Heinz. Die Zukunft des Vermittlers entscheidet die Technik an sich aber nicht. Am zweiten Tag des Zukunftsforums Assekuranz 2016 ging es in Sachen Digitalisierung viel um den Vertrieb.

Die Digitalisierung sei eine unumkehrbare Rahmenbedingung, bei der die Assekuranz noch Nachholbedarf habe, sagte Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) am Mittwoch auf einer Fachkonferenz in Köln.

Nicht per se mehr Vertrauen
Das Zukunftsbild des Versicherungs-Vermittlers hänge aber nicht von der Digitalisierung ab, sondern vom eigenen Berufsbild. Auch von den Exklusivvermittlern verlangten die gesetzgeberischen Vorgaben Unternehmertum.

Die Ausschließlichkeit könne sich nicht mehr nach den Steuerungsmechanismen der Versicherer richten. Er sieht die Zukunft der Vermittler in werthaltiger Beratung, nicht im standardisierten Geschäft. Somit werde die Zahl der Vermittler von aktuell rund 240.000 weiter auf etwa 100.000 sinken.

Digitalisierung bringe nicht automatisch mehr Transparenz und Vertrauen; teilweise sei das genaue Gegenteil der Fall, sagte Heinz. Durch den Teilberatungsverzicht bei neuen Medien wird seiner Ansicht nach viel verloren gehen. Die Versicherer suchten permanent Auswege für weniger Beratung wie beispielsweise durch die Fin- oder Insurtechs.

Der Kunde von Morgen
Robin von Hein, CEO & Managing Director der Simplesurance GmbH (VersicherungsJournal 24.11.2014), berichtete, wie sein Haus den „Kunden von morgen“ über Annex-Produkte zu online gekauften Waren erreiche. Von Elektronik bis zum Kinderwagen ist man damit inzwischen in fast 20 Ländern und bei 1.500 Produktpartnern unterwegs.“(…)

Weiterlesen auf:  http://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/vermittler-in-der-schoenen-neuen-digital-welt-126120.php

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Digi-Welt mit Kulturwandel in Service und Produkt“, bocquel-news, 23.06.2016

„Immer öfter melden Versicherer die Ergebnisse ihrer Digitalisierungsstrategien. Auf dem Zukunftsforum Assekuranz 2016 waren dies beispielsweise Allianz, Axa und Generali. Dort ging es auch um den notwendigen Kulturwandel, denn die Versicherer setzen mehr und mehr auf Prävention.

Ab Montag ist der Generali-Konzern in Deutschland mit seinem öffentlich bereits heiß diskutierten „Generali Vitality“ auf dem Markt. „Unsere Aufgabe als Versicherer wird mehr und mehr Vorbeugung sein. Da haben Kunden und Versicherer die gleichen Interessen. Das ist unser generisches Aufgabenspektrum – bisher gab es dafür vielleicht nicht die Daten und Zugänge“, sagte Dr. Rainer Sommer (Foto: M. Lier). Für den Vorstand COO / CIO der Generali Deutschland AG (www.generali-deutschland.de) ist dies eines der Leuchtturmprojekte, mit dem sich das Traditionshaus in einen Konzern mit Adjektiven wie „simple, easy, smart“ verändert.

Nicht nur digital, sondern auch schadenmindernd
Mit „Generali Vitality möchten wir die Spielregeln der Versicherungsbranche neu definieren und uns als Vorreiter der Branche positionieren und damit wettbewerbsfähig bleiben“, sagte Sommer. Die Vitality-Tarife mit der Fitness-App starten in der Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei gehe es nicht um Selektion von Risiken, sondern um Verhaltensänderung durch Sensibilisierung und Belohnungen. „Das ist kein Marketing-Gimmick“, so Sommer. In Südafrika, Großbritannien und Australien werden diese Produkte bereits eingesetzt und zeigen laut Sommer, dass der Schadenverlauf der Verwender „ohne etwas zu tun“ um 20 Prozent besser ist als in Vergleichsgruppen.

Vertrieb muss mitziehen
Das liege an der „Awareness“; also an der Sensibilisierung der Kunden für gesundheitsbewusstes Verhalten. Im „Platinstatus“ – also bei Versicherten, die besonders viele Bonuspunkte für gesundes Verhalten haben, ist der Schadenverlauf sogar um 50 Prozent besser. „Wir haben also nicht nur große Hebel auf der Kosten-, sondern auch auf der Schadenseite“, sagte Sommer. Die Tarife funktionierten allerdings nur, wenn der Vertrieb „das auch erklären kann“. Hier beobachte er, dass die DVAG (www.dvag.de) und die eigene Ausschließlichkeit sich zunehmend den geänderten Anforderungen der Kunden stellten und sehr innovativ seien – beispielsweise durch Chats, E-Mails oder auch Portale.

Wandel in den Köpfen
Das Wesentliche beim Transformationsprozess „ist die Menschen im Unternehmen auf den Weg mitzunehmen“. Gelingen soll dies durch mehr Arbeiten in Teams , Leuchtturmprojekte, Transparenz, aber auch der Dokumentation kleinteiliger Ergebnisse und „dem Feiern kleiner Erfolge“. Auch wenn viele Aufgaben inzwischen im Konzern über die verschiedenen Risikoträger hinweg an „einer Stelle“ angesiedelt seien, werde der Konzern doch seine Mehr-Markenstrategie und die unterschiedlichen Vertriebskanäle beibehalten.“(…)

Weiterlesen auf:  http://www.bocquel-news.de/Digi-Welt-mit-Kulturwandel-in-Service-und-Produkt.35975.php

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“Run-off” ist nicht für jeden sinnvoll“, heißt es in Versicherungswirtschaftheute am 05.07.2016

“Der Weg eines sogenannten ‘Run-off’ nicht für jedes Unternehmen sinnvoll und gangbar”, konstatiert Heinz-Peter Roß, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben  im Exklusiv-Interview mit VWheute, denn hier spielten viele Faktoren eine Rolle. So sollten sich “alle Verantwortlichen sich ernsthaft mit Optionen für ihre Bestände beschäftigen”.(...)

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/unternehmen/run-ist-nicht-fur-jeden-sinnvoll/

 

13. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

Top-Themen und exklusive Referenten vom 22. bis 24. Februar 2016 in Köln  

–    DAS Jahresevent der Automobil-Branche & Kraftfahrt-Sparte!  

„Autonomes Fahren bedroht die Kfz-Prämieneinnahmen“, Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 20.01.2016.

„Die Schaden- und Kostenquote im Markt verschlechtere sich bereits wieder“, sagt Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstand der HUK-COBURG.

„HUK: Vernetzte Autos verändern den Wettbewerb“. / „Der Wettbewerb nimmt zu“ auch durch die neue Konkurrenz von Autoherstellern und Vermittlern im Internet, sagt er, Versicherungsmonitor, 09.11.2015. 

HUK-Coburg: „Telematik-Tarif kommt“, bestätigt Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandsvorsitzender der HUK-Coburg, Börsen-Zeitung, 15.01.2016

Dr. Alexander Vollert, Sach-Vorstand der Allianz Deutschland AG sieht die Allianz als „Gewinner der technischen Veränderungen in der Kfz-Versicherung“, Versicherungsmonitor, 02.11.2015. 

„Die Hälfte der Versicherer wird es in zehn Jahren nicht mehr geben“, Robert von Hein, Simplesurance, Versicherungsmonitor 19.10.2015.

 

Profitabel, innovativ, smart! – so muss die Kfz-Versicherung der Zukunft sein, um in dem „neuen Wettbewerb“ bestehen zu können. Ganz nach dem Motto: „Alles muss sich ändern, damit es bleibt wie es ist“ in dem weltberühmten, sizilianischen Roman „Der Leopard“ von Giuseppe Tomasi die Lampedusa. Oder...?!

Wie ist nun die aktuelle Lage in der Kraftfahrt-Versicherung, dem Automotive- und „New Mobility“-Markt?  

Kfz-Versicherung 2015 / 2016 – Zenit bereits überschritten?! – lautet die aktuelle Frage beim Rückblick auf das Kraftfahrtjahr 2015. 

Haben die Kfz-Versicherer es geschafft, nach einem erfreulichen Vorjahr, die gebotene Preisdisziplin weiterhin aufrecht zu erhalten? Wie hat sich der Markt im Einzelnen entwickelt? Welche Unterschiede weist der Kraftfahrt-Haftpflicht- und der Kasko-Bereich auf? 

Gemessen an den Prämiensteigerungen und Schadenanstiegen in 2015 hat sich die Profitabilität in Kraftfahrt verringert, auch wenn sie mit einer Anfalljahr-Schaden-/Kostenquote von ca. 96% (nach Berechnungen der GenRe) im positiven Bereich verbleibt. Welche Vorzeichen gibt es für das Jahr 2016? 

Das versicherungstechnische Ergebnis scheint nun leider ihren Zenit überschritten zu haben. So sind in 2016 weiter „rückläufige Ergebnisse zu erwarten.“ Bereits jetzt zeichnet sich ein „Rückgang der Prämiensteigerungen ab, der speziell in der Kraftfahrt-Haftpflicht dazu führen könnte, dass die Durchschnittsprämie nicht weiter ansteigt. Selbst unter Annahme normaler langfristiger 

Schadeninflationsentwicklungen ergäbe sich hieraus ein weiterer Abbau der versicherungstechnischen Überschüsse“, rechnet Marco Morawetz vor.

Was ist zu tun, um dem Prämienverfall in K entgegen zu wirken? Welche Profitabilitäts- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen sind möglich und angemessen? Welche Ertrags- und Wachstumsziele verfolgen die Marktführer 2016 und was bedeuten sie für den gesamten Markt? 

Wird sich die Wettbewerbsintensität im Markt weiterhin fortsetzen und zu einer erneuten negativen Preisspirale in Kraftfahrt führen? Tragen die gerade gestarteten und die für 2016 angekündigten Telematik-Tarife dazu bei, dass sich der Markt wieder in die Verlustzone drehen wird? Wie sieht eigentlich eine marktgerechte UND kundenzentrierte Strategie - und hier vor allem die Preis- und Produktpolitik - für das beginnende Jahr aus? 

Welche Strategien in Kraftfahrt verfolgen derzeit die Allianz, die HUK-Coburg, VHV, AXA, R+V, HDI, Ergo und welche Ergebnisse können Sie derzeit vorweisen? Wie sehen die aktuellen Projekte der Telematik-Pioniere aus? Wie steht´s derzeit um eCall, Telematik, Connected Car, Big Data und neue Mobilität? Wie positionieren  sich die Automobilhersteller, BMW, Daimler, Porsche in dem „New Mobility-Markt“? Welche Geschäftsmodelle und Pläne von Google, Facebook, Apple, Amazon & Co., oder auch der FinTechs, sind beachtenswert?      

Welche Bedeutung werden die aktuellen Mega-Trends für die Kraftfahrt-Sparte haben? Die fortschreitende Digitalisierung, die Notwendigkeit der extremen Prozessdurchgängigkeit und der Kundennutzen- Maximierung, die „jungen Wilden“ der Branche, die FinTech-Unternehmen, die in den Markt drängen, wie auch das nachhaltig veränderte Kundenverhalten mit deren großem Drang zum Online- und Mobile- Konsum krempeln die gesamte Branche um - und damit auch die Kfz-Versicherung. 

Wird das autonome Fahren, Connected Car und die derzeit schon in den Autos verbauten Fahrerassistenzsysteme die Kfz-Versicherer sogar völlig überflüssig machen?! Wird diese Horrorvision eines Tages Realität werden? Ausgeschlossen ist es nicht. Und wie kann man dagegen steuern? Tatsache ist: 

„Vernetzte Autos verändern den Wettbewerb“ und damit auch die Autoversicherung, wie Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstand der HUK-Coburg, heute schon prognostiziert. 

Profitabel, innovativ, smart! - so muss auf jeden Fall die Kfz-Versicherung der Zukunft werden, um in dem „neuen Wettbewerb“ bestehen zu können. Denn... die neuen Wettbewerber warten schon!

Diese und weitere für die Kfz-Versicherer existenzrelevante Themen und Zukunftsentwicklungen, aktuarielle Analyse der angebotenen Tarife, aktuelle Marktzahlen, Fakten und Daten in der K-Sparte, wesentliche Aspekte der Preis-, Produkt- und Vertriebspolitik der marktführenden Kfz-Versicherer und OEMs, Deckungskonzepte und Prämienentwicklung im Privat- und Firmenkundengeschäft, sowie wertvolle Impulse und Anregungen für die Strategie Ihres Unternehmens  bilden Schwerpunkte unserer diesjährigen, traditionellen Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“ vom 22. bis 24. Februar 2016 in Köln, zu der wir Sie herzlich einladen!

>> Holen Sie sich das „Wissen aus erster Hand“ von den Top-Entscheidern und führenden Branchenexperten im Kraftfahrt-, Automotive-, Mobilitäts- und FinTech-Markt! Seien Sie dabei!   

Ihre Referenten:

  • Dr. Klaus Driever, Vorstandsvorsitzender, AllSecur Deutschland AG / Leiter Digitaler Verkauf, Allianz Deutschland AG 
  • Dr. Edgar Puls, Mitglied des Vorstandes, HDI Global SE   
  • Olaf Bläser, Mitglied des Vorstandes, ERGO Beratung und Vertrieb AG     
  • Dr. Edgar Martin, Mitglied des Vorstandes, KRAVAG Versicherungen / R+V Versicherungsg
  • Frank Thomsen, Vorstand, Itzehoer Versicherungen 
  • Dr. Christoph Lüer, Head of Motor Underwriting, General Insurance, Zurich Gruppe Deutschland 
  • Dr.-Ing. Dirk Wisselmann, Referent „Hochautomatisiertes Fahren“, BMW Fahrwerks- und Fahrerassistenzentwicklung, BMW Group 
  • Dipl.oec. Olaf Kleindienst, Competence Center Connected Car / Digitalisierung, Associated Partner, MHP – Porsche Konzern
  • Nicolas Heyer, Industry Head Google Maps for Work, Google Germany GmbH 
  • Timo Pelz, Industry Lead Financial Services D-A-CH, Facebook  
  • Dr. Tom Kirschbaum, Gründer und Geschäftsführer, Door2Door GmbH / ally - Internet of Urban Transport, Mitglied des Vorstandes, Verband Deutsche StartUps e. V. 
  • Axel Schmidt, Managing Director – Automotive Lead, Europa, Afrika, Naher Osten und Lateinamerika (EALA), Accenture Dienstleistungen GmbH
  • Dr. Reto Schneider, Head Emerging Risk Management, Director, Group Risk Management, Swiss Reinsurance Company Ltd 
  • Andreas Bode, Mitglied des Vorstandes, R+V Direktversicherung AG 
  • Robin von Hein, Managing Director, simplesurance GmbH 
  • Christian Wiens, CEO und Gründer, GetSafe – Plan Forward GmbH 
  • Armin Molla, CEO, Geschäftsführer und Gründer, ED Erste Digital GmbH 
  • Lennart Wulff, Gründer und Gesellschafter, AppSichern / SituatiVe GmbH 
  • Dr. Claudia Lang, Managing Director, Community Life GmbH 
  • Dennis Just, CEO, Knip (Deutschland) GmbH 
  • Henrik Hasse, Senior Key Account Manager, Knip (Deutschland) GmbH
  • Thomas O. Winkler, Chief Underwriter Kraftfahrt, Gothaer Allgemeine Versicherung AG 
  • Marco Morawetz, Abteilungsdirektor, Leiter Gen Re Consulting, General Reinsurance AG 
  • Andreas Kelb, Bereichsleiter, Zentralbereich Deutschland, E+S Rückversicherung AG 
  • Jürgen Thiele, Partner, Financial Services, Roland Berger Strategy Consultants GmbH
  • Axell Bischof, KB Kraftfahrt Betrieb Leiter Strategische Aufgaben, Württembergische Versicherung AG  
  • Dr. Dirk Schmidt-Gallas, Member of the Board, Simon-Kucher & Partners 
  • Strategy & Marketing Consultants 
  • Björn Hinrichs, Brenchenleiter Versicherungen, arvato Financial Solutions  
  • Wiltrud Weidner, Aktuar (DAV), Institut für Versicherungsbetriebslehre, Leibniz Universität Hannover
  • Marc Breiter, Abteilungsleiter Kraftfahrt, Unfall Betrieb, Underwriting Privat, Signal Iduna Gruppe 
  • Stefan Gabriel, Fachlicher Projektleiter KF Neu Projekt, SIGNAL IDUNA Gruppe 
  • Dr. Alexander Duisberg, Partner, Bird & Bird LLP 
  • Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Ordinarius für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, 
  • Informationsrecht, Rechtsinformatik, Universität Würzburg
  • Thilo Knaupp, Geschäftsführer, CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH 
  • Dipl.-Ing. (FH) Neofitos Arathymos, Geschäftsführer, Abteilung Technik, Sicherheit, Umwelt, ZDK - Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. 
  • Dr.-Ing. Christian Müller, Leiter der Automotive-Gruppe, Forschungsbereich Intelligente Benutzerschnittstellen, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) 

>> Mit Top-Vorträgen und strategischen Podiumsdiskussionen zu den aktuellsten Themen in Kraftfahrt!!!

Die BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“ ist die größte Konferenz rund um die K-Themen für die Kfz-Versicherer, Automobilindustrie und andere in dem Bereich aktive Branchen im deutschsprachigen Raum. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“ über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Kfz-Versicherungsmarkt. 

Dieses Kraftfahrt-Event dürfen Sie nicht verpassen! 

>> Seien Sie dabei! Nutzen Sie noch die letzte Möglichkeit und melden Sie sich jetzt an! 

Wir heißen Sie auf der Kraftfahrt-Tagung vom 22. bis 24. Februar 2016 in Köln herzlich willkommen!

9. BF21-Schadenkongress "Aktives Schadenmanagement"

>> Presseecho 9. BF21-Schadenkongress "Aktives Schadenmanagement"

 

Auf dem BF21-Schadenkongress „stellte die Huk-Coburg ihr Mitte 2014 gestartetes Handwerker-Netz für Leitungswasserschäden vor.“ schreibt Monika Lier am 11.11.2015 im VersichrungsJournal.

„Eine aktuelle Umfrage des BVK zeigt die Vertragssanierung in dieser Sparte und wie defizitär die Wohngebäudesparte seit Jahren ist.“
„Die Huk-Coburg Gruppe steuert inzwischen 40 Prozent der Leitungswasserschäden in der Wohngebäudeversicherung über ein Handwerker-Netz. „Die Kunden haben einen echten Bedarf nach diesem Service“, sagte Thomas Geck, Leiter Abteilung Schaden Prozessmanagement der Huk-Coburg, auf einer Fachkonferenz in Köln. Die Kunden bewerteten den Service durchschnittlich mit „gut“ und hätten eine Weiterempfehlungs-Bereitschaft von 96 Prozent. (...)“

„Mit 55.000 Leitungswasserschäden im Jahr komme das eigene Haus auf ein Volumen, das groß genug für ein Handwerker-Netz sei. Je Betrieb habe man im letzten Jahr zwischen 70 und 120 Aufträge vergeben. „Damit werden wir ernst genommen“, so Geck. Vorangegangene Pilotprojekte mit anderen Schadenereignissen waren am Volumen gescheitert. (...)“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/mit-dem-s...

„Digitalisierung sorgt für massive Veränderung der Regulierung“, VersicherungsJournal, 10.11.2015

„Alles spricht über „Big Data“ und welche Möglichkeiten sich eröffnen können, aber die Eigentumsfragen an Daten sind noch nicht geklärt. Die „weißen Flecken“ im Rechtssystem waren eins von vielen Themen auf einer Fachkonferenz zur Schadenregulierung in Köln. (...)“

„Mit Fahrerassistenzsystemen, Telematik, Autonomem Fahren und vernetzten Autos wird sich die Haftung im Schadenfall künftig nicht mehr allein auf Fahrer und Halter beschränken lassen. „Es entstehen neue Schadenbilder durch neue unbekannte Entscheidungsstrukturen“, sagte Thomas Winkler, Chief Underwriter Kraftfahrt der Gothaer Allgemeinen Versicherung AG. Künftig werde es auch um die Haftung des Herstellers sowie des Providers gehen müssen.“

„Die neuen Techniken beeinflussten, veränderten oder erübrigten die Entscheidungen des Fahrers, ohne dass die Assekuranz die Daten für die Entscheidungsstrukturen der Systeme kenne. „Die Daten der Hersteller dieser Systeme werden nicht veröffentlicht. Wir wissen nicht, welche Prozesse im Fahrzeug einprogrammiert sind. Wir wissen aber auch nicht, wann der Mensch diese Systeme abschaltet“, so Winkler. (...)“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/digitalis...

„Versicherer drücken beim Schadenmanagement aufs Tempo“, schreibt colornews, 11.11.2015

„Die Versicherungswirtschaft nennt den Schadenfall „Moment of Truth“, den Moment der Wahrheit. Hier entscheidet sich, ob der Versicherungsnehmer auch den Service und die Leistung bekommt, für die er Monat für Monat zahlt. Diese Kundenzufriedenheit ist Dreh- und Angelpunkt auch für die Kfz-Versicherer. Eingelöst wird sie oft von den Werkstätten, in denen der Unfallschaden repariert wird. Immer standen Konzepte zur Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt der Diskussionen und Vorträge beim Business Forum 21, das sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Versicherer etabliert hat. Ein Ergebnis der Tagung: die Kfz-Versicherer sehen den Ausbau des Schadenmanagements als eine wesentliche Säule ihrer Strategie. (...)“

Alle reden über Service-Select, nur die HUK-COBURG schweigt

„Ein Diskussionsthema beim Business Forum 21 in Köln gab besonderen Aufschluss über Marktpositionen einzelner Versicherer. Immer wieder sprachen Vertreter von Assekuranzen auf der Bühne über Service-Select, doch die HUK-COBURG schwieg. Kein Wort, keine Silbe über das Konzept, über Pläne oder Details. „Die Coburger treiben den Markt“, brachte es ein Teilnehmer am Rand der Veranstaltung auf den Punkt. Und tatsächlich bezogen sich während der Podiumsdiskussion R+V, Provinzial Sparkassen Versicherung oder HDI immer wieder auf die HUK-COBURG. Thomas Geck, Leiter Schaden Prozessmanagement, äußerte sich in der Runde vor allem zu den Herausforderungen für die Versicherungswirtschaft und Werkstätten angesichts des zunehmenden Wettbewerbs zur Automobilindustrie im Unfallschadenmanagement. Der Titel seines Impulsreferates hieß: „Wettbewerbsdifferenzierung im Sach-Schadenmanagement.(...)“

Weiterlesen auf: http://colornews.de/markt/veranstaltungen/versicherer-druecken-beim-scha...

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BF21-Jahrestagung "Telematik - FAS - Autonomes Fahren - eCall - Connected Car"
 

„Selbstfahrende Autos und träge Versicherer“, schreibt Herbert Fromme heute, am 09.10.2015 in seinem Versicherungsmonitor. „Das Prämienvolumen wird deutlich sinken. (...) Telematik wird zur Pflicht.“, heißt es weiter.
 

„Volvo-Chef Håkan Samuelsson nutzte eine Rede in Washington, um rasche Änderungen in den Regeln für die Autoversicherung anzumahnen. Die Kfz-Hersteller machen Druck: Sie glauben, dass die autonom oder semi-autonom fahrenden Fahrzeuge schneller kommen, als viele glauben. Die traditionellen Kfz-Versicherer sollten diese Alarmzeichen ernst nehmen. Ihr Prämienvolumen wird sehr wahrscheinlich drastisch sinken, der Markt verändert sich. (...)“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2015/10/selbstfahrende-autos-und-traege-v...
 

„Kfz-Versicherung: Streit um Erfolgsaussichten von Telematik-Tarifen“, so Versicherungswirtschaft heute, 02.10.2015

„Unter den Experten für die Kfz-Versicherung gibt es Streit darüber, ob sich Telematik-Tarife, die die Prämie nach dem individuellen Fahrstil berechnen, lohnen können. So vertrat Marco Morawetz von der Gen Re auf der Konferenz BF21 “Telematik” in Köln die These, dass es bisher noch keinen kalkulierten Produktansatz im Markt gebe. “Bisher machen alle Anbieter von Telematik-Tarife nur Feldstudien.”

Demgegenüber behauptet die VHV aus Hannover, dass der neue Tarif Telematik-Garant, der ab sofort für alle Autofahrer in Deutschland über Versicherungsmakler erhältlich ist, versicherungsmathematisch abgesichert ist. Entwickelt hat den VHV-Tarif Wiltrud Weidner, Aktuarin, vom Institut für Versicherungsbetriebslehre der Universität Hannover und seit 2013 Mitarbeiterin der Assekuranz aus Hannover. “Wenn die Datenerhebung wesentliche Informationen extrahiert, kann das volle Differenzierungspotential erschlossen werden”, so Weidner.(...)”

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/maerkte/kfz-versicherung-streit-...
 

„Autoversicherung: Erster Black-Box-Tarif für jedermann“, Versicherungswirtschaft heute, 02.10.2015

„Erstmals bietet ein Autoversicherer einen Telematik-Tarif für jedermann an. Ab sofort können Fahrer bei der VHV-Versicherung sparen, wenn sie den Tarif "Telematik-Garant" kaufen. "Der Fahrstil des Kunden wird tagesaktuell ausgewertet", sagte Vorstand Per-Johan Horgby bei der Vorstellung des neuen Angebotes.”

„Wer überdurchschnittlich gut fährt, kann bis zu 30 Prozent Rabatt erhalten. Damit hofft der Versicherer auf besonders schadenfreie Fahrer, denn ein ähnliches Angebot der S-Direkt-Versicherung aus Düsseldorf, sieht nur einen Rabatt von bis zu fünf Prozent vor. Zudem wurden hier testweise nur 1.000 Kunden versichert. Beim Telematik-Tarif "Sijox" der Signal-Iduna soll hingegen im besten Fall sogar ein Nachlass von 40 Prozent möglich sein. Den Tarif können aber nur junge Leute bis 30 Jahre abschließen. Der VHV Tarif steht nun allen Autofahrer zur Verfügung.

Große Nachfrage erwartet. (...) Auch andere Anbieter stehen in den Startlöchern.

(...) Boom Telematik-Tarifen. Noch im Herbst 2015 wollen die Axa und die Itzehoer mit solchen Angeboten Kunden locken. Für 2016 haben die beiden größten Autoversicherer Huk-Coburg und Allianz Big-Brother-Tarife angekündigt. Autofahrer die nur sparen wollen, dürften aber noch lange Zeit besser fahren, wenn sie per Prämienvergleich einen günstigen Anbieter auswählen. Es gibt weiterhin große Preisunterschiede. Bis zum 30. November können die meisten Kfz-Versicherungen regulär gekündigt werden. Bei Prämienerhöhungen gibt es ein Sonderkündigungsrecht.”

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsmagazin.de/Aktuell/Nachrichten/195/22665/Autover...
 

„eCall muss sich noch bei den Kunden durchsetzen“, Versicherungswirtschaft heute, 02.10.2015

„Die öffentlichen Versicherer in Deutschland haben seit 2012 eine nachrüstbare Notruf-Box im Angebot, die auch bei Pannen und Autodiebstahl hilft. Bis heute haben rund 6.000 Kunden das System, das 30 Euro pro Jahr kostet, gekauft. Allerdings müsse sich das neue eCall-System noch bei den Kunden durchsetzen. Hier bedürfe es noch einiger Überzeugungsarbeit, sagt Ralf Mertes, Abteilungsdirektor Kraftfahrt SV Sparkassenversicherung, gegenüber VWheute. (...)”

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/dossier/ecall-muss-sich-noch-bei...
 

„Flottenversicherer im Telematik-Dilemma“, Anna Gentrup, Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 02.10.2015.

„In der Versicherung von Flottenfahrzeugen ist der Einsatz von Telematik längst üblich. Speditionsfirmen und andere Unternehmen mit großen Fuhrparks analysieren die Bewegungen ihrer Fahrzeuge und die Fahrweise der Mitarbeiter im Detail. Diese Daten stellen sie ihren Versicherern zur Verfügung – und erwarten im Gegenzug eine günstige Prämie für gute Fahrwerte. Doch bislang können die Flottenversicherer aus den Daten kaum Rückschlüsse auf das Schadenrisiko ziehen. Thomas Winkler, Chief Underwriter Kraftfahrt bei der Gothaer, fordert Unterstützung durch den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. (...)“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2015/10/flottenversicherer-im-telematik-d...
 

„Telematik-Tarife: Die Vermessung des Kunden“, Versicherungsmagazin, Ausg: 2015-09

„Bisher testen lediglich kleine Versicherer Telematik-Tarife. Mit Axa und Generali wagen sich bald zwei große Spieler aus der Deckung. Für Aufsehen dürften Produkte in der Krankenversicherung sorgen. (...)”

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsmagazin.de/Artikel/196/24397/Telematik-Tarife-Di...
 

„Kampf der Giganten“, Versicherungsmagazin, Ausg: 2015-10

„Die Kfz-Versicherung dürfte nicht nur im Wechselgeschäft, sondern noch im Frühjahr 2016 für Aufregung in der Branche sorgen. So gibt es deutliche Indizien, dass die Versicherer nach drei erfolgreichen Jahren wieder in den Preiswettbewerb eingestiegen sind. Neue Telematik-Tarife dienen als Marketinginstrument und forcieren ebenfalls den Konkurrenzkampf. Der entwickelt sich immer härter zwischen Versicherern und Autoherstellern.(...)”

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsmagazin.de/Artikel/196/24426/Kampf-der-Giganten....
 

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BF21-Jahrestagung "Kfz-Versicherung im Fokus" / Presse Update – noch weitere aktuelle Pressemeldungen

 

„Datenbank gegen Tachomanipulation – Versicherer wollen Betrug einen Riegel vorschieben“ schreibt auto.de am 03. März 2015

„Eine bundesweite Datenbank soll Autokäufer künftig gegen den Betrug bei Tachomanipulationen schützen. Derzeit schätzen Experten, dass bei jedem dritten Auto der Kilometerstand manipuliert und das Auto so auf “jünger” getrimmt wurde. Dadurch erzielen die Betrüger im Schnitt pro Auto eine illegale Wertsteigerung von 3.400 Euro. “Der Gesamtschaden beläuft sich in Deutschland jährlich auf sieben Milliarden Euro”, sagte Björn Hinrichs von der Arvato Financial Solutions auf einer Versicherungstagung in Köln.

Geschädigt werden Verbraucher und Versicherer

Geschädigt werden vor allem Verbraucher, weil sie für Uraltfahrzeuge viel zu viel Geld zahlen. Betroffen sind aber auch Kfz-Versicherer, die nach Unfallschäden für “verjüngte” Autos mehr leisten müssen, als diese nach ihrer Laufleistung tatsächlich wert sind. Daher unterstützen die Assekuranzen den Aufbau einer bundesweiten Datenbank, die Auskunft über die tatsächliche Laufleistung eines Fahrzeuges geben soll. “Die Idee finden wir aus Verbrauchsicht sehr reizvoll”, sagt Thomas von Mallinckrodt von der HUK-Coburg, Deutschlands größtem Kfz-Versicherer.

Manipulationen legal und solide auf die Spur kommen
Die letzte Entscheidung über eine eigene Beteiligung an der geplanten Datenbank macht der Versicherer aber von der Ausgestaltung und datenschutzrechtlichen Umsetzung abhängig. Der Ergo-Konzern sieht Vorteile für “alle Seiten”, weil sich die Sicherheit der Kunden erhöht und die Datenbank präventiv Betrug verhindern würde. (...)“

Weiterlesen auf: http://www.auto.de/magazin/versicherer-unterstuetzen-datenbank-gegen-tac...

 

„Versicherer unterstützen Datenbank gegen Tachomanipulation“, schreibt Uwe Schmidt-Kasparek im Versicherungsmagazin am 26.02.2015

„Eine bundesweite Datenbank soll Autokäufer künftig gegen den Betrug bei Tachomanipulationen schützen. Derzeit schätzen Experten, dass bei jedem dritten Auto der Kilometerstand manipuliert und das Auto so auf "jünger" getrimmt wurde. Dadurch erzielen die Betrüger im Schnitt pro Auto eine illegale Wertsteigerung von 3.400 Euro. "Der Gesamtschaden beläuft sich in Deutschland jährlich auf sieben Milliarden Euro", sagte Björn Hinrichs von der Arvato Financial Solutions auf einer Versicherungstagung in Köln.

Geschädigt werden vor allem Verbraucher, weil sie für Uraltfahrzeuge viel zu viel Geld zahlen. Betroffen sind aber auch Kfz-Versicherer, die nach Unfallschäden für "verjüngte" Autos mehr leisten müssen, als diese nach ihrer Laufleistung tatsächlich wert sind. Daher unterstützt die Assekuranz den Aufbau einer bundesweiten Datenbank, die Auskunft über die tatsächliche Laufleistung eines Fahrzeuges geben soll.

Auch Kfz-Sachverständige überfordert

"Die Idee finden wir aus Verbrauchsicht sehr reizvoll", sagt Thomas von Mallinckrodt von der Huk-Coburg, Deutschlands größtem Kfz-Versicherer. Die letzte Entscheidung über eine eigne Beteiligung an der geplanten Datenbank macht der Versicherer aber von der Ausgestaltung und datenschutzrechtlichen Umsetzung abhängig. Auch die Provinzial Rheinland aus Düsseldorf begrüßt das Projekt. "Es ist wichtig, dass es endlich eine legale und solide Möglichkeit gibt, solchen Manipulationen auf die Spur zu kommen", betont Sprecher Christoph Hartmann.

 

Ford und BMW umschmeicheln Versicherer“, schreibt Herbert Frommes Versicherungsmonitor am 26.02.2015.

„Die Autohersteller Ford und BMW haben erkannt, dass die Kooperation mit Versicherern für sie Gold wert ist. Nicht nur wegen der Provisionseinnahmen: durch die Policen bleiben die Autobauer mit ihren Kunden im Kontakt. Das ist wichtig, weil derzeit Autobesitzer den Herstellern nach dem Kauf zunehmend untreu werden. Für Wartung und Reparatur bevorzugen sie günstige freie Werkstätten. Versicherungen und umfassende Servicepakete sollen der Automobilindustrie helfen, damit der Käuferkontakt kein kurzes Intermezzo bleibt.“, so der Fazit.

„ Wir sehen den Kunden wenn überhaupt nur ein bis zwei Mal im Jahr“, sagte Raimund Carlos Ohnemus, Leiter des Versicherungsgeschäfts bei BMW, am Mittwoch auf der Kfz-Versicherungskonferenz von Business-Forum21 in Köln. Selbst treue Kunden kämen teils nur zum Reifenwechsel in die BMW-Werkstätten. (...) „Das Kfz-Versicherungsgeschäft ist für uns absolut wichtig, um das Standbein des Handels zu festigen“, sagte Ohnemus. (...)

Erst spät hat BMWs Konkurrent Ford das Potenzial des Policenverkaufs erkannt. „Wir haben das Thema Autoversicherung in den letzten zwölf Jahren völlig verschlafen“, räumte Manfred Reddig ein, Geschäftsführer der FHD Ford-Händler Dienstleistungsgesellschaft. (...) Das ungewohnte Geschäft mit Versicherungen schmeckte den Autohändlern zuerst gar nicht, sagte Reddig. „Die meisten wollten damit nichts zu tun haben“, erinnert er sich. (...)

Zu Dumpingpreisen will Ford seine Policen nicht anbieten. „Wir wollen nicht die Billigen sein, unser Maßstab ist nicht HUK24“, sagte Reddig. „Wir messen uns mit Anbietern, die ein vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis haben, das wir den Kunden erklären können.“Für Versicherer sieht Reddig im Automarkt ungenutztes Verkaufspotenzial. (...)“

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„Autoversicherer vergeben teure Rabatte“, schreibt Monika Lier im VersicherungsJournal am 02.03.2015.

„Die Autoversicherer machen wieder Gewinn – für 2015 zeichnet sich nach Einschätzung des Kraftfahrtexperten Marco Morawetz von der General Reinsurance AG aber bereits ein leichter Ergebnisrückgang ab. Grund sind neben sinkenden Zinsen hausgemachte Probleme. (...)

Der Versicherungszweig Kraftfahrt-Haftpflicht weist zwar inzwischen wieder eine „sehr gute“ Ertragslage auf, doch existieren „zahlreiche Verlustsegmente“, warnt Marco Morawetz, der das Consulting des Rückversicherers General Reinsurance AG leitet, vor einigen Tagen auf einer Fachkonferenz in Köln. Immer mehr Kunden erhielten eine nicht risikogerechte Schadenfreiheitsklassen-Einstufung (SF). (...)

Ergebnisse 2014 und 2015
Bei einer leicht wachsenden Zahl von Risiken nahmen die Bruttobeiträge nach GDV-Zahlen 2014 voraussichtlich auf über 24 Milliarden Euro zu (VersicherungsJournal 27.2.2015). Inflationsbereinigt haben die Autoversicherer damit in den letzten 25 Jahren knapp ein Viertel verloren, so Morawetz. Das versicherungstechnische Ergebnis dürfte bei fünf Prozent der Beiträge liegen. (...)

Da auch die Bestandsanpassungen gegenüber dem Vorjahr moderater auszufallen schienen, dürften die Durchschnittbeiträge 2015 zwar weiter steigen, aber weniger stark als im Vorjahr. Insgesamt rechnet Morawetz damit, dass 2015 zwar ein positives versicherungs-technisches Ergebnis erzielt wird, aber ein geringeres als 2014.“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/autoversi...

 

Leserbriefe zum Artikel:

Rainer Weckbacher - Die Risiken einer zu lockeren Zeichnungspolitik.

mehr auf: http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/die-risiken-einer-zu-locke...

Hans-Jürgen Kaschak - Vom Einstiegsgeschäft zum unerwünschten Belastungsgeschäft .

mehr auf: http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/vom-einstiegsgeschaeft-zum...

 

„Kfz-Versicherer zu großzügig“, fasst das Phänomen Herbert Frommes Versicherungsmonitor am 02.03.2015 zusammen.

„Kfz-Haftpflichtversicherer haben es in die Gewinnzone geschafft. Doch schon für 2015 könnten die Ergebnisse wieder zurückgehen, warnt der Rückversicherer General Reinsurance. Schuld daran sei neben dem Niedrigzins, dass viele Versicherte in besseren Schadenfreiheitsklassen fahren als ihr Risiko eigentlich zulässt. Der von manchen Versicherern angebotene Rabattschutz verschärfe das Problem zusätzlich. Dadurch erreiche zehn Jahre nach Vertragsschluss bis zu einem Viertel der Autobesitzer eine zu gute Klasse.“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/autoversi...

 

„Telematikversicherung – Revolution oder Rohrkrepierer?“, fragt provozierend Versicherungswirtschaft heute, am 02.03.2015.

„Die VHV wird interessierten Kunden für Telematiktarife eine technische Kostenpauschale von neun Euro berechnen. Das sagte Dr. Per-Johan Horgby, VHV-Vorstand Privatkunden auf der soeben zu Ende gegangenen 12. BF21.-Jahrestagung “Mobilität und Kfz-Versicherung im Fokus”.
Im Gegensatz zu anderen Branchen spielt die Digitalisierung in der Versicherungsbranche noch keine entscheidende Rolle. Horgby zeichnet die industrielle Revolution von der Entwicklung der Dampfmaschine, der Elektrifizierung über die Automatisierung bis hin zur Digitalisierung nach. (...)

Der Fokus liegt auf der Optimierung von Prozessen und Kosten. Per-Johan Horgby rät zu „Umparken im Kopf“ und analysiert, ob Telematik ein Ansatz auf dem Weg von der industriellen zur intelligenten Versicherung sein kann. Ausgehend von der Frage „Gibt es einen Markt für eine vernetzte Kfz-Versicherung?“ hat die VHV einen Pilotversuch mit einem Telematik-Tarif gemacht. Das Konzept bedient drei Nutzenkategorien: Service, Sicherheit und Sparen.

Horgby macht deutlich, dass der Versicherungsprozess mit Telematik wesentlich komplexer wird. Neben Maklern, Kunden und der VHV gilt es weitere Beteiligte und Kommunikationskanäle einzubinden, wie den Telematik Operateur, den Assisteur etc.. Die Telematik-Box sowie das laufende Messen ist nicht zum Nulltarif zu haben, so Horgby. Die VHV wird daher eine monatliche Gebühr von ca. 9 Euro von den Telematik-Kunden erheben. (vwh).“

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/unternehmen/telematikversicherun...

 

„Kostenquote ist für die Kfz-Versicherung existenziell“, schreibt Uwe Schmidt-Kasparek, Versicherungswirtschaft heute, am 02.03.2015.

„Die Kostenquote in der Kfz-Versicherung wird für die Versicherer immer wichtiger. Wer einen Markendurchschnitt von 18 Prozent nicht unterschreiten könne, wird künftig “immer stärkere Probleme bekommen”, sagt Jürgen Cramer, Vorstandsmitglied der Sparkassen Direktversicherung AG. Dies treffe allerdings nicht nur die “klassischen Anbieter”. VWheute-Korrespondent Uwe Schmidt-Kasparek sprach mit ihm anlässlich der heute beginnenden 12. BF21-Jahrestagung “Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus” in Köln. (...)

VWheute: Der Preisdruck in der Kfz-Versicherung über Vergleichsportale hält an. Werden “teure” Kfz-Versicherer aus dem Markt aussteigen? - lautet eine der Fragen.

Jürgen Cramer: Eine aktive Entscheidung für ein Aussteigen wird es wohl aufgrund der volumenmäßigen Bedeutung der Kfz-Versicherung bei den meisten Versicherer nicht geben. Aber das wird dann der selbst entscheidende Kunde für die Versicherer erledigen. Immer wichtiger wird eine gute Kostenquote – wer den Marktdurchschnitt von 18 Prozent nicht unterschreiten kann, wird immer stärkere Probleme bekommen. Und das sind übrigens nicht nur die “klassischen” Anbieter. Unser Haus liegt derzeit bei 13 Prozent.

VWheute: Herstellerbanken, wie die Volkswagen Financial Services AG, holen immer mehr Kfz-Verträge in der Paket-Neuwagen-Finanzierung. Wird sich hier der Markt spalten, zwischen Online-Anbietern und Point-of-Sales-Verkauf?

Jürgen Cramer: Laut GDV-Statistik ist der Anteil der Direktversicherer am Absatz von Kfz-Versicherungen deutlich gestiegen, aber nicht der Anteil der Autohäuser. Aber in der Tat: Die Autohersteller sind in diesem Feld des Paketverkaufs sehr aktiv. Warum? Weil sie über Quersubventionierung den Autoverkauf fördern wollen, und weil sie Autos im Falle eines Unfalls in die eigenen Werkstätten lenken wollen. Vordergründig günstige Angebote werden sicherlich zunehmend Kunden überzeugen, am Point of Sale abzuschließen. Aber zaubern können auch die Autohersteller in ihren Kooperationen mit ausgewählten Versicherern nicht. Somit sind die Angebote für Kunden häufig nicht attraktiv.“

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„Warum bei Telematik ein Störgefühl und bei WhatsApp so unbedarft?”, fragt Versicherungswirtschaft heute am 04.03.2015.

„04.03.2015 – Das Thema Datenschutz bei Telematik-Tarifen für die Kfz-Versicherung sorgt weiter für Diskussionen. “Warum hast du bei der Telematik-Box so ein Störgefühl und bei WhatsApp bist du so unbedarft?”, fragte Jürgen Cramer, Vorstandsmitglied der Sparkassen Direktversicherung AG. Als erster Anbieter in Deutschland hatte der Versicherer vor einem Jahr eine Kfz-Versicherung mit Telematik-Box auf den Markt gebracht. Im GDV-Interview äußerte er sich über die Erfahrungen mit dem neuen Tarif und zum Vorwurf der Überwachung. (...)“

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„Kfz-Versicherung: Branche rechnet 2015 mit “sehr gutem Ergebnis”, steht es in Versicherungswirtschaft heute am 25.02.2015.

„Der private Kfz-Versicherungsmarkt befindet sich derzeit aus Sicht der Anbieter auf der Sonnenseite. Die Versicherungsbeiträge steigen weiterhin, während der Aufwand für Schäden in der Kfz-Haftpflichtversicherung stabil ist und in der Vollkaskoversicherung nur maßvoll zunimmt. Die Branche rechnet daher im zweiten Jahr in Folge mit guten Gewinnen. “Wir prognostizieren für 2015 ein sehr gutes Ergebnis”, sagte Marco Morawetz von der GenRe.

So rechnen die Rückversicherer damit, dass in der Kfz-Haftpflichtversicherung (KH) der versicherungstechnische Gewinn 2015 bei sechs Prozent liegen wird und damit um ein Prozent höher ausfällt als im Vorjahr. Aufgrund stärkeren Belastung durch Elementarschäden reduziert sich der Saldo aus Beitragseinnahmen und Schadenaufwand in der Vollkaskoversicherung (VK) auf 2,5 Prozent. Im Vorjahr lag der technische Gewinn in der VK noch bei vier Prozent. (...)

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„Flankenschutz für dynamische Märkte”, Versicherungswirtschaft heute, 25.02.2015.

„Mobilität durchdringt die Arbeits- und Lebenswelt in rasantem Tempo. Der Megatrend spiegelt Lebensformen wider, die Konsumgewohnheiten und soziale Beziehungen tangieren. Ökologisch, wirtschaftlich und risikoarm soll die heutige Mobilität sein. Unter dieser Prämisse stellen sich internationale Konzerne im globalen Wettbewerb auf umbrechende Kundenbedürfnisse ein. Als Risikomanager ziehen Versicherer die Fäden im Hintergrund.

Künftig sollen intelligente Autos Fahrkorridore über 3D-Modelle berechnen, Umgebungen virtuell abtasten und zu absolvierende Strecken über Laserpulse koordinieren. Embedded Systems verwandeln Automobile zu Rechenzentren auf vier Rädern. „Intelligente Systeme führen bereits jetzt zu weniger Schäden; sollte sich aber trotzdem ein Unfall ereignen, müssten auch diese teuren Systeme wiederhergestellt werden, sodass ein Großteil der Schadenbedarfeinsparung wieder kassiert wird”, sagt Marco Morawetz, Leiter Gen Re Consulting (...).“

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„Beiträge für Problemkunden um 30 Prozent erhöhen”, Versicherungswirtschaft heute, 25.02.2015.

„Die Verluste der Kfz-Versicherer belaufen sich derzeit auf bis zu 30 Prozent, sagt Marco Morawetz, Leiter der Gen Re Consulting Non-Life in Köln. Um diese auszugleichen, müssten v.a. die Prämien für Problemkunden entsprechend erhöht werden. VWheute-Korrespondent Uwe Schmidt-Kasparek sprach mit ihm anlässlich der 12. BF21-Jahrestagung “Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus” über die aktuellen Probleme in der Kfz-Versicherung. (...).“

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/dossier/kfz-versicherung-beitrag...

 

„Auto: Kfz-Versicherung: Höhere Pemien für Problemkunden erforderlich?“, fragt Versicherungsbote am 27.02.2015

„Kfz-Versicherung: Die Verluste der Autoversicherer beziffern sich derzeit auf bis zu 30 Prozent, weil bestimmte Risikogruppen zu wenig zahlen, kritisiert Marco Morawetz, Leiter der Gen Re Consulting Non-Life in Köln. Er fordert, dass „Problemkunden“ höhere Beiträge zahlen sollen, damit die Sparte wieder kostendeckend arbeiten können.(...).“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsbote.de/id/4814315/Kfz-Versicherung/

 

„Versicherungstrends: Kfz-Versicherung: Autoversicherer erwarten für 2015 Gewinne“, Versicherungsbote, 02.03.2015

„Kfz-Versicherung: Vom erbitterten Kampf um Kunden sind viele Autoversicherer abgerückt und haben ihre Prämien angehoben. Das wirkt sich positiv auf die Kfz-Versicherungssparte aus: Die Branche rechnet 2015 mit guten Gewinnen.

Neugeschäft um jeden Preis – So schien lange Zeit das Motto der Autoversicherer zu lauten. Im Wettbewerb um Kunden nahmen die Anbieter sogar in Kauf, dass die Sparte hohe Verluste schrieb. Noch im Jahr 2011 wies der Marktführer HUK Coburg eine negative Schaden/Kostenquote von 104,8 Prozent auf: Die HUK gab mehr Geld für Schäden aus, als sie an Prämien einnahm.

Die Kfz-Versicherung erholt sich
Aber spätestens seit 2012 setzte ein Umdenken in der Branche ein, die Prämien wurden für fast alle Tarife angehoben. Und so rechnet die Branche das zweite Jahr in Folge mit guten Gewinnen, wie das Branchenmagazin Versicherungswirtschaft Heute berichtet. „Wir prognostizieren für 2015 ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Marco Morawetz vom Beratungsunternehmen GenRe dem Blatt. (...).“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsbote.de/id/4814460/Kfz-Versicherung-Autoversiche...

 

„Flotten bleiben das Sorgenkind der Autoversicherer“, heißt es im VersicherungsJournal am 27.02.2015.

„Die Versicherung von Automobil-Flotten ist marktweit defizitär, wenngleich auch etwas weniger stark als 2013. Daher ging es auf einer Fachkonferenz in Köln einmal mehr um Lösungen zur Sanierung. (...)

Mit einem Plus von 4,5 Prozent an Beitragseinnahmen ist die Versicherung von Automobilflotten 2014 voraussichtlich leicht stärker gewachsen als der gesamte Autoversicherungsmarkt. Während dieser 2014 schwarze Zahlen schreibt, bleibt das Flottengeschäft verlustreich. Auf einer Fachkonferenz in Köln ging es daher wieder einmal um die Möglichkeiten, mit anderen Deckungskonzepten oder neuer Technik wie Telematik dieses Geschäft zu sanieren.

Die Autoversicherer haben für 2014 mit 24,3 Milliarden Euro voraussichtlich 4,4 Prozent mehr Bruttobeitrag gebucht. Davon entfallen auf die Flottenversicherung (Kraftfahrt-Gruppengeschäft ab zehn ziehenden Einheiten) 3,15 Milliarden Euro (+ 4,5 Prozent). Dies erläuterte Harald Seliger, der bei der R+V Allgemeine Versicherung AG Abteilungsdirektor Kraftfahrt Betrieb-Vertrag ist, am Donnerstag auf einer Fachkonferenz in Köln auf Basis von Hochrechnungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). (...)

Seliger, aber auch die Referenten Thomas O. Winkler (Chief Underwriter Kraftfahrt der Gothaer Allgemeine Versicherung AG) und Oliver Theis (Abteilungsdirektor Firmen-Kraft bei der Allianz Versicherungs-AG) berichteten, dass sie im letzten Renewal vermehrt Angebote mit Selbstbehalten hätten mitliefern müssen. „Beim Abschluss wurden sie dann doch sehr selten nachgefragt“, so Seliger. (...)

Hoher Kostendruck

Winkler sieht das Ertragsproblem auch aus der Sicht des Kunden, der selbst unter großem Kostendruck stehe und für den (bei einer Kaufflotte) die Position Versicherung und Selbstbehalt mit 14 Prozent nach dem Kraftstoff (16 Prozent) die größte Kostenposition sei. (...)

Technik, die Schäden senkt

Winkler beobachtet einen Mentalitätswandel bei seinen Kunden: „Die Flottenbetreiber sind bereit, Schäden zu hinterfragen und aktiv an der Reduktion der Schadenkosten mitzuarbeiten – das ist relativ neu, wir hatten jahrelang die Vollkaskomentalität.“

Während er der Telematik wenig Bedeutung für die Kalkulation von Autoversicherungen beimisst, rechnet er damit, dass automatisiertes Fahren an Bedeutung gewinnen wird und sich positiv auf die Schadenentwicklung niederschlagen wird.

Dagegen ist Theis der Meinung, dass die Flottenversicherer es sich nicht leisten können, bei der Nutzung von Telematik-Dienstleistungen außen vor zu bleiben. „Das Thema ist aber sehr komplex und bedarf einer Vielzahl von Entscheidungen in sehr unterschiedlichen Bereichen.“ (...)

Positive Wahrnehmung

Für den Versicherer ergäben sich große Chancen, mit Innovationen positiv wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus wachse die Transparenz in der Risikobeurteilung und im Pricing für Kfz-Flotten und Schadenaufwände ließen sich durch Möglichkeiten wie Diebstahltracking und der Rekonstruktion unklarer Unfallhergänge et cetera senken.

Matthias Nüchtern, Risk Engineer, Global Corporate Germany der Zurich Gruppe Deutschland, berichtete, dass die Zurich Telematik-Daten bereits im Rahmen ihrer „Zurich Fleet Intelligence“ einsetze.

Unter anderem gehe es um die Analyse und Bewertung des Fahrverhaltens durch Nutzung von Telematik-Daten. Ziel des geamten Risikomanagement-Prozesses sei es, die Zahl der Unfälle um 20 Prozent sowie Betriebskosten des Fuhrparks und der Fahrzeuge um jeweils zehn Prozent zu senken."

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/flotten-b...

 

Leserbrief zum Artikel:

Es herrscht weiterhin das Prinzip Hoffnung

27.2.2015 – Es ist illusorisch zu glauben, dass Kfz-Flotten irgendwann einmal marktweit profitabel verlaufen. Das Wachstumsbegehren der Unternehmen ist auch in der Kfz-Versicherung so ausgeprägt, dass viele Versicherer weiterhin defizitäre Flotten nach dem Prinzip Hoffnung zeichnen werden.

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/es-herrscht-weiterhin-das-...

 

Die BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“ ist die größte Konferenz rund um die K-Themen für die Kfz-Versicherer, Automobilindustrie und andere in dem Bereich aktive Branchen im deutschsprachigen Raum. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“ über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Mobilitäts- & Kfz-Versicherungsmarkt.

Bereits zum 12. Mal fand die in den Fachkreise fest etablierte BusinessForum21-Konferenz vom 24. bis 26. Februar 2015 statt, auf der sich rund 200 Experten der Kfz-Sparte zu aktuellen und zukünftigen Themen der Branche auseinander gesetzt haben.

Fotos, Impressionen und weitere Presseberichte von der 12. BF21-Jahrestagung finden Sie unter: www.bf21.com

 

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8. BF21-Kongress "Aktives Schadenmanagement" am 12. und 13. November 2015, Köln

 

Rückblick auf die 8. BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ am 12. und 13. November 2014, Köln und Presseecho.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Referenten, Teilnehmern und Ausstellern für dieses wunderbare, einmalige Event! Danke, dass Sie dabei waren!

Die Themen der Tagung sind auf ein breites Presseecho gestoßen. Die aktuellen Pressemeldungen haben wir hier für Sie zusammengestellt:
 

„Allianz-Chef Vollert: Wertschöpfungskette muss in die digitale Welt“, VersicherungsWirtschaft heute (Köln, 14.11.2014).

„Wir transportieren unsere Wertschöpfungskette in die digitale Welt “, so Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG im Interview mit der VersicherungsWirtschaft heute.

„Eine der großen Herausforderungen und Chancen für die Versicherungswirtschaft besteht in der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche.“, sagt er. „Sie ändert die Kundenbedürfnisse weltweit.“

Wie reagiert die Allianz mit ihren vielschichtigen Kundenkontakten auf die neue Erwartungshaltung?, lautet die ganz konkrete Frage zu der aktuellen Digitalisierungsstrategie der Allianz. „Indem wir alle Kontaktpunkte – im Internet, auf Facebook, beim Vermittler – noch stärker auf die Erwartungen und den Bedarf unserer Kunden ausrichten“, erörtert der Vorstandsvorsitzende des Marktführers.

Zu dem Potenzial der Digitalisierung im Schadenmanagement sagt er: „Hier ist vor allem Schnelligkeit der Vorteil. Je schneller wir den Schaden bearbeiten, desto zufriedener ist der Kunde und desto niedriger sind die Schadenaufwendungen. Dabei können digitale Prozesse und Kommunikationsmöglichkeiten für den Kunden enorm helfen.“

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/unternehmen/allianz-chef-vollert...

 

„Erfolg durch Innovation im Schadenmanagement“, schreibt VersicherungsWirtschaft heute (Köln, 13.11.2014).

13.11.2014 - Ein bis auf den allerletzten Platz gefüllter Konferenzraum, prominente Keynote-Speaker und Teilnehmer aus der Assekuranz, Automobilwirtschaft und kooperierenden Branchen prägten den Auftakt zum 8. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“, der gestern startete und noch bis heute in Köln stattfindet.

Die diesjährige Tagung, Motto: „Aktives Schadenmanagement – Erfolgsentscheidender Wettbewerbsfaktor und eine Top-Management-Aufgabe“, steht voll und ganz im Zeichen der Innovationen und strategischer Weichenstellung in der Branche, die auch vor dem Schadenmanagement nicht halt macht. Der Digitalisierung im Schadenmanagement und ihrem aktuellen Stellenwert in der Unternehmensstrategie widmet sich in seinem Vortrag Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG.

Die innovativen Steuerungskonzepte der Versicherer und der Einstieg in das Service-, Wartungs- und Reparaturgeschäft bildeten den Schwerpunkt der Podiumsdiskussion unter der Beteiligung von Ernst Sünner, AXA Konzern, Dr. Rüdiger Staab, R+V Versicherung, Rüdiger Burg, DEVK, Dr. Klaus Weichtmann, ZKF e.V. und Robert Paintinger, BVdP e.V. mit dem Fazit: Die konsequente Service- und Kundenorientierung wird für die Kfz-Schadensteuerung zukunftsentscheidend sein. Gepaart mit der provozierenden Frage „Wird HUK-Coburg demnächst zum Apple der Schadenbranche / der Werkstattsteuerung?!“

Mit Blick auf die modernen Technologien im Fahrzeug, wie eCall,Telematik, Connected Car, autonomes Fahren und die zukünftige Pläne des Internetgiganten Google wird „das wichtigste Ersatzteil im Fahrzeug in den nächsten zehn Jahren die Software sein“ stellen die Experten unisono fest.

„Hochwasser und Starkregen nehmen zu – jeder ist betroffen. Die Frequenz der Schäden aus Naturereignissen wird sich verdoppeln, die Schadenhöhe wird sich den nächsten zehn Jahren verdreifachen.“ Die Produktinnovationen in der Wohngebäude- / Elementarversicherung, die Frage nach der Versicherbarkeit und die Pflichtversicherung gegen Elementarschäden, wie auch die Wege zur Profitabilität in der Sparte Wohngebäude bildeten weitere Schwerpunkte der Tagung, zu denen Christian Diedrich, Vorstandsvorsitzender der ERGO Versicherung AG, Rainer Fürhaupter, eh. Mitglied des Vorstandes der Versicherungskammer Bayern und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung referiert haben. „Eine Pflichtversicherung ist entbehrlich und wäre kontraproduktiv. Sie gibt eine Scheinsicherheit.“, so die Antwort der Versicherungswirtschaft auf die heiß diskutierten Pläne der Politik. (vwh/ab)

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/maerkte/erfolg-durch-innovation-...

 

„Schadenregulierung ist ein Wettbewerbsfaktor – nicht nur im Hinblick auf die eigene Kostenentwicklung, sondern auch bei der Kundenwahrnehmung. Auf einer Fachkonferenz in Köln wurden unter anderem die Entwicklungen in der Kraftfahrtsparte und neue Geschäftsideen vorgestellt.“, VersicherungsJournal, 13. November 2014.

„Wenn Sie freundlicher sind, bezahlen Sie weniger für die Schäden“, meint Matthew Whittall, Geschäftsführer von Claim Bees GmbH, die sich auf Outbound-Telefonie für Versicherer spezialisiert hat, auf dem von BusinessForum21 veranstalteten „Kongress Schadenmanagement“ in Köln.

„Auch Porsche und Mercedes. (...) Ob gesteuert werden kann, ist vom Fahrzeugmodell unabhängig – in der Premiumklasse funktioniert das auch“, sagt er. (...)

Preise steigen: Dr. Klaus Weichtmann, Hauptgeschäftsführer des ZKF Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V., wie auch Robert Paintinger, Geschäftsführer des BVdP Bundesverbands der Partnerwerkstätten e.V., wiesen darauf hin, dass die Reparaturkosten steigen werden (müssen).

„Autos sind heute rollende Computer“, so Weichtmann. Für die Wiederherstellung ihrer 100-prozentigen Funktionsfähigkeit bedürfe es auch Probe- und Kalibrierungsfahrten, die heute oft nicht von den Versicherern ersetzt würden. (...)

Balancierter Partnereinsatz: „Bei der Schadenregulierung geht es nach Einschätzung von Rüdiger Burg, Direktor, Leiter Sach/HUK-Schaden bei den DEVK Versicherungen, viel mehr um einen balancierten Partnereinsatz. Mit Blick auf den Kunden gehe es nicht darum, alles zu automatisieren. (...)

Regulierer müssten auch Leistung verkaufen (können), so Burg. „Wir wollen alle zufriedene Kunden haben – da ist der Markt in Bewegung. Bei Untersuchungen zur Kundenzufriedenheit standen wir ‘mal ganz oben, inzwischen haben viele Wettbewerber aufgeholt“, beobachtet Burg.“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/auch-leis...

 

„Wie denken Versicherer“, schreibt Colornews (Köln, 13.11.2014).

Wie denken die Versicherer?

Matthew Whittall war beim Treffen der Versicherungswirtschaft in Köln ein gefragter Mann. Denn der frühere Leiter des Nordeuropa-Geschäftes von Innovation Group kennt wie kein Zweiter das Schadengeschäft der Kfz-Versicherer und vor allem: er weiß, wie man Schäden effektiv steuert. Der heutige Geschäftsführer der Claim Bees GmbH thematisierte beim BusinessForum die Schadensteuerung im Unfallreparaturmarkt. „Heute werden nur zehn Prozent der Kasko-Schäden und nur vier Prozent der Haftpflichtschäden gesteuert. Obwohl Sie mit der Schadensteuerung richtig viel Geld sparen können.“ Er rechnete den Versicherern vor: „An einem gesteuerten Kasko-Schaden können Sie bis zu 330 Euro sparen. Die Einsparung bei Kraftfahrt-Haftpflicht liegt bei bis zu rund 700 Euro.“
„Sie können aus den Werkstätten noch den letzten Cent rausholen. Besser ist: Sie steuern einfach mehr Volumen.“

Mit dem Thema traf Matthew Whittall natürlich ins Schwarze. Doch seine Empfehlung lautete eben nicht einfach nur das Preisdumping über die Reduzierung der Stundenverrechnungsätze fortzuführen. „Schadensteuerung lohnt sich richtig, wenn Sie mehr Volumen steuern und nicht noch den letzten Cent aus den Werkstätten rausholen. Viel mehr geht hier ohnehin nicht!“ Er fragte die Schaden-Chefs: „Warum steigern Sie nicht Ihre Schadensteuerungsquote?“ Hier liegt seiner Ansicht nach die Chance für deutliche Kosteneinsparung. Wie die Versicherer das Thema generell einschätzen, zeigt eine Umfrage, die Matthew Whittall zitierte: Demnach meinen 46 Prozent der Entscheider bei den Assekuranzen, dass die Rolle des aktiven Werkstattmanagements in Zukunft wichtiger sein wird als früher. 46 Prozent sehen das Thema für ihre Versicherungsgesellschaft als gleichwichtig. Nur acht Prozent meinen, dass die Schadensteuerung weniger wichtig wird. Das bedeutet für die Werkstätten: die Anzahl der gesteuerten Schäden wird wachsen, der Druck in den Netzen sehr wahrscheinlich auch.

Weiterlesen auf: http://colornews.de/markt/veranstaltungen/wie-denken-die-versicherer/

 

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12. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

>> Top-Themen und exklusive Referenten vom 24. bis 26. Februar 2015 in Köln

– DAS Jahresevent der Automobil-Branche & Kraftfahrt-Sparte!

Die gute Nachricht vorweg: Das Jahr 2014 hat der Branche endlich das beschert, wonach sie sich in den letzten sieben verlustreichen Jahren so sehr gesehnt hat: endlich wieder schwarze Zahlen in K! Und trotzdem: Der Kraftfahrt-Markt steht derzeit vor so vielen enormen Herausforderungen und so gravierenden Veränderungen, wie nie zuvor. Die Stichworte dazu lauten: Digitalisierung, Offline-/Online-Integration, das vernetzte Leben / das Internet der Dinge (Bsp. das aktuelle Projekt der Allianz und der Deutschen Telekom), Connected Car, Telematik, eCall-Einführung, neue Kundenkommunikation via Facebook, Twitter, YouTube, WhatsApp, wie auch Ihrer eigenen Webseite, Wettbewerb mit Google, Vergleichsportalen, weiteren Aggregatoren, die strategischen Kooperationen der Kfz-Versicherer mit den Automobilherstellern beim gleichzeitigen Wettbewerb um den Kunden, den Autofahrer, Big Data, autonomes Fahren, „vernetzte Mobilität“ und der fortschreitende Innovationswettbewerb. Es gab schon einfachere Zeiten... Aber noch nie waren sie so spannend, wie heute!

Wie sieht der Markt im Einzelnen aus? Wird sich die dank der enormen Preisdisziplin erreichte Trendwende in K weiterhin fortsetzen? Oder bewahrheiten sich die ersten Stimmen im Markt, der Markt könnte bereits ab Mitte 2015 wieder kippen? Geht die Branche trotzdem weiterhin in Richtung dauerhafter Profitabilität oder gibt es wieder den Verdrängungswettbewerb über den Preis und den erbitterten Kampf um den Kunden?! Wie ist das Jahr 2014 im Einzelnen verlaufen und unter welchen Vorzeichen beginnt das neue Geschäftsjahr in K?

Welche Zukunftsstrategien verfolgen derzeit die Allianz, AXA, VHV, HDI / Talanx, Gothaer-Konzern, die Zurich Gruppe, die Sparkassen Versicherungen, R+V und weitere Versicherer? Wer gewinnt den Kampf um die begehrte Kundenschnittstelle und besetzt den „ultimativen“ Zugang zum Kunden? Wie ist die richtige Positionierung angesichts der stets zunehmenden Macht von Facebook, Google, Internet-Plattformen und Vergleichsportalen, der wahren „Herrscher“ über die Online-Schnittstelle? Werden Kfz-Versicherer eines Tages zu namenlosen und markenlosen Zulieferern von Versicherungspolicen, zu White-Label-Anbietern, oder können sie sich gegen diese Tendenzen erfolgreich behaupten und wie? Welche Strategien in der Online- und Mobile-Welt müssen verfolgt werden? Welche Bedeutung hat die Marke und das Vertrauen in der neuen, vernetzten Welt? Welche Veränderungen im Vertrieb und Betrieb, wie auch in der Produkt- und Preisgestaltung, resultieren aus der fortschreitenden Digitalisierung und wie müssen diese gemeistert werden?

Was können die Versicherer von Facebook, Google und Amazon lernen, um für sich die besten Chancen in der vernetzten Welt zu schaffen? Wie kann eine erfolgreiche Kommunikation mit dem Kunden über Smartphones, Tablets, PC und weitere digitale Kanäle gewährleistet werden? Wie kann man sich die Empfehlungen der Nutzer und deren Austausch untereinander über Social Media Netzwerke zunutze machen? Was müssen Versicherer noch leisten, um bei der Digitalisierung und Innovationsführerschaft ganz vorne mitspielen zu können?

Connected Car, Big Data, Telematik, eCall, autonomes fahren, vernetzte Mobilität sind weitere Stichworte – Ein weiterer Krieg um den Kunden wird an der automobilen Front ausgetragen. Bereits jetzt gelingt es den Automobilherstellern eindrucksvoll, den Kunden, den Autofahrer durch umfassende und preislich attraktive Finanzdienstleistungen und All-Inclusive-Pakete an sich zu binden. Durch strategische Kooperationen mit Automobilherstellern wird der Markt immer enger und der Wettbewerb spitzt sich immer weiter zu. Durch Connected Car, Telematik und eCall im Fahrzeug gewinnen die Autohersteller einen weiteren Wettbewerbsvorsprung. Welche Strategien verfolgen aktuell AUDI, Ford, BMW, Daimler und weitere Hersteller? Welche Zielsetzung schwebt hingegen Google beim Zukunftsthema autonomes Fahren vor? Entwickelt sich Google womöglich zu einem Wettbewerber der Automobilhersteller im Zukunftsmarkt Mobilität…?!

Zu welchen Markverschiebungen (durch neue Wettbewerber im Markt) sowie neuen Haftungsfragen (Produkthaftung statt Kfz-Haftplicht?) werden die neuen, innovativen Entwicklungen führen? Welche Rolle wird dabei die klassische Kfz-Versicherung spielen und hat sie dann noch überhaupt eine Berechtigung im Markt? Welche neuen Produktkonzepte müssen dafür von den Versicherern entwickelt werden, wie werden die Haftungsfragen und die rechtlichen Aspekte geregelt?

Werkstattbindungstarife, Schadensteuerung (wie es die HUK-Coburg vormacht) oder auch Kooperationen mit Autoherstellern (wie es von der Allianz im großen Stil ausgebaut wird) – wer nicht mitmacht, stirbt?! Wie müssen sich die Kfz-Versicherer, die Automobilhersteller und weitere Akteure im Markt in diesem zunehmenden Wettbewerb strategisch aufstellen, um zukunftsfähig und überlebensfähig zu bleiben? Welche Chancen und Herausforderungen bringen die moderne Fahrzeugtechnik, autonome Autos, eCall und Telematik mit sich? Welche Innovationen und Geschäftsmodelle im Privat- und Firmenkundengeschäft sichern den langfristigen Erfolg?

Ein aktuarieller Blick auf die angebotenen Tarife, die resultierenden Marktverschiebungen und die Ertragssituation in der K-Sparte, „Always Online“, Digitalisierung, die Macht von Google und Vergleichsportalen, Wettbewerbs- und Vertriebsstrategien, strategische Kooperationen mit Automobilherstellern, eCall & Telematik, Big Data, Mobilitätskonzepte und Innovationen im vernetzten Auto / durch vernetzte Mobilität sowie Deckungskonzepte und Prämienentwicklung im Privat- und Firmenkundengeschäft bilden weitere Schwerpunkte der Tagung, zu der wir Sie herzlich einladen!

Auf der 12. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“ vom 24. bis 26. Februar 2015 in Köln erfahren Sie alle geschäftsrelevanten Zahlen, Fakten und Trends zum aktuellen Verlauf und der Lage im Kfz-Geschäft und Automotive-Bereich, erhalten wichtige Informationen über die aktuellen Entwicklungen, Tendenzen und erfolgsrelevante Geschäftsmodelle in K sowie Empfehlungen und strategische Handlungsoptionen für die Zukunft!
>> Es erwarten Sie Top-Vorträge und strategische Podiumsdiskussion zu allen aktuellsten Themen in Kraftfahrt!!!

Verfolgen Sie die exklusiven Vorträge und diskutieren Sie mit Top-Entscheidern der Branche!

Ihre Referenten:
• Timo Pelz, Industry Lead Financial Services D-A-CH, Facebook
• Nicolas Heyer, Google Maps for Work Industry Leader, Google Germany GmbH
• Prof. Dr. Karsten Kilian, Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Marken- und Medienmanagement, FHWS - Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

• Dr. Per-Johan Horgby, Vorstand Marketing und Privatkunden, VHV Versicherungen
• Norbert Hergenhahn, Vorstand Kooperationen, HDI Vertriebs-AG / Talanx Konzern
• Dr. Mathias Bühring-Uhle, Mitglied des Vorstandes, Gothaer Konzern
• Martin Gräfer, Mitglied des Vorstandes, die Bayerische

• Raimund C. Ohnemus, Leiter Versicherungsgeschäft, BMW Group
• Manfred Reddig, Geschäftsführer, Ford Händler Dienstleistungsgesellschaft GmbH
• Dr. Miklós Kiss, Leiter Vorentwicklung Fahrerassistenz, AUDI Electronics Venture GmbH
• Andreas Nelskamp, Commercial Director, CiteeCar GmbH
• Frank (Ben) Borsetzky, Project Lead Insurance Telematics, Telefonica Germany
• Fabian Marx, Geschäftsführer, Innovationszentrum Connected Living e.V.,
Director Business Development, T-Labs, Deutsche Telekom AG

• Dr. Daniel Schulze Lammers, Leiter Produktmanagement Kraftfahrt Privat/Gewerbe, AXA Konzern AG
• Jochen Geibel, Berater QPPM – Qualitäts-, Prozess- und Projektmanagement, Komposit-Ressort, R+V Allgemeine Versicherung AG
• Stefan Cahill, Senior Gruppenleiter, Informations-, Innovations- und IT-Projekt-Portfoliomanagement, IT-Ressort, R+V Allgemeine Versicherung AG

• Thilo Knaupp, Vorstand, CHECK24 Vergleichsportal Versicherungen AG
• Wolfgang Schütz, Geschäftsführer, Verivox Versicherungsvergleich GmbH
• Dr. Jürgen Cramer, Mitglied des Vorstandes, Sparkassen DirektVersicherung AG
• Dr. Sebastian Herfurth, Geschäftsführer, Alecto GmbH / friendsurance.de

• Marco Morawetz, Abteilungsdirektor, Leiter Gen Re Consulting, General Reinsurance AG
• Björn Hinrichs, Leiter Versicherungen, arvato Financial Solutions
• Stefan Schulz, Global Head of Motor Consulting, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG

• Oliver Theis, Abteilungsdirektor Firmen-Kraft, Allianz Versicherungs-AG
• Ralph Feldbauer, Abteilungsdirektor, Firmen Kraft Riskmanagement Flotten, Allianz Versicherungs-AG
• Harald Seliger, Abteilungsdirektor Kraftfahrt Betrieb-Vertrag, R+V Allgemeine Versicherung AG
• Thomas O. Winkler, Chief Underwriter Kraftfahrt, Gothaer Allgemeine Versicherung AG
• K.-Theodor Hermann, Dipl.-Kfm., Leiter Vertrieb & Fuhrparkmanagement, VISPIRON CARSYNC GmbH
• Dr. rer. Pol. Axel Glanz, Geschäftsführer, Innovationen Institut
• Matthias Nüchtern, Risk Engineer, Global Corporate Germany, Zurich Gruppe Deutschland

und weitere.

>> Mit Top-Vorträgen und strategischen Podiumsdiskussionen zu den aktuellsten Themen in Kraftfahrt!!!

Die BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“ ist die größte Konferenz rund um die K-Themen für die Kfz-Versicherer, Automobilindustrie und andere in dem Bereich aktive Branchen im deutschsprachigen Raum. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“ über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Kfz-Versicherungsmarkt. Seien Sie dabei!

Dieses Kraftfahrt-Event dürfen Sie nicht verpassen!

Nutzen Sie noch die letzte Möglichkeit und melden Sie sich jetzt an!

Seien Sie auch vom 24. bis 26. Februar 2015 in Köln dabei!

 

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Wir bedanken uns bei allen beteiligten Referenten, Teilnehmern und Ausstellern für dieses wunderbare, einmalige Event! Danke, dass Sie dabei waren!

Die Themen der Tagung sind auf ein breites Presseecho gestoßen. Die aktuellen Pressemeldungen haben wir hier für Sie zusammengestellt:
 

„Allianz-Chef Vollert: Wertschöpfungskette muss in die digitale Welt“, VersicherungsWirtschaft heute (Köln, 14.11.2014).

„Wir transportieren unsere Wertschöpfungskette in die digitale Welt “, so Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG im Interview mit der VersicherungsWirtschaft heute.

„Eine der großen Herausforderungen und Chancen für die Versicherungswirtschaft besteht in der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche.“, sagt er. „Sie ändert die Kundenbedürfnisse weltweit.“

Wie reagiert die Allianz mit ihren vielschichtigen Kundenkontakten auf die neue Erwartungshaltung?, lautet die ganz konkrete Frage zu der aktuellen Digitalisierungsstrategie der Allianz. „Indem wir alle Kontaktpunkte – im Internet, auf Facebook, beim Vermittler – noch stärker auf die Erwartungen und den Bedarf unserer Kunden ausrichten“, erörtert der Vorstandsvorsitzende des Marktführers.

Zu dem Potenzial der Digitalisierung im Schadenmanagement sagt er: „Hier ist vor allem Schnelligkeit der Vorteil. Je schneller wir den Schaden bearbeiten, desto zufriedener ist der Kunde und desto niedriger sind die Schadenaufwendungen. Dabei können digitale Prozesse und Kommunikationsmöglichkeiten für den Kunden enorm helfen.“

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/unternehmen/allianz-chef-vollert...

 

„Erfolg durch Innovation im Schadenmanagement“, schreibt VersicherungsWirtschaft heute (Köln, 13.11.2014).

13.11.2014 - Ein bis auf den allerletzten Platz gefüllter Konferenzraum, prominente Keynote-Speaker und Teilnehmer aus der Assekuranz, Automobilwirtschaft und kooperierenden Branchen prägten den Auftakt zum 8. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“, der gestern startete und noch bis heute in Köln stattfindet.

Die diesjährige Tagung, Motto: „Aktives Schadenmanagement – Erfolgsentscheidender Wettbewerbsfaktor und eine Top-Management-Aufgabe“, steht voll und ganz im Zeichen der Innovationen und strategischer Weichenstellung in der Branche, die auch vor dem Schadenmanagement nicht halt macht. Der Digitalisierung im Schadenmanagement und ihrem aktuellen Stellenwert in der Unternehmensstrategie widmet sich in seinem Vortrag Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG.

Die innovativen Steuerungskonzepte der Versicherer und der Einstieg in das Service-, Wartungs- und Reparaturgeschäft bildeten den Schwerpunkt der Podiumsdiskussion unter der Beteiligung von Ernst Sünner, AXA Konzern, Dr. Rüdiger Staab, R+V Versicherung, Rüdiger Burg, DEVK, Dr. Klaus Weichtmann, ZKF e.V. und Robert Paintinger, BVdP e.V. mit dem Fazit: Die konsequente Service- und Kundenorientierung wird für die Kfz-Schadensteuerung zukunftsentscheidend sein. Gepaart mit der provozierenden Frage „Wird HUK-Coburg demnächst zum Apple der Schadenbranche / der Werkstattsteuerung?!“

Mit Blick auf die modernen Technologien im Fahrzeug, wie eCall,Telematik, Connected Car, autonomes Fahren und die zukünftige Pläne des Internetgiganten Google wird „das wichtigste Ersatzteil im Fahrzeug in den nächsten zehn Jahren die Software sein“ stellen die Experten unisono fest.

„Hochwasser und Starkregen nehmen zu – jeder ist betroffen. Die Frequenz der Schäden aus Naturereignissen wird sich verdoppeln, die Schadenhöhe wird sich den nächsten zehn Jahren verdreifachen.“ Die Produktinnovationen in der Wohngebäude- / Elementarversicherung, die Frage nach der Versicherbarkeit und die Pflichtversicherung gegen Elementarschäden, wie auch die Wege zur Profitabilität in der Sparte Wohngebäude bildeten weitere Schwerpunkte der Tagung, zu denen Christian Diedrich, Vorstandsvorsitzender der ERGO Versicherung AG, Rainer Fürhaupter, eh. Mitglied des Vorstandes der Versicherungskammer Bayern und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung referiert haben. „Eine Pflichtversicherung ist entbehrlich und wäre kontraproduktiv. Sie gibt eine Scheinsicherheit.“, so die Antwort der Versicherungswirtschaft auf die heiß diskutierten Pläne der Politik. (vwh/ab)

Weiterlesen auf: http://versicherungswirtschaft-heute.de/maerkte/erfolg-durch-innovation-...

 

„Schadenregulierung ist ein Wettbewerbsfaktor – nicht nur im Hinblick auf die eigene Kostenentwicklung, sondern auch bei der Kundenwahrnehmung. Auf einer Fachkonferenz in Köln wurden unter anderem die Entwicklungen in der Kraftfahrtsparte und neue Geschäftsideen vorgestellt.“, VersicherungsJournal, 13. November 2014.

„Wenn Sie freundlicher sind, bezahlen Sie weniger für die Schäden“, meint Matthew Whittall, Geschäftsführer von Claim Bees GmbH, die sich auf Outbound-Telefonie für Versicherer spezialisiert hat, auf dem von BusinessForum21 veranstalteten „Kongress Schadenmanagement“ in Köln.

„Auch Porsche und Mercedes. (...) Ob gesteuert werden kann, ist vom Fahrzeugmodell unabhängig – in der Premiumklasse funktioniert das auch“, sagt er. (...)

Preise steigen: Dr. Klaus Weichtmann, Hauptgeschäftsführer des ZKF Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V., wie auch Robert Paintinger, Geschäftsführer des BVdP Bundesverbands der Partnerwerkstätten e.V., wiesen darauf hin, dass die Reparaturkosten steigen werden (müssen).

„Autos sind heute rollende Computer“, so Weichtmann. Für die Wiederherstellung ihrer 100-prozentigen Funktionsfähigkeit bedürfe es auch Probe- und Kalibrierungsfahrten, die heute oft nicht von den Versicherern ersetzt würden. (...)

Balancierter Partnereinsatz: „Bei der Schadenregulierung geht es nach Einschätzung von Rüdiger Burg, Direktor, Leiter Sach/HUK-Schaden bei den DEVK Versicherungen, viel mehr um einen balancierten Partnereinsatz. Mit Blick auf den Kunden gehe es nicht darum, alles zu automatisieren. (...)

Regulierer müssten auch Leistung verkaufen (können), so Burg. „Wir wollen alle zufriedene Kunden haben – da ist der Markt in Bewegung. Bei Untersuchungen zur Kundenzufriedenheit standen wir ‘mal ganz oben, inzwischen haben viele Wettbewerber aufgeholt“, beobachtet Burg.“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/auch-leis...

 

„Wie denken Versicherer“, schreibt Colornews (Köln, 13.11.2014).

Wie denken die Versicherer?

Matthew Whittall war beim Treffen der Versicherungswirtschaft in Köln ein gefragter Mann. Denn der frühere Leiter des Nordeuropa-Geschäftes von Innovation Group kennt wie kein Zweiter das Schadengeschäft der Kfz-Versicherer und vor allem: er weiß, wie man Schäden effektiv steuert. Der heutige Geschäftsführer der Claim Bees GmbH thematisierte beim BusinessForum die Schadensteuerung im Unfallreparaturmarkt. „Heute werden nur zehn Prozent der Kasko-Schäden und nur vier Prozent der Haftpflichtschäden gesteuert. Obwohl Sie mit der Schadensteuerung richtig viel Geld sparen können.“ Er rechnete den Versicherern vor: „An einem gesteuerten Kasko-Schaden können Sie bis zu 330 Euro sparen. Die Einsparung bei Kraftfahrt-Haftpflicht liegt bei bis zu rund 700 Euro.“
„Sie können aus den Werkstätten noch den letzten Cent rausholen. Besser ist: Sie steuern einfach mehr Volumen.“

Mit dem Thema traf Matthew Whittall natürlich ins Schwarze. Doch seine Empfehlung lautete eben nicht einfach nur das Preisdumping über die Reduzierung der Stundenverrechnungsätze fortzuführen. „Schadensteuerung lohnt sich richtig, wenn Sie mehr Volumen steuern und nicht noch den letzten Cent aus den Werkstätten rausholen. Viel mehr geht hier ohnehin nicht!“ Er fragte die Schaden-Chefs: „Warum steigern Sie nicht Ihre Schadensteuerungsquote?“ Hier liegt seiner Ansicht nach die Chance für deutliche Kosteneinsparung. Wie die Versicherer das Thema generell einschätzen, zeigt eine Umfrage, die Matthew Whittall zitierte: Demnach meinen 46 Prozent der Entscheider bei den Assekuranzen, dass die Rolle des aktiven Werkstattmanagements in Zukunft wichtiger sein wird als früher. 46 Prozent sehen das Thema für ihre Versicherungsgesellschaft als gleichwichtig. Nur acht Prozent meinen, dass die Schadensteuerung weniger wichtig wird. Das bedeutet für die Werkstätten: die Anzahl der gesteuerten Schäden wird wachsen, der Druck in den Netzen sehr wahrscheinlich auch.

Weiterlesen auf: http://colornews.de/markt/veranstaltungen/wie-denken-die-versicherer/

 

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Top-Themen und exklusive Referenten am 12. und 13. November 2014 in Köln – Der Branchentreff der Schadenwelt! 
 

Der Termin steht fest. Das Programm ist auch schon fast fertig und verspricht eine höchst interessante Tagung! Seien Sie dabei!

Das Kongressprogramm befindet sich gerade noch in der letzten Vorbereitung und Sie können es aktiv mitgestalten. Reichen Sie uns bitte Ihre Themenvorschläge und Wünsche ein!

Auch die Buchung der begleitenden Ausstellung hat bereits begonnen. Reichen Sie uns Ihre Anmeldung zu der begleitenden Ausstellung ein!

 

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>> Presseecho von der 11. BF21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“

Die Themen der Tagung sind auf ein breites Presseecho gestoßen. Die aktuellen Pressemeldungen haben wir hier für Sie zusammengestellt:
 

Versicherungen im Internet: „Warten auf Google“, schreibt Philipp Krohn in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.2014.

Auf Klaus-Jürgen Heitmanns Präsentation gibt es ein Phantom. „Google“ ist verschwommen auf einer Folie zu lesen, auf der es um die Wettbewerbssituation der Kfz-Versicherungsbranche geht. Keiner in der sogenannten K-Sparte weiß genau, was der amerikanische Internetkonzern plant. Ob er ein eigenes Verbraucherportal gründet oder sogar selbst als Marktakteur auftreten wird. (…) Huk-Coburg-Vorstand Heitmann meint aber, dass das Phantom schon jetzt zum Umdenken zwinge. „Wir müssen alle darüber nachdenken, wer bin ich morgen“, sagte er jetzt auf einem prominent besetzten Branchentreff in Köln.

„Eine so schnelle Verschiebung von Marktanteilen haben wir in der Geschichte unserer Sparte noch nie gesehen“, sagt Heitmann. Während Google noch verschwommen auf seiner Folie zu lesen ist, hat die Konkurrenz durch Check 24 schon längst reale Züge. (…)

„Der Prozess der Ablösung von den klassischen Vertrieben dauert viel länger als von manchem prognostiziert“, sagt zwar Edgar Martin, Vorstandsmitglied der Kravag. Aber auch er ahnt, dass der Übergang von der „guten alten Zeit“ mit dem Vertreter im Wohnzimmer zum digital verknüpften Vertrieb teuer und aufwendig wird. (…)

Denn wie auch in anderen Branchen treten zwischen Produktanbieter und Verbraucher in der neuen digitalen Welt Schnittstellen (wobei hier Google bedeutsamer ist als Amazon oder Ebay), durch die der Zugang des Kunden zu den Dienstleistungen des Anbieters abgeschnitten wird. Zudem leiden Versicherer darunter, dass Autohäuser alle Leistungen rund um die Mobilität aus einer Hand anbieten wollen. „Der Autohersteller ist in einer deutlich besseren Lage als wir“, sagt Huk-Vorstand Heitmann. „Denn der Kunde kommt zu ihm ins Autohaus.“ In diesem Spannungsfeld müsse sich ein Versicherer positionieren. Will er mit einer starken Marke ein breites Spektrum von der Finanzierung bis zur Pannenhilfe selbst anbieten? Oder wird er nur noch Produktlieferant für andere Akteure?

Verbraucherportale verändern das Geschäft im klassischen Vertrieb

Welche Entscheidung er aber auch trifft, für die Vertriebe geraten alte Gewissheiten ins Rutschen. In der Branche hätten nur zwei Anbieter (Huk und Allianz) Marktanteile von mehr als 10 Prozent, betont David Stachon, Vorstandsvorsitzender des Direktversicherers Direct Line in Deutschland. (…) Gegen die Platzhirsche im Internet komme man mit hohen Werbebudgets kaum an. Check 24, der Marktführer bei den Portalen, gab in den ersten elf Monaten 2012 laut Nielsen-Zahlen 57,7 Millionen Euro für Werbung aus. Das war fast doppelt so viel im Vorjahreszeitraum (29,3 Millionen).

Dagegen wurden die nächstgrößeren Budgets der Ergo Direkt, der Huk und Cosmos Direkt jeweils deutlich zurückgefahren. Autoversicherer müssten ihre Marketing-Effizienz steigern, sagte Stachon auf dem Kongress, den der Veranstalter Businessforum21 ausgerichtet hat. (…)

„Die Verbraucherportale verändern auch unser Geschäft im klassischen Vertrieb“, sagt Markus Reinhard, Vorstandsmitglied der Westfälischen Provinzial. Sein Unternehmen habe zwar auf Direktvertrieb verzichtet, es gehe nun aber darum, Außendienstmitarbeiter fit für neue Kundenwünsche zu machen. (…)

„Deshalb müssen die Agenturen helfen, sie auf unsere eigenen Portale zu lenken - sonst wandern sie zu den Aggregatoren ab.“ (so Kravag-Vorstand Martin). Also zu Check 24 oder Google.

Doch was, wenn Google mehr will, als nur die Kundensuche zu verbessern? Darauf reagieren die Versicherer etwas einsilbig. Man könne schon einiges, das nicht so leicht kopierbar sei, macht sich Huk-Vorstand Heitmann Mut.

„100 Jahre Erfahrung in Versicherungen kann man nicht so einfach durch Geld ersetzen“, sagt Allianz-Vorstand Mathias Scheuber. In der Diskussion komme zu kurz, dass es auf Fähigkeiten ankomme. Auch Daimler habe sich einst aus der Flugzeugindustrie zurückziehen müssen, weil es in der Autoherstellung wettbewerbsfähiger war. Dass aber Google und Big Data eine Bedrohung für die Autoversicherer sind, kann auch Scheuber nicht verhehlen.“

Weiterlesen auf: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/versichern-und-schuet...

 

Top-Thema:

„Kfz-Versicherer am Scheideweg“, Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 19.02.2014

„Zunehmende Konkurrenz von Automobilherstellern und Vergleichsportalen macht Versicherern ihren Marktanteil streitig, warnt HUK-Coburg-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann. Aus seiner Sicht gibt es nur zwei erfolgversprechende Strategien: Ausdehnung des Angebots auf andere Services wie etwa Reparaturen oder Beschränkung auf die Rolle als Risikoträger.

Die Kfz-Versicherer müssen aufpassen, dass sie nicht von den neuen Wettbewerbern Automobilherstellern und Vergleichsportalen marginalisiert werden, warnt HUK-Coburg-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann auf einer Kfz-Konferenz in Köln. Seine These: Entweder weiten die Gesellschaften ihr Angebot über den reinen Versicherungsbereich weiter aus und platzieren sich als Service-Marke rund ums Auto oder sie beschränken sich auf ihre Rolle als Risikoträger und Lieferant von „white label“-Produkten.

Die Versicherer stehen am Scheideweg, sagte Heitmann. „Kfz-Versicherer müssen sich fragen, was sie gut können und wo sie morgen stehen wollen.“ (…) Automobilhersteller und Vergleichsportale treten immer stärker in Konkurrenz zu den Versicherern, so Heitmann. Die Situation drohe sich mit dem möglichen Markteintritt Googles ins Geschäft mit Vergleichsportalen und der Einführung von E-Call noch weiter zuzuspitzen. (…)

Die Technik führt aus Sicht Heitmanns zu einem erheblichen Wettbewerbsvorteil für Autohersteller, da diese nach derzeitigem Stand alleinige Herren über die Daten seien. „Wenn E-Call Ende 2015 kommt, dann ist das die gesetzliche Einrichtung einer Standleitung für die Autohersteller. Das ist nicht wettbewerbsneutral“, so Heitmann. Er fordert, dass Kunden selbst bestimmen sollen, was mit den über E-Call erhobenen Daten geschieht. „Die Autoindustrie scheint es so zu sehen: Wir haben das Auto verkauft, die Daten gehören uns“, sagte Heitmann. „Wir brauchen jetzt einen gesellschaftlichen Konsens darüber, dass der Verbraucher Herr seiner Daten ist.“ (…)

Ebenfalls wachsenden Druck sieht Heitmann von Seiten der Vergleichsportale. (…)„Der Marktanteil der Vergleichsportale am Wechselgeschäft könnte sich bis 2016 auf rund ein Drittel verdoppeln“, sagte er. Mit dem Einstieg Googles ins Versicherungsgeschäft rechnet er auch nach dem Ende eines Vergleichsportals des Suchmaschinen-Konzerns in Frankreich. „Ich glaube, die denken schon ernsthaft nach, denn der Kuchen ist groß, den es da zu verteilen gibt“, so Heitmann.

Bei Google selbst hört sich das wesentlich zurückhaltender an. „Insgesamt sind wir auf dem Weg, das noch einmal komplett zu überdenken“, sagte Alexander Zerdick, Director of Commerce & Ads für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei dem Suchmaschinengiganten. (…)“

Von Jonas Tauber und Friederike Krieger

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2014/02/kfz-versicherer-am-scheideweg/

 

„Kfz: Unverdrossenes Hoffen auf die Trendwende“, heißt es im Versicherungsmonitor am 18.02.2014

„Nach einem Jahr mit hohen Unwetterschäden hoffen die Kfz-Versicherer auf ihr erstes Jahr mit versicherungstechnischen Gewinnen seit langem. Auf einer Kölner Branchenkonferenz prophezeit E+S Rückversicherungsvorstand Michael Pickel die Trendwende.

Unter der Voraussetzung, dass die Kfz-Versicherer 2014 von Großschäden verschont bleiben, kann die Branche mit dem ersten Jahr seit 2007 ohne versicherungstechnische Verluste rechnen. Das sagte Michael Pickel, Mitglied des Vorstands der E+S Rückversicherung, auf einer Kfz-Versicherungskonferenz in Köln. Die Beiträge müssen dafür zumindest auf dem jetzigen Niveau bleiben.
„Wir gehen davon aus, dass wir 2014 ein versicherungstechnisches Plus erreichen – außer es gibt Sondereffekte“, sagte Pickel. (…)

Unter dem Strich verbuchte die Branche 2013 einen Verlust von 700 Mio. Euro – prognostiziert hatte die E+S Rückversicherung zu Beginn des Jahres noch einen Gewinn von 800 Mio. Euro. Die Prämieneinnahmen stiegen von 23,2 Mrd. Euro auf 24,3 Mrd. Euro. (…)

Die bereits für 2013 prophezeite Trendwende soll jetzt also 2014 kommen. Allerdings bleibt der Wettbewerbsdruck laut Pickel hoch. Er rechnet damit, dass der Preiskampf bereit 2015 wieder anzieht. „Das bedeutet nicht, dass es Verluste geben muss“, sagte er.“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2014/02/kfz-unverdrossenes-hoffen-auf-die...

 

„Kinofilm "Stromberg": Büro ist wie Krieg“ – so die aktuelle Schlagzeile im Vorfeld der Filmprämiere, die zeitgleich zu der Abendveranstaltung der 11. BF21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“ im OSMAN´30, im MediaPark Köln stattgefunden hat (Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 18.02.2014).

Der atemberaubende Ausblick aus der 30 Etage des Köln Turms auf die Stadtlichter, wie auch auf den ausgerollten roten Teppich der Stromberg-Filmprämiere war eines der Highlights dieses unvergesslichen Abends.

„Jahrelang lief die Serie "Stromberg" über den Abteilungsleiter der fiktiven Versicherung Capitol erfolgreich im Fernsehen. Diese Woche kommt der Kinofilm.“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2014/02/buero-ist-wie-krieg/

sowie auf: http://www.sueddeutsche.de/i5q385/1845697/ABGERECHNET-Stromberg-ist-uebe...

 

„Gewinnzone rückt für Autoversicherer in greifbare Nähe“, schreibt VersicherungsJournal am 19.02.2014.

„Nähe Trotz mehrfacher Prämienerhöhungen schrieben die Autoversicherer auch 2013 weiter Verluste. Die erhoffte Wende wurde verhagelt. Ab 2015 könnte der Wettbewerb wieder schärfer werden.

Die Autoversicherer haben die bereits für 2013 erwartete Ertragswende wegen rund 1,5 Milliarden Euro Elementarschäden nicht geschafft. Für 2014 zeichnet sich nun die Rückkehr in die Gewinnzone ab, so die Erwartungen auf einer Fachkonferenz in Köln. (…)

Die Verteuerung der Prämien in den letzten Jahren könnte ausreichen, damit die Autoversicherer 2014 erstmals seit 2007 versicherungstechnisch wieder Gewinne einfahren. Vorausgesetzt, dass das Schadenaufkommen nicht wieder außergewöhnlich hoch ausfällt.

Aber: Absehbar ist bereits, dass der Wettbewerb in dieser unverändert als Türöffner geltenden Sparte spätestens ab 2015 wieder schärfer wird, so die Einschätzung von Dr. Michael Pickel, Vorstandsmitglied E+S Rückversicherung AG, auf einer Fachkonferenz in Köln. (…)

Mehr darf nicht passieren

Besonders hoch ist der Sanierungsbedarf in den Kaskosparten. Dort seien die Schwankungs-Rückstellungen in den letzten Jahren kontinuierlich abgebaut worden und nach den außergewöhnlich heftigen drei Hagelereignissen nur noch 0,4 Milliarden Euro vorhanden. (…)

Da auch von den Kapitalmärkten beim unverändert niedrigen Zinsniveau keine Entlastung zu erwarten sei, rechnet Pickel damit, dass sich die Erstversicherer künftig mehr rückversichern müssen. (…)

Die Großen gewinnen Marktanteile

Die Top-Ten-Gruppen des Autoversicherungs-Geschäfts haben nach Aussage von Pickel zwischen 2008 und 2012 ihren Marktanteil um 2,8 Prozent auf über 70 Prozent gesteigert. Innerhalb dieser Gruppe habe aber die Spreizung zugenommen. (…)

Weniger teurer geworden

Marco Morawetz, der das Consulting des Rückversicherers General Reinsurance AG leitet, wird am heutigen Konferenztag unter anderem zeigen, dass die durchschnittliche Kraftfahrt-Haftpflichtprämie zum 1. Januar 2014 nur noch um 1,6 Prozent gestiegen ist. In den beiden Jahren zuvor betrugen die Verteuerungen 7,1 Prozent beziehungsweise 5,6 Prozent. (…)“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/gewinnzon...

 

„Der bekannte Zyklus bei den Ergebnissen“ – In einem Leserbrief zu dem o.g. Artikel schreibt Rainer Weckbacher:

„Alle Jahre wieder... Der seit etlichen Jahren bekannte Zyklus bei den Ergebnissen der Autoversicherer wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Sobald der erste größere Versicherer in den schwarzen Zahlen ist und dieser dann den vorhandenen Deckungsbeitrag wieder in „Wachstum über günstige Beiträge” investiert, geht es marktweit wieder abwärts mit den Beiträgen für Neuverträge.

Sobald das Ergebnis dieser Verträge nicht mehr durch die Altverträge mit auskömmlichem Deckungsbeitrag finanziert werden kann, entwickelt sich der Markt turnusmäßig in die roten Zahlen. (…)“.

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/der-bekannte-zyklus-bei-de...

 

Zahl des Tages: 608 Trilliarden Preisvarianten – so heißt es im Versicherungsmonitor am 24.02.2014

„Die Progressive Casualty Insurance Company aus den USA hat nach Angaben von S-Direkt-Vorstand Jürgen Cramer 608 Trilliarden (608.000.000.000.000.000.000.000) Preismöglichkeiten in der Autoversicherung – was sie nicht daran gehindert habe, einen Telematiktarif einzuführen.“

 

„Service-Versicherer müssen sich Internet stellen“, Versicherungswirtschaft heute, Tagesreport vom 19.02.2014

Der Druck durch Kfz-Vergleichsportale und Online-Direktversicherungen zwingt auch klassische Service-Versicherer zu neuen Strategien. So arbeiten Versicherer, wie die Provinzial Münster oder die R+V aus Wiesbaden, derzeit daran, sich im Internet und Social-Media-Bereich neu aufzustellen.

Trotzdem glauben die Versicherer, dass auch im Google-Zeitalter die traditionelle Geschäftsstelle im Mittelpunkt der Vermittlertätigkeit bleiben wird. Dafür müssen sich die klassischen Agenturen aber hinsichtlich ihrer Internetpräsenz und Omnikanalfähigkeit deutlich verändern. So das Fazit von Markus Reinhard, Mitglied des Vorstands der Westfälischen Provinzial auf dem BusinessForum21 „Kfz-Versicherung im Fokus“ in Köln.

Künftig sollen sich die Provinzial- Geschäftsstellen auf Social-Media-Plattformen tummeln und Online-Beratungsmodule anbieten. Nach Erkenntnis von Edgar Martin, Vorstandsmitglied der R+V Versicherung wird sich der Kfz-Versicherungsmarkt stark in Richtung des Online- und Hybrid-Kunden verschieben. So soll der Anteil des reinen Online-Kunden von derzeit 15 Prozent im Jahre 2025 bei rund 25 Prozent liegen. Während die Zahl der Offlinekunden rapide von 85 Prozent auf 25 Prozent sinkt.

Service-Versicherer setzen daher auf den hybriden Kunden, der im Jahre 2025 immerhin noch einen Anteil von rund 50 Prozent ausmachen wird. Um solche hybriden Kunden, die sich im Netz informieren, aber offline abschließen, zu erreichen, müsste der Agenturbetrieb deutlich umgestellt werden. „Das ist ein äußerst anspruchsvoller Prozess“, so Martin. So müssten die Kunden weg von Vergleichsportalen auf firmeneigene Portale „gelenkt“ werden. Als Instrumente sollte Online-Marketing und Direktkommunikation eingesetzt werden. Wichtig sei, dass Internet-Preis und Agentur-Preis identisch sei.

Per Produktkonfiguratoren wären die meisten Daten der hybriden Kunden schon erfasst. Die Beratung der Agentur würde sich daher auf die Optimierung des Angebots beschränken. Vom Veränderungsprozess würden daher die heutigen Vergütungssysteme erfasst werden. Was Vermittler hierzu erwarten, bleibt aber noch offen. (usk)

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„Kfz-Versicherung: Telematik-Tarife werden kommen“, Versicherungswirtschaft heute, Tagesreport vom 19.02.2014

„Telematik-Tarife werden auch in Deutschland ihren Siegeszug in der Autoversicherung antreten. Dies ist das Fazit einer intensiven Diskussion auf dem BusinessForum21 „Kfz-Versicherung im Fokus“ in Köln.

Sehr unterschiedlich ist die Einschätzung der Experten, welche Telematik-Tarife sich in welchem Umfang etablieren werden. Einigkeit herrscht allein darüber, dass derzeit der Einstieg in einen Kfz-Telematik-Tarif an den Kosten scheitert. „Wir haben noch gar keinen echten Telematik-Tarif aufgelegt“, bestätigte Jürgen Cramer von der Sparkassen Direkt Versicherung (S-Direkt). Das Unternehmen hatte ein überwältigendes Medienecho ausgelöst, als es Anfang 2014 mit dem S-Drive-Service gestartet war.

Allgemein wurde die mutige offene Kommunikation des Datenschutzkonzeptes durch die S-Direkt von den Experten gelobt. „Ich habe den Eindruck, dass die kritische Berichterstattung mittlerweile deutlich zurückgegangen ist“, sagte Frank Sommerfeld vom Beratungsunternehmen Towers Watson. Fraglich ist aber immer noch, ob Kfz-Versicherer mit Telematik-Tarifen ein erfolgreiches Geschäftsmodell entwickeln können. „Wir haben unsere Kosten durch die enorme Medienpräsenz schon rausgeholt“, betonte Cramer. Der S-Direkt Vorstand geht davon aus, dass in rund fünf Jahren Telematik-Tarife ein Marktvolumen von zehn Prozent erreichen werden. Der Technikexperte Harald Trautsch von der Dolphin Technologie GmbH geht hingegen in seiner Prognose noch viel weiter. „In 15 Jahren wird es in Deutschland keinen Kfz-Versicherer mehr ohne Telematik-Tarif geben. Der Druck kommt von den Kunden. Wer die Telematik-Daten hat, kann bessere Preise machen“, so Trautsch.

Eher skeptisch ist Edgar Martin, Vorstand bei der R+V Gruppe. So hat er festgestellt, dass bei einer groß angelegten Pilotstudie, bei der die Fahrzeuge von 1.500 Mitarbeitern mit Black-Box-Systemen zur Fahrüberwachung ausgestattet wurden, das Interesse hinsichtlich der eigenen Fahrbewertung bei den Fahrern im Laufe der Zeit deutlich nachgelassen hat. Telematik-Tarife würden daher immer nur eine kleine Zielgruppe ansprechen und für den Durchschnittsfahrer uninteressant sein. Auch Berater Sommerfeld geht davon aus, dass solche Tarife vor allem für junge Kunden oder bei teuren Fahrzeugen erfolgreich sein könnten. Aus den USA, die in Sachen Telematik viel weiter sei, würde ein Rückgang von Schadenfrequenzen von 35 bis 40 Prozent berichtet. „Vielleicht ist in Deutschland nur ein Rückgang von 35 bis 30 Prozent möglich“, so Sommerfeld.

Einigkeit herrscht bei den Experten, dass die Black-Box im Auto sich bald überlebt hat. Diese Funktion könnten auch Smartphones übernehmen. „Wir müssen dafür kämpfen, dass die Autohersteller in drei bis vier Jahren ihre Server öffnen und alle Fahrdaten frei vom Autofahrer verfügbar gemacht werden können“, sagte Martin. Andernfalls würden die Kfz-Hersteller immer einen Wettbewerbsvorteil haben. Eine wichtige Zielgruppe könnten übrigens Eltern sein. So berichten die Experten, dass Eltern fast jeden Preis zahlen würden, wenn sie dafür über Telematik-Systeme auf das Fahrverhalten ihres Nachwuchses Einfluss nehmen könnten. „Fährt Mama oder Papa mit“ – und sei es auch nur virtuell – würde sich die Sicherheit junger Fahrer deutlich erhöhen. „Das zeigt das Modell BF17, bei dem Kinder für den früheren Führerscheinerwerb mit ihren Eltern unterwegs sein müssen. „Ohne diese Kontrolle steigt die Schadenfrequenz der jungen Fahrer um das Vierfache“, so Experte Sommerfeld. (usk)

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„Große Vorbehalte gegenüber Telematik“, schreibt VersicherungsJournal am 24.02.2014.

„Viele US-amerikanische, britische und italienische Autofahrer zahlen ihre Versicherungsprämie bereits nach ihrem Fahrverhalten. In Deutschland stecken solche auf Informationstechnik beruhenden Tarife noch in den Kinderschuhen – und fraglich ist, ob sie jemals groß werden.

Bislang war die Technik für Telematik-basierte Tarife vergleichsweise teuer. Müssen ab Oktober 2015 EU-weit alle Neuwagen mit einem automatischen Notrufsystem ausgestattet werden, könnte Schwung in die Sache kommen.
Marco Morawetz, Leiter des Consultings der General Reinsurance AG, gilt seit Langem als einer der Skeptiker Telematik-basierter Versicherungstarife. Ihm fehlt für diese Informatik und Telefonie nutzende Technik aufgrund der Kosten für die Technik und der schon bestehenden Möglichkeit, Risiken zu differenzieren und kalkulieren, schlicht der „Business-Case“.
Diese Einschätzung scheint weit verbreitet. (…)

Zahlen mit vielen Nullen

Werden alle üblichen Risikomerkmale (zum Beispiel Garage, Kilometerleistung) verknüpft, kommt man bereits heute auf eine Großzahl an Merkmalskombinationen. Bei der Sparkassen DirektVersicherung AG (S-Direkt) sind es 35 Billiarden (Zahl mit 17 Stellen). Dies sagt aber noch nichts über die Qualität der Tarifierung aus, sagte S-Direkt-Vorstand Dr. Jürgen Cramer kürzlich auf einer Fachtagung. (…)

Seit Jahresbeginn bietet die S-Direkt im Rahmen eines Pilotprojekts den „Telematik-Sicherheits-Service“ an, der über die eigene Homepage oder über die Vergleichsseite Check24 abschließbar ist. Das Paket aus automatischem Notruf im Fall eines Unfalls, dem Feedback zum Fahrverhalten, dem Diebstahlschutz und der Prämienreduktion bei einem guten „Scorewert“ spreche unterschiedliche Kundensegmente an, berichtete Cramer. Das Produkt sei allerdings erklärungsintensiv. (…)

Ausdruck einer Strategie

Die mediale Aufmerksamkeit des Pilotprojektes mache die Kosten mehr als wett, sagte Cramer. Er hofft, mit seinem Angebot punkten und für die Zukunft eine interessante Nische besetzen zu können. „Ich glaube an die doppelte 15er-Regel: In 15 Jahren wird es 15 Milliarden Euro weniger Kraftfahrtprämie geben“, sagte er.

Zum Rückgang würden geringere Schadenaufwendungen infolge abnehmender Schadenhäufigkeit und ein geändertes Mobilitätsverhalten führen. „Wir überlegen, wie wir dies managen und welche Nischen wir besetzen können.“ (…)

Niedrige Prämien, hohe Kosten

Frank Sommerfeld, Managing Director bei Towers Watson GmbH, meint, dass die bislang noch hohen Anfangskosten und die niedrigen Durchschnittsprämien im deutschen Markt die Einführung von Telematik erschwerten. Es sei aber absehbar, dass die Kosten im Zuge des technischen Fortschritts immer weniger ins Gewicht fallen würden. (…)

Neben der digitalen Notrufmeldung könnte die Kommunikationstechnologie auch für Zusatzdienste genutzt werden. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. unterstützt das EU-Projekt, fordert aber die Einrichtung einer sicheren und offenen Telematik-Plattform mit standardisierten Schnittstellen. Denn der Kunde solle wählen können, ob Versicherer, freie Werkstatt, Automobilhersteller, Assisteur oder Automobilclub die Zusatzleistung für ihn erbringt soll.

Pilot mit Lkw

Dr. Edgar Martin, Vorstand der Kravag Versicherungen, rechnet nicht mit einem „regelrechten Telematik-Tarif, aber mit zusätzlichen Differenzierungs-Merkmalen“, die sich für die Kalkulation verwenden ließen. Die Versicherer müssten für den freien Zugang zu den Daten kämpfen, welche die Automobilhersteller erheben werden. (…)

Interesse an sinkenden Prämien
Umfragen zeigen, dass Autofahrer durchaus an Telematik interessiert sind, dies aber meist mit Prämiennachlässen in Verbindung bringen. (…)

Laut einer Studie des Beratungshauses HNW Consulting GmbH unter 1.065 Autohaltern nutzen bereits sieben Prozent Dienste, die mithilfe von Telematik Daten zum Fahrverhalten aufzeichnen können – beispielsweise die zurückgelegten Kilometer, das Fahrtempo und das Bremsverhalten. (…)

Monika Lier

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Zitat des Tages:

„Flotte ist Hochfrequenzgeschäft, deshalb ist es wichtig, zeitnah die Prämien anpassen zu können.“, Versicherungsmonitor, 20.02.2014

Peter Buchhierl, Fachbereichsleiter Firmen-Kraftversicherung bei der Allianz-Versicherung, sprach sich auf einer Fachkonferenz dagegen aus, dem Druck von Leasinganbietern nachzugeben und die Kfz-Prämien für mehrere Jahre festzuschreiben.

 

„Firmenkunden wollen Telematik-Tarife“, heißt es im Versicherungsmonitor am 20.02.2014.

„Bei Privatkunden ist die Zukunft von Telematik-Tarifen unklar. Im Firmenkundengeschäft werden sie dagegen schnell eine große Rolle spielen, erwartet Harald Seliger von der R+V. Sorgen bereitet den Versicherern die Entwicklung beim Leasing. Die Allianz etwa hält sich hier stark zurück.

Telematik-Tarife werden im Kfz-Flottengeschäft eine große Rolle spielen, vor allem in der Versicherung von Lkw-Flotten, erwartet Harald Seliger, Abteilungsdirektor für Kraftfahrt bei der R+V. „Im Güterverkehr wird das der absolute Renner werden“, sagte er auf der Fachkonferenz „Kfz-Versicherung im Fokus“ in Köln. (…)Der Versicherer erhofft sich eine Senkung der Schadenquoten durch die Telematik.

(…) Ein weiter zunehmendes Problem in der Flottenversicherung ist das Leasing. „Die Versicherer sollten nicht die Attraktivität der Leasingraten von Leasingunternehmen sicherstellen“, warnte Seliger. Viele Leasinganbieter wollen die Versicherungsprämie für drei bis vier Jahre festschreiben. Das ist für Versicherer gefährlich, sagte auch Peter Buchhierl, Fachbereichsleiter Firmen-Kraftversicherung bei der Allianz-Versicherung. Wer sich darauf einlasse, habe von vornherein verloren. „Flotte ist Hochfrequenzgeschäft, deshalb ist es wichtig, zeitnah die Prämien anpassen zu können“, so Buchhierl. Die Allianz hält sich deshalb im Leasinggeschäft stark zurück. (…)
Die Zahl der Versicherer, die bereit sind, im Leasingggeschäft ihre Prämien auf mehrere Jahre festzuschreiben, sinkt bereits, erklärte Christos Sakalidis vom Großmakler Aon.

Als Konsequenz aus den hohen Hagel- und Flutschäden im vergangenen Jahr müssten die Versicherer Elementar- und Großschäden stärker in der Prämienkalkulation berücksichtigen, sagte Allianz-Flottenexperte Buchhierl.
Einige Anbieter versuchten bereits, Hagelschäden aus der Kaskoversicherung herauszunehmen und bieten eine separate Hagel-Deckung an. Buchhierl ist skeptisch, ob das der richtige Weg ist. „Die Frage ist, ob man dann einen Gesamtschadenausgleich hinbekommt.“

Im Vertrieb sind Makler für das große Flottengeschäft stark auf dem Vormarsch, so Buchhierl. „Im Größtsegment läuft mittlerweile fast 90 Prozent über Makler und firmenverbundene Vermittler“, sagte er. „Ich denke auch nicht, dass sich das noch einmal verändert.“

Weiterlen auf: http://versicherungsmonitor.de/2014/02/firmenkunden-wollen-telematik-tar...

 

„Flotten bleiben teuer“, schreibt VersicherungsJournal am 21.02.2014.

„Die Versicherung von Automobil-Flotten kommt nicht aus den roten Zahlen. Auf einer Fachkonferenz in Köln ging es um Lösungsansätze für eine konsequentere Sanierung.
Die Versicherung von Automobilflotten ist zwar ein wachsender, doch unverändert auch defizitärer Markt. Auf einer Fachkonferenz in Köln ging es wieder einmal um die Möglichkeiten, diese Verluste in den Griff zu bekommen.

Im Bereich der Flottenversicherung (Kraftfahrt-Gruppengeschäft ab zehn ziehenden Einheiten) werden die Automobilversicherer 2013 je Beitrags-Euro versicherungstechnisch rund acht (2012: fünf) Cent Verlust geschrieben haben.
Damit ist kombinierte Schaden-/Kostenquote schlechter als im Gesamtmarkt, der voraussichtlich bei 103 Prozent liegen wird. Dass die Quote schlechter als im Vorjahr ausfällt, wird auch den außergewöhnlich hohen Elementarschäden 2013 zugeschrieben. (…)

Jeder dritte gute Kunde kippt

„Wir haben ordentlich saniert und aktuarisch richtig kalkuliert, aber dann fallen wir immer wieder in alte Verhaltensmuster hinein“, kritisierte Harald Seliger, der bei der R+V Allgemeinen Versicherung AG Abteilungsdirektor Kraftfahrt Betrieb-Vertrag ist, am Donnerstag auf einer Fachkonferenz in Köln. (…)

Noch zwei weitere „harte“ Jahre

Wichtig seien daher „Zahlen, Daten, Fakten“, so Selig. Das Segment Flotte müsse sich noch stärker als eigenständiges Geschäftsmodell hinsichtlich Underwriting, Pricing und auch Aktuariat etablieren.
Er rät dazu, Preise nach der Credibility-Methode zu kalkulieren. Die Vorhersage aus einer Stichprobe gelinge nur, wenn diese groß genug sei. Sei sie es nicht, müsse ein technischer Mixpreis aus dem GDV-Preis und dem Individualpreis der entsprechenden Flotte gebildet werden. (…)

Auch Peter Buchhierl, der bei der Allianz Versicherungs-AG den Bereich Firmen Kraftfahrtversicherung leitet, sprach sich in seinem Vortrag für intensive Sanierungsbemühungen aus. „Die saubere Versicherungstechnik ist von zentraler Bedeutung“, sagte er. Es bedürfe eines engen Zusammenspiels von Aktuariat, Risk-Management und Underwritern.

Die Sanierung sei deshalb so wichtig, weil das Versicherungsgeschäft an vielen Stellen schwieriger geworden sei. So seien die Sachversicherungen vielfach im ergebnistechnisch kritischen Bereich, und die Personenversicherungen litten unter den niedrigen Zinsen.
Die Niedrigzinsphase belaste natürlich auch die Autoversicherer, die kaum noch Kapitalerträge zum Ausgleich der Versicherungstechnik erwirtschafteten. Zudem entfielen beispielsweise bei der Allianz die Chancen auf hohe Abwicklungsgewinne, weil im Vorfeld auf das neue Eigenkapitalregime Solvency ll und dem Rechnungslegungs-Standard IFRS die Rückstellungen nach „best estimate“ auf Jahresbasis geschätzt würden.

Bestimmtes geht nicht mehr

Buchhierl mahnte, „im Kaskobereich feinsinniger zu agieren“. Selbstbehalte von 300 Euro hätten im Flottengeschäft nichts „verloren“. Die Schadenfrequenz ändere sich ganz gewaltig: In acht Jahren erlebe man nun schon die zweite Jahrhundertflut.
Kasko sei ein echter Problemfall und am deutschen Markt chronisch defizitär, so Buchhierl. Da Flotte im Schadenbereich ein Hochfrequenz-Geschäft sei, sei es wichtig, dass die Chance von zeitnahen Prämienanpassungen bestünde. Langfristige Verträge schlössen sich damit aus.

Keine Rasenmäher

Christos Sakalidis, Leiter der Kfz-Abteilung der Aon Versicherungsmakler Deutschland GmbH, berichtete, dass Flotten 2014 sich vor allem bei den schadenträchtigen Kunden verteuert hätten. Anders als in früheren Jahren gehe es aber nicht mehr um pauschale Erhöhungen über den gesamten Bestand. (…)

Er führt die Prämienreduktion auf Präventionsmaßnahmen zurück. „Auch schlechte Flotten können auf den Weg gebracht werden.“
Die Kunden seien die jährlichen Beitragserhöhungen zudem Leid und forderten von den Versicherern endlich neue Konzepte. Einen wachsenden Trend sieht er in internationalen Versicherungsprogrammen, die bei Aon inzwischen rund 30 Prozent ausmachten.“

Monika Lier

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/flotten-b...

 

Beachten Sie auch die Leserbriefe zu dem o.g. Artikel:

Rainer Weckbacher - „Korrekte Kalkulation findet nicht statt.“ 
http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/korrekte-kalkulation-finde...

Otto Tegethof - „Wachstum geht vor Ertrag.“
http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/wachstum-geht-vor-ertrag-1...

Achim Finke - „Sanierungen werden immer wieder unterlaufen.“
http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/sanierungen-werden-immer-w...

 

Weitere mit dem Konferenzthema verwandte Artikel:

„Direct Line und Honda starten Kooperation“, Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 17.02.2014

„Honda-Händler empfehlen künftig Auto- und Motorradfahrern Policen von Direct Line. Damit will sich der nach eigenen Angaben drittgrößte Kfz-Direktversicherer Deutschlands neue Kundengruppen erschließen. (…)“
Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2014/02/direct-line-und-honda-starten-koo...

 

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Pressemitteilung:

Top-Themen und exklusive Referenten vom 18. bis 20. Februar 2014 in Köln – Der Branchentreff der Kraftfahrt-Sparte! 

HUK-Coburg sieht Preisanstieg bei Kfz beendet. „Vorstandschef Weiler signalisiert Trendwende bei Kfz-Policen.“,Börsen-Zeitung, 14.01.2014. www.boersen-zeitung.de. „Wir wollen auch im laufenden Jahr stärker als der Markt wachsen.“

„Digitalisierung trifft Vertriebe stark“, Axa Deutschland-Chef Dr. Thomas Buberl / Versicherungsmonitor,www.versicherungsmonitor.de, 05.12.2013

„Gothaer schließt Asstel“, Versicherungsmonitor, 13.01.2014. (…) weil sich die Kundenbedürfnisse in den vergangenen Jahren geändert haben. (…) Heute gebe es viele „hybride Kunden“, glaubt Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Görg. www.versicherungsjournal.de

„Kompetenz in Schaden ist entscheidend für unseren Erfolg”, Mathias Scheuber, Schadenvorstand, Allianz Versicherungs-AG. www.bf21.com

„Telematik-Tarif der S-Direkt gestartet“, Versicherungsmonitor 03.01.2014 / „Big Brother is watching you”, Automobile Magazin, 08.03.2013. “Scoring via Facebook und Ebay”, Versicherungsmonitor, www.versicherungsmonitor.de, 10.01.2014. „Sie verfolgen die gesamte Datenspur, die ein Interessent online hinterlässt“.

>> Die aktuellen Pressestimmen und Meldungen zu der Lage und Entwicklungen in der Kfz-Versicherung sprechen eine eindeutige Sprache: Sie versprechen jetzt schon ein überaus spannendes und ereignisreiches Jahr 2014. Ein Jahr, in dem wichtige strategische Weichen für die Zukunft gestellt werden bzw. gestellt werden müssen!

Ob die Preis- und Produktentwicklung in Kraftfahrt, Digitalisierung, unumkehrbare Veränderungen im Vertrieb, die extreme Zuspitzung der Wettbewerbssituation, strategische Ausrichtung im Schadenbereich, die neuen Strategien hinter der Schadensteuerung und Werkstattbindung,Kooperationen oder auch Wettbewerb mit Automobilherstellern, Telematik-Tarife und viele andere Bereiche, die sich, wie es scheint, teilweise ganz neu erfinden und ausrichten müssen.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen und Ihre Strategie?

Wird das Jahr 2014 der Branche endlich das bescheren, was sie sich nach den letzen fünf verlustreichen Jahren so sehnsüchtig erhofft hat: endlich wieder schwarze Zahlen in Kraftfahrt...?! Wird sich die eingeleitete Trendwende in K weiterhin konsequent verstärken? Oder haben die Hagelereignisse im Sommer 2013 die Hoffnung auf einen versicherungstechnischen Gewinn endgültig zerstört?

Geht die Branche trotzdem weiterhin in Richtung dauerhafter Profitabilität oder gibt es wieder denVerdrängungswettbewerb über den Preis und den erbitterten Kampf um den Kunden?! Und das mit einem ganz klarem Ziel: Wachstum!

Wer gewinnt den Kampf um die begehrte Kundenschnittstelle und besetzt den „ultimativen“ Zugang zum Kunden? Wie ist die richtige Positionierung angesichts der stets zunehmenden Macht von Google, Internet-Plattformen und Vergleichsportalen, der wahren „Herrscher“ über die Online-Schnittstelle? Werden Kfz-Versicherer eines Tages zunamenlosen und markenlosen Zulieferern von Versicherungspolicen, zu White-Label-Anbietern, oder können sie sichgegen diese Tendenzen erfolgreich behaupten und wie?

Welche Strategien in der Online- und Mobile-Welt müssen verfolgt werden? Welche Veränderungen im Vertrieb und Betrieb, wie auch in der Produkt- und Preisgestaltung, resultieren aus der fortschreitenden Digitalisierung und wie müssen diese gemeistert werden?

Ein weiterer Krieg um den Kunden wird an der automobilen Front ausgetragen. Bereits jetzt gelingt es den Automobilherstellern eindrucksvoll, den Kunden, den Autofahrer durch umfassende und preislich attraktiveFinanzdienstleistungen und All-Inclusive-Pakete an sich zu binden. Durch strategische Kooperationen mit Automobilherstellern wird der Markt immer enger und der Wettbewerb spitzt sich immer weiter zu. Durch Telematik und eCall im Fahrzeug gewinnen die Autohersteller einen weiteren Wettbewerbsvorsprung.

Werkstattbindungstarife, Schadensteuerung, Kooperationen mit Autoherstellern – wer nicht mitmacht, stirbt?! Wie müssen sich die Kfz-Versicherer in diesem zunehmenden Wettbewerb strategisch aufstellen, um zukunftsfähig und überlebensfähig zu bleiben? Welche Chancen und Herausforderungen bringen die moderne Fahrzeugtechnik, autonome Autos, eCall und Telematik mit sich? Welche Innovationen und Geschäftsmodelle im Privat- und Firmenkundengeschäft sichern den langfristigen Erfolg?

Auf der 11. BF21-Jahrestagung "Kfz-Versicherung im Fokus" vom 18. bis 20. Februar 2014 in Köln erfahren Sie alle geschäftsrelevanten Zahlen, Fakten und Trends zum aktuellen Verlauf und der Lage im Kfz-Geschäft, erhalten wichtige Informationen über die aktuellen Entwicklungen, Tendenzen und erfolgsrelevante Geschäftsmodelle in K sowie Empfehlungen und strategische Handlungsoptionen für die Zukunft!

>> Es erwarten Sie Top-Vorträge und strategische Podiumsdiskussion zu allen aktuellsten Themen in Kraftfahrt!!!

Verfolgen Sie die exklusiven Vorträge und diskutieren Sie mit Top-Entscheidern der Branche!

Ihre Referenten:
 

• Mathias Scheuber, Mitglied des Vorstands, Allianz Versicherungs-AG
• Klaus-Jürgen Heitmann, Mitglied der Vorstände, HUK-Coburg Versicherungsgruppe
• Dr. Per-Johan Horgby, Vorstand Marketing und Privatkunden, VHV Allgemeine Versicherung AG
• Dr. David Stachon, Vorstandsvorsitzender, Direct Line Versicherung AG

• Markus Reinhard, Mitglied des Vorstandes, Westfälische Provinzial Versicherung AG
• Ulrich Rieger, Mitglied des Vorstandes, AachenMünchener Versicherung AG
• Dr. Edgar Martin, Mitglied des Vorstandes, KRAVAG Versicherungen / R+V Versicherungsgruppe
• Dr. Klaus Driever, Leiter Digitaler Verkauf, Allianz Deutschland AG
• Dr. Daniel Schulze Lammers, Leiter Produktmanagement Kraftfahrt Privat/Gewerbe, AXA Konzern AG

• Alexander Zerdick, Director of Commerce & Ads, Germany, Austria, Switzerland, Google Germany GmbH
• Evelyn Dabrock, Leiterin Betrieb Sparkassen Direktversicherung, Geschäftsführerin, autoversicherung.de Vermittlungs-GmbH
• Björn Weikert, Geschäftsführer, CHECK24 Vergleichsportal GmbH
• Johannes Hack, Vorstand, Transparo AG

• Dr. Jürgen Cramer, Mitglied des Vorstandes, Sparkassen DirektVersicherung AG
• Harald Trautsch, Founder & CEO, Dolphin Technologies
• Frank Sommerfeld, Global Leader Products and Services, Towers Watson GmbH
• Dr. Jochen Niewerth, Geschäftsführer, SPN GmbH / Versicherungskammer Bayern
• BMW AG / BMW Group
• Gerhard Künne, Sprecher der Geschäftsführung, Volkswagen Leasing GmbH / Volkswagen Financial Services

• Dr. Michael Pickel, Mitglied des Vorstandes, E+S Rückversicherung AG
• Marco Morawetz, Abteilungsdirektor, Leiter Gen Re Consulting, General Reinsurance AG
• Björn Hinrichs, Leiter Versicherungen, arvato infoscore GmbH
• Prof. Horst Müller-Peters, Institut für Versicherungswesen, Fachhochschule Köln
• Dr. Burkhard Jacobshagen, Informatik / Kapazitätsmanagement, VHV insurance services GmbH / VHV Gruppe

• Peter Buchhierl, Direktor, Fachbereichsleiter Firmen Kraftversicherung, Allianz Versicherungs-AG
• Harald Seliger, Abteilungsdirektor Kraftfahrt Betrieb-Vertrag, R+V Allgemeine Versicherung AG
• Michael Gergen, Account Manager International, Dataforce GmbH
• Thomas O. Winkler, Chief Underwriter Kraftfahrt, Gothaer Allgemeine Versicherung AG
• K.-Theodor Hermann, Leiter Vertrieb & Fuhrparkmanagement, VISPIRON CARSYNC GmbH
• Christos Sakalidis, Head of Aon Motor Services, Aon Risk Solutions, AON Versicherungsmakler Deutschland GmbH

und weitere.

 

Die BF21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“ ist die größte Konferenz rund um die K-Themen für die Kfz-Versicherer, Automobilindustrie und andere in dem Bereich aktive Branchen im deutschsprachigen Raum. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“ über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Kfz-Versicherungsmarkt. Seien Sie dabei! Sichern Sie sich jetzt Ihren Teilnehmerplatz!

Dieses Kraftfahrt-Event dürfen Sie nicht verpassen!

Nutzen Sie noch die letzte Möglichkeit und melden Sie sich jetzt an!
Seien Sie auch vom 18. bis 20. Februar 2014 in Köln dabei!

Das vollständige Programm der Konferenz finden Sie unter: www.bf21.com

Weitere Informationen:

BusinessForum21
Frau Anna Bergmann
Tel.: 0231/9500-751
Fax: 0231/9500-752
Email: anna.bergmann@bf21.com

Anna Bergmann | Quelle: BusinessForum21

Weitere Informationen: www.businessforum21.com

 

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Rückblick 7. BF21-Kongress "Aktives Schadenmanagement" 2013

Wir bedanken uns bei allen Referenten, Teilnehmern und Ausstellern
für Ihre zahlreiche Teilnahme an unserem 7. Schadenkongress!

 

Der Kongress ist auf großes Interesse der Kfz- und Sachschadenbranche, sowie der Fachpresse gestoßen. Neben den informationsreichen, top-aktuellen Vorträgen namhafter Referenten aus der Versicherungs- und Automobilbranche gehörte auch die Beteiligung von Christian Danner, Formel-1-Kommentator und Christian Petzold, Experte für Lackpflegetechniken zu den absoluten Highlights dieser Tagung! 

Das aktuelle Interview von Christian Danner, eh. Rennfahrer und
Formel-1-Kommentator finden Sie HIER: http://www.edge-cdn.net/video_590150?playerskin=32976

Das Interview ist ebenso auf Insurance TV zu finden unter: http://bit.ly/1fLTMxr

Presse-Echo:
 

Top-aktuelle Zahlen, Entwicklungen und Zukunftstendenzen im Kfz-, Sachschaden-Bereich, Positionen verschiedener Marktteilnehmer zu innovativen Techniken im Fahrzeug, Schaden- und Katastrophenmanagement bei Hochwasser und Hagel 2013, Schaden als Verkaufsargument, Versicherungsbetrug, sowie aktuelle Strategien und Konzepte im Kfz-, Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung – diese und viele weitere auf dem Kongress behandelte Themen sind auf ein breites Interesse der Versicherungswirtschaft, weiterer in dem Markt aktiven Branchen sowie auf ein überaus positives Presseecho gestoßen.

„Vertrieb muss die Sanierung verstehen und mittragen“ – schreibt VersicherungsJournal am 02.12.2013. Die Verbundene Wohngebäudeversicherung kommt nicht aus den roten Zahlen. Auf der BF21-Konferenz berichtete Axa-Vorstand Rainer Brune von strukturellen Problemen. Dort ging es auch um den Klimawandel.
Weiter lesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/vertrieb-muss-...

„Mit Schäden zu mehr Verträgen“ – „Schaden ist für die Württembergische ein gutes Thema“, berichtete deren Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Breuer auf dem BF21-Schadenkongress, schreibt Versicherungsjournal am 28.11.13. „Dem Vertrieb eröffneten sich darüber positive Kundenkontakte. Nach verschiedenen Tests wurden die Regulierungsvollmachten für die Ausschließlichkeit in diesem Jahr ausgebaut. “
Weiter lesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/mit-schaeden-z...

„Tarif mit Werkstattbindung gegen Kosten-Explosion“ – „Die Kfz-Versicherer wollen ihre Schadenkosten durch eine stärkere Werkstattsteuerung begrenzen“, schreibt bocquel-news.de am 28.11.2013. „Wir werden künftig eine deutlicher aktivere Rolle bei der Werkstattsteuerung spielen“, sagte Mathias Scheuber, Mitglied des Vorstands der Allianz Versicherungs-AG, auf dem Kongress BF21 „Aktives Schadenmanagement.“
Weiter lesen auf: http://www.bocquel-news.de/pages/News.6.7772.php

„Autoversicherer verstärken Werkstattsteuerung“ – schreibt versicherungsmagazin.de am 28.11.2013. „HDI will Kooperationen verstärken“ „Allein in Mercedes-Werkstätten werden jährlich rund 10.000 Fahrzeuge eingesteuert“, sagte Martin Weldi, Geschäftsführer des SSV Schadenschutzverbandes des Talanx-Konzers auf der BF21-Tagung. Eine schnelle Repararturabwicklung durch standardisierte, schlanke Prozesses würde eine Win-Win-Situation für Werkstatt, Kunden und Versicherer ermöglichen. Mit den Kfz-Herstellern sind weitere Kooperationen im After-Sales-Bereich geplant.“
Weiter lesen auf: http://www.versicherungsmagazin.de/Aktuell/Nachrichten/195/21160/Autover...

„Gelegenheit macht Betrüger – „Ausgangspunkt sei oft ein wirklicher Schaden, der übertrieben oder dessen Hergang umdefiniert werde“, berichtet Versicherungsjournal am 29.11.13 „Meist geht es auch gar nicht um viel Geld – die Hälfte der Fälle liegt unter 100 Euro“, berichtete Prof. Müller-Peters, IVW Köln am Mittwoch auf einer Fachkonferenz aus laufenden Untersuchungen, die im nächsten Jahr als Buch veröffentlicht werden sollen. “
Weiter lesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/gelegenhe...

Außerdem erscheint am 15.12.2013 in der Versicherungswirtschaft 24/2013 ein umfassender Veranstaltungsbericht zur dem 7. BF21- Kongress „Aktives Schadenmanagement“.

Fotos, Impressionen und weitere Presseberichte von dem 7. BF21-Schadenkongress finden Sie unter:http://www.businessforum21.com/content/impressionen und http://www.businessforum21.com/content/aktuelles.

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Strategietagung „Zukunftsforum Assekuranz 2013“ vom 09. bis 11. Oktober 2013, Köln

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Referenten und Teilnehmer,

„so viel Bedrohung für die Branche gab es lange nicht mehr“, sagt Felix Hufeld, Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), auf der Strategietagung „Zukunftsforum Assekuranz 2013“ letzte Woche in Köln.

Aktuelle Herausforderungen für die Versicherungswirtschaft und die Aufsicht, das politische und wirtschaftliche Marktumfeld, die Position der BaFin und der Versicherer gegenüber den regulatorischen Vorschriften und Rahmenbedingungen, Solvency II, die Niedrigzinspolitik, Honorarberatung und Provisionsdeckelung, den Umgang mit den Bewertungsreserven in der Lebensversicherung, die Zukunft des dualen Gesundheitssystems, aktuelle Entwicklungen in der Kompositsparte, Kapitalanlage und alternative Investments sowie die Lage in der Industrie- und der Rückversicherung, erforderliche Lösungsansätze, Strategien und Zukunftskonzepte – diese und viele weitere auf der Strategietagung „Zukunftsforum Assekuranz“ diskutierte Themen sind auf ein großes Interesse der Versicherungsbranche und ein breites Presseecho gestoßen. Mit dieser Email möchten wie Sie gerne auf die ersten Presseberichte von der Konferenz aufmerksam machen.

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Top Thema: „Entscheidung zu Bewertungsreserven in Sicht“, schreibt Friederike Krieger in Herbert Frommes Versicherungsmonitor am 10.10.2013

„Schon bald wird es Klarheit darüber geben, wie es mit der Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven weiter geht. Versicherungsaufseher Felix Hufeld rechnet damit, dass Anfang kommenden Jahres eine Entscheidung fällt.

Die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven wird bald wieder auf der politischen Agenda landen. Davon geht Felix Hufeld aus, Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). „Ich gehe davon aus, dass das Thema jetzt nach den Wahlen wieder angegangen wird“, sagte er auf der Tagung „Zukunftsforum Assekuranz 2013“ in Köln. (...)

Die niedrigen Zinsen bereiteten den Versicherern zunehmend Probleme. „So viel Bedrohung für die Branche gab es lange nicht mehr“, sagte er. Kurz- bis mittelfristig könnten die Versicherer ihre Leistungspflicht nachkommen. (...)

Run off-Plattformen zur Abwicklung von Lebensversicherern gegenüber zeigte sich Hufeld aufgeschlossen. „Für den Versicherer wie auch den Versicherten könnte eine professionelle Abwicklung besser sein, als ein Unternehmen auf Biegen und Brechen weiter zu führen“, sagte er. „Das könnte zur Stärkung des Marktes beitragen.“

Der Vorstandschef des Versicherers Gothaer Werner Görg, der Mitte 2014 aus dem Amt scheidet, gab zu bedenken, dass Run off-Plattformen nur dann attraktiv sind, wenn geklärt ist, ob auch für sie Solvency II voll gelten wird oder sie wegen ihrer begrenzten Aktivitäten in der Solvency I-Welt verbleiben können. „Es wäre gut, wenn dies zeitnah geklärt werden könnte“, sagte er.

Görg begrüßte, dass das Thema Bewertungsreserven wieder auf die politische Agenda kommen soll. „Es wäre aber schön, wenn dabei auch die Frage erörtert würde, was geschieht, wenn durch einen Zinsanstieg aus stillen Reserven stille Lasten werden“, sagte er. (...) Bezüglich Solvency II forderte Görg eine bessere Abstimmung zwischen Steuerbehörden und Aufsicht....“.

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2013/10/entscheidung-zu-bewertungsreserve...

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KOMMENTAR - VERSICHERER:

„Nehmen und Geben“ - Börsen-Zeitung, 11.10.2013, Antje Kullrich

„Die Schlinge zieht sich zusammen. Trotz des leichten Zinsanstiegs in diesem Jahr ist der Trend in den Kapitalanlagen der Lebensversicherer unverändert. Die Renditen der festverzinslichen Wertpapiere, die das Gros in den Portfolien ausmachen, sinken durch auslaufende Hochprozenter und die Schwierigkeiten in der Neuanlage schneller als der durchschnittliche Garantiezins, der den Kunden versprochen wurde.

Und das ist nicht das einzige Problem der Branche. Die Lebensversicherer fühlen sich von Niedrigzinsen und den kommenden Eigenkapitalanforderungen nach Solvency II in die Zange genommen. Einerseits drückt die gesetzlich verordnete Zinszusatzreserve bei einigen empfindlich auf den Rohüberschuss, andererseits ist eine weitere Stärkung der Eigenmittel das Gebot der Stunde bei mancher Gesellschaft. Doch jeder Euro kann nur einmal reserviert werden.

Mit ihren Appellen an die Politik, das politisch motivierte Zinsniveau zu verlassen und die Phase expansiver Geldpolitik zu beenden, kommt die Branche nicht durch. Doch die Politik kann an anderer Stelle helfen. Die Branche hat da eine ganze Fülle von Ideen zur Kompensation. Die Chancen für eine Neuregelung bei den Bewertungsreserven stehen - das hat der Chefaufseher der Branche, Felix Hufeld, jetzt quasi halbamtlich bestätigt - nicht schlecht.

Und auch eine Sonderbehandlung der problematischen Altbestände mit ihren hohen Garantieversprechen scheint nicht ganz unwahrscheinlich. Lebensversicherungspolicen im Run-off könnten anders mit Eigenkapital unterlegt werden als Neugeschäft - für sie soll weiter Solvency I gelten. Daneben gibt es ein paar steuerliche Wünsche. Die Anliegen der Branche sind teilweise legitim, doch ganz umsonst wird ein Entlastungspaket für die Bilanzen nicht zu haben sein.

Die große Baustelle der Assekuranz bleibt der Vertrieb. ...“ (Börsen-Zeitung, 11.10.2013)

Weiterlesen auf: http://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2013195001&titel=Nehm...

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„Beteiligung an den Reserven richtig lösen“ heißt es im VersicherungsJournal am 11.10.2013.

„Es war ein bunter Strauß an Themen, den der oberste Versicherungsaufseher Felix Hufeld am Mittwoch auf einer Fachkonferenz in Köln präsentierte. Unter anderem ging es um Solvency ll, der Beteiligung an den Bewertungsreserven in der Lebensversicherung und den Abwicklungsplattformen für alte Lebensbestände.

Nach Einschätzung von Felix Hufeld, oberster Versicherungsaufseher der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht, wird der Gesetzgeber nach mehrfacher Verschiebung (VersicherungsJournal 30.1.2013, 29.5.2013) Anfang 2014 die Beteiligung der ausscheidenden Lebensversicherungs-Kunden an den Bewertungsreserven neu regeln.

Es gehe um einen angemessenen Ausgleich zwischen den ausscheidenden und den im Versicherungskollektiv verbleibenden Kunden, so Hufeld gestern auf einer Fachkonferenz in Köln. (...)

Dr. Werner Görg, Vorstandschef des Gothaer-Konzerns, forderte, dass bei der Neuregelung der Beteiligung an den Bewertungsreserven die stillen Lasten auch berücksichtigt würden.

Zu Solvency II heißt es: „Ab 2016 müssen Sie mit den deutlich erhöhten Anforderungen an das Berichtswesen umgehen können.“, Felix Hufeld, oberster Versicherungsaufseher der BaFin“. Bezüglich der Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen meint er: „Run-Off-Plattformen sind nicht per se schlecht. Entscheidend ist, dass sie keinen Nachteil für den Versicherten haben.“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/beteiligu...

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„Die Branche giert nach Lösungen für heiße "Eisen" “ schreibt VersicherungsJournal am 14.10.2013.

„Das Spektrum der Probleme in der Versicherungswirtschaft fächerten die Teilnehmer des „Zukunftsforums Assekuranz 2013" vergangene Woche auf: Bewegung in der Diskussion um Bewertungsreserven; auch die Provisionsdeckelung könnte bald „vertriebsverträglich" gelöst werden.

„Heiße Eisen“ in der Versicherungswirtschaft wurden am Eröffnungsabend des vom BusinessForum21 (www.businessforum21.com) veranstaltete „Zukunftsforums Assekuranz 2013" aufgetischt. Beispielsweise wurde thematisiert, dass die „gesetzlich verordneten" Bewertungsreserven den Versicherern im derzeitigen Zinstal immer mehr zu schaffen mache. Es bahne sich hier jedoch eine Lösung an. „Ich gehe davon aus, dass das Thema Bewertungsreserven jetzt nach den Wahlen wieder angegangen wird", sagte Felix Hufeld (Foto: BaFin), Exekutivdirektor für Versicherungsaufsicht bei der BaFin (www.bafin.de). Der Kontrolleur über 600 Versicherungsunternehmen und 30 Pensionsfonds weiß um die Problematik der Lebensversicherer, die wegen der Bewertungsreserven immer stärker in die Bredouille kommen. (...)

„Intelligente Lösungen" sind gefragt
Die Versicherer hatten überall verkündet, kurz- und mittelfristig ihrer Leistungspflicht nachkommen zu können. Die Aufsichtsbehörde BaFin habe die Zinszusatzreserve eingeführt, so Hufeld, damit die Assekuranzen auch langfristig ihren Auftrag erfüllen können. 2012 betrug die Zinszusatzreserve mehr als 5 Milliarden Euro. Dieser Betrag werde für 2013 eventuell noch höher liegen, schätzt Hufeld. Mit diesem Instrument allein seien die Probleme aber längst nicht vom Tisch. Der Exekutivdirektor aus Bonn forderte von der Branche „intelligente Lösungen".

Hufeld ging in anderem Zusammenhang auf das Langzeit-Thema „Solvency II" ein. Die EU-Kommission hatte kürzlich bekannt gegeben, dass die Eigenkapitalregeln Solvency II im Jahr 2016 endgültig an den Start gehen. Das gemeinsame politische Bekenntnis dazu hatte es nach Hufelds Ansicht in dieser Eindeutigkeit noch nicht gegeben. (...)

Am Auftaktabend des „Zukunftsforums Assekuranz 2013" ging dann Ulrich Rüther, Chef der Provinzial NordWest Holding AG, auf „aktuelle Herausforderungen und Chancen auf der Markt- und Vertriebsseite" ein. (...)

BVK und VDVM arbeiten an Vorschlag für LV-Provisionen
So kamen andere Herausforderungen für den Vertrieb zur Sprache. BVK-Präsident Michael Heinz (Foto: BVK) berichte in diesem Zusammenhang von einem Moratorium „Provisionsdeckelung", das der BVK Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (www.bvk.de) mit dem GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (www.gdv.de) vereinbarte. Der BVK arbeite aktuell mit dem VDVM Verband Deutscher Versicherungsmakler (www.vdvm.de) an einem Vorschlag, wie künftig Provisionen für den Verkauf von Lebensversicherungen zu regeln seien. (...) „Einen weiteren unzulässigen Eingriff in den freien Beruf der Versicherungsvermittler wird der BVK nicht zulassen", sagte Heinz. (eb-db /www.bocquel-news.de).“

Weiterlesen auf: http://www.bocquel-news.de//pages/News.6.7648.php

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„Ehrlich währt am längsten“ - kommentiert Herbert Fromme am 11. Oktober 2013 im Versicherungsmonitor

„Die deutschen Versicherer reden sich um Kopf und Kragen, wenn es um die Lebensversicherung geht. Das Mantra „alles ist in Ordnung“ lässt sich aber nicht mehr lange durchhalten. Sie müssen vor allem ihren Kunden und Vertrieben gegenüber ehrlich sein.

Michael Meister, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, ist nicht bekannt als scharfer Kritiker der Versicherungswirtschaft. Aber er hat eine deutliche Botschaft für die Assekuranz. Auf einer Fachtagung in Köln beschrieb Meister, wie der Bundestag 2012 über die von der Assekuranz geforderten neuen Regeln für die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven verhandeln musste. (...)

Meister legt den Finger in die Wunde. Seit Monaten versucht sich die Assekuranz in einem merkwürdigen Spagat. „Alles in Ordnung“ ist die Kernbotschaft. Man könne die garantierten Zinsen 20 Jahre und länger zahlen, selbst wenn die heutigen Niedrigzinsen bis dahin vorherrschen.

Intern wird ganz anders diskutiert. Kaum ein Konzern, der sich nicht Gedanken über die Zukunft seines Lebensversicherers macht. Runoff, weicher Runoff – also kein Neugeschäft mehr in der klassischen Lebensversicherung – oder Übergabe an einen Abwickler, das sind Optionen, die intern kein Tabu mehr sind. ...“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2013/10/ehrlich-waehrt-am-laengsten/

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Versicherer brauchen dickeres Polster

„BaFin: Zinszusatzreserve steigt 2013 von 5 auf 6 Mrd. Euro - Diskussion um Run-off-Plattformen“ - Börsen-Zeitung, 11.10.2013

„Die niedrigen Zinsen verlangen den Lebensversicherern immer höhere Reservierungen ab. Bei den Bewertungsreserven jedoch rechnet BaFin-Versicherungsaufseher Felix Hufeld mit einer zügigen politischen Neuregelung....“

Börsen-Zeitung, 11.10.2013

ak Köln - Die deutschen Lebensversicherer müssen ... Weiterlesen auf: http://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2013195015&titel=Vers...

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„Abschlusskosten der Lebensversicherer in der Kritik“ - Von Friederike Krieger am 11. Oktober 2013 (Herbert Frommes Versicherungsmonitor)

„Zu hoch, zu schlecht verteilt – Versicherungsmanager üben sich auf dem „Zukunftsforum Assekuranz 2013“ in Selbstkritik und fordern ein Umdenken bei Abschlusskosten und Provisionen.

Angesichts der niedrigen Zinsen müssen die Lebensversicherer ihre Abschlusskosten senken. Davon zeigte sich Torsten Utecht, Vorstandsmitglied der Generali Deutschland, überzeugt. „Abschlussaufwendungen und auch Provisionen muss man sich in diesem Umfeld verstärkt anschauen“, sagte er auf dem „Zukunftsforum Assekuranz 2013“ in Köln. (...) Der Generali-Manager ist aber kein Freund eines staatlich verordneten Provisionsdeckels. „Kosten sind ein Thema, mit dem eigenverantwortlich umgegangen werden sollte“, sagte er. „Regulatorische Vorgaben, wie man hier zu agieren hat, sollte es nicht geben.“

Marco Arteaga, Vorstand Corporate Life & Pensions bei Zurich Deutschland, hält dagegen die Verteilung der Abschlusskosten auf die ersten Jahre für das Hauptproblem. „Jeder Vertrag, der abgeschlossen wird, steht in den ersten Jahren im Minus“, sagte er. „Das ist das Kardinalproblem und deshalb ist der vorzeitige Ausstieg zu einigermaßen vertretbaren Konditionen nicht möglich.“ Die hohen Verluste bei einer Kündigung sind einer der Hauptkritikpunkte der Verbraucherschützer an der Lebensversicherung.

Guido Bader, Vorstandsmitglied der Stuttgarter Versicherungsgruppe, ist anderer Meinung. „Wir müssen an unseren Kosten arbeiten, aber wir brauchen auch eine Provision, wenn zu Beginn des Vertrags Beratungsbedarf besteht“, erklärte er. Auch wer einen Honorarberater beauftrage, müsse das Geld gleich am Anfang zahlen. Die Provision müsse sich am Beratungsbedarf orientieren....“.

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2013/10/abschlusskosten-der-lebensversich...

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Zahl des Tages: 100 Mrd. Euro - Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 11. Oktober 2013

„Wenn die Versicherer die Lebenserwartung der Kunden um ein Jahr zu niedrig einschätzen, müssten sie angesichts von 35,2 Millionen Rentenpolicen mit einer durchschnittlichen Jahresrente von 2.700 Euro rund 100 Mrd. Euro mehr auszahlen als kalkuliert. Das hat Ergo Leben-Chef Johannes Lörper berechnet. Damit will er das Argument der Verbraucherschützer entkräften, die Versicherer kalkulierten mit unrealistisch hohen Lebenserwartungen.“

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„Solvency II begünstigt Abwicklungen“

„Für geschlossene Versicherungsbestände gelten bei der Einführung von Solvency II voraussichtlich Übergangsfristen von 16 Jahren. Das macht den Run-off von Lebensversicherern deutlich attraktiver.“, schreibt Patrick Hagen am 14. Oktober 2013 in Herbert Frommes Versicherungsmonitor.

„Solvency II wird in der jetzigen Fassung zu einem deutlichen Anstieg von Run-offs in der Lebensversicherung führen, erwartet der Versicherungsanalyst Carsten Zielke. „Solvency II, so wie es jetzt angedacht ist, wird dazu führen, dass ich einen Anreiz habe, mein Altgeschäft zu schließen“, sagte Zielke kürzlich auf einer Fachtagung. (...)

Das Niedrigzinsumfeld bereitet den Lebensversicherern enorme Probleme. Die meisten großen Gruppen machen sich Gedanken über die Zukunft ihrer Lebensversicherer. Die Gesellschaften für Neugeschäft zu schließen, gehört zu den möglichen Optionen – auch wenn das kaum jemand laut sagen mag.

Dennoch beschwichtigten die Versicherer teilweise noch, kritisierte Zielke. Die Erträge reichten nicht mehr lange, sagte er. „Wir haben jetzt noch drei Jahre, schätze ich, dann kommt es zum Schwur.“ “ Weiterlesen auf:http://versicherungsmonitor.de/2013/10/solvency-ii-beguenstigt-abwicklun...

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„Talanx: HDI Leben steht nicht zur Disposition“ - Versicherungsmagazin, 14. Oktober 2013

„Klare Worte gab es am 10. Oktober vom Talanx-Chef Herbert K. Haas zur Zukunft der HDI Leben in Köln bei der BusinessForum21-Veranstaltung „Zukunftsforum Assekuranz 2013“. Zu den Meldungen, dass die Geschäftstätigkeit der HDI Leben eingestellt werde, sagte Haas, dass dies eher hypothetische Überlegungen gewesen seien.

Hass wörtlich: „Die HDI Leben ist weiterhin integraler und dauerhafter Bestandteil des Talanx-Konzerns.“ Die HDI Leben stehe weder zur Disposition noch zum Verkauf. Im Gegenteil: Die HDI Leben sei „auf einem guten Weg“.

Weitere Konsolidierung des Marktes nicht ausgeschlossen

Ansonsten führte Haas aus, dass der Versicherungsmarkt in Deutschland gesättigt sei. (...)

Der Talanx-Konzern setze strategisch auf Spezialisierung durch langjährige B2B-Expertise und Internationalisierung. Vier Länder stehen dabei im Fokus: Brasilien, Mexiko, Polen und die Türkei. Ziel sei es, den Konzern als führende globale B2B-Versicherungsgruppe zu positionieren.“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsmagazin.de/Aktuell/Nachrichten/195/21044/Talanx-...

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„Ein bisschen Konvergenz statt Bürgerversicherung“ - Von Friederike Krieger, Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 10. Oktober 2013

„Die Bürgerversicherung wird wohl nicht kommen. Davon zeigten sich Experten auf dem „Zukunftsforum der Assekuranz 2013“ überzeugt. Stattdessen wird es eine leichte Annäherung der Systeme geben.

Auch wenn die Zusammensetzung der künftigen Regierung noch ungewiss ist, stehen die Sterne für eine Einführung der Bürgerversicherung nicht gut. „Die Bürgerversicherung als ideologisches Vorhaben wird nicht kommen“, sagte Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorsitzender der Barmer GEK, auf dem „Zukunftsforum Assekuranz“ in Köln. „Die beiden Systeme private und gesetzliche Krankenversicherung bleiben wohl bestehen.“ Das glaubt auch Professor Jürgen Wasem von der Universität Duisburg-Essen.

(...) Schlenker von der Barmer GEK geht davon aus, dass es statt einem Einheitssystem höchstens kleine Schritte in Richtung Konvergenz geben wird. Ganz anderer Meinung war Frank Schulze Ehring vom Verband der privaten Krankenversicherung. „Ich sehe keine Schritte zur Konvergenz, nur Spielwiesen, an denen sich Politiker abarbeiten können“, sagte er. (...)

Uneins waren sich die GKV- und PKV-Vertreter auch über den Einfluss der demografischen Entwicklung auf das Gesundheitswesen. Während Walter Botermann, Vorsitzender des Vorstandes des Alte Leipziger-Hallesche-Konzerns, die umlagefinanzierte GKV durch den demografischen Wandel in absoluter Gefahr sah, beurteilte Schlenker von der Barmer die Lage relativ gelassen....“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2013/10/ein-bisschen-konvergenz-statt-bue...

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Kaminabend: Provisionsdeckelung - Google - Chancen auf der Markt- und Vertriebsseite

„Zukunftsforum: BVK und GDV: Moratorium zur „Provisionsdeckelung“ vereinbart“ - Versicherungsmagazin, 10. Oktober 2013

„Ein Moratorium zum Thema „Provisionsdeckelung“ hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vereinbart. „Wir arbeiten derzeit mit dem Maklerverband an einer Lösung, wie künftig Provisionen für den Verkauf von Lebensversicherungen geregelt werden sollen“, sagte BVK-Präsident Michael Heinz zum Auftakt der Tagung Zukunftsforum Assekuranz´2013 des BusinessForum21 in Köln.

Der Kompromissvorschlag werde Ende November dem GDV vorgestellt. „Bis dahin haben wir die Zusicherung, dass keine weiteren Schritte unternommen werden“, so Heinz. (...)

Ein ähnliches Gesetz hatte der Verband der privaten Krankenversicherer (PKV-Verband) 2012 durchgesetzt. „Ein zweites Mal wird es keine gesetzliche Beschneidung der Verdienstmöglichkeiten geben“, betonte Heinz. Der BVK werde dies mit allen Mitteln bekämpfen. (...)

Google will nur „vorsichtig“ in den Markt

Gleichzeitig dürften Versicherungsvergleichsportale im Internet bald heftige Konkurrenz bekommen. Alexander Zerdick, Direktor bei Google in Hamburg, bestätigt das Interesse des Suchmaschinenbetreibers im deutschen Markt als Versicherungsvermittler tätig zu werden. Wir wollen nicht als Makler auftreten und haben auch kein Interesse am Kunden um Folgegeschäft zu generieren“, sagte Zerdick. „Wir wollen aber den Kunden die Chance geben, künftig über uns das beste Produkt zu bekommen“, so der Google-Manager weiter. Ein solcher Einstieg ins Vermittlungsgeschäft mit Kfz-Versicherungen sei viel mehr Wert als die bisherige Werbung, die rund um Vergleichsportale geschaltet wird.(...)

Nach Ansicht von Detlef Frank, Mitglied des Vorstandes des Onlineversicherers HUK24 und Björn Weikert, Vorstand des Vergleichsportals Check24, würde der Einstieg von Google keinen neuen Markt schaffen, sondern nur zu einer Umverteilung der Kunden führen. Für 2013 rechnet Weikert damit, dass über alle Vergleichsportale zusammen deutlich über eine Million Verträge verkauft werden. Das seien rund 15 Prozent des gesamten Neugeschäfts. Check24 würde derzeit wieder überproportional wachsen.“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsmagazin.de/Aktuell/Nachrichten/195/21042/BVK-und...

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„Umbruch der Branche und die aktuellen Herausforderungen sowie Chancen auf der Markt- und Vertriebsseite“, bocquel-news.de, 10. Oktober 2013

„Dass die beiden öffentlich-rechtlichen Versicherungsgruppen Provinzial NordWest (www.provinzial.de) und Provinzial Rheinland (www.provinzial.com) fusioniert werden sollen, ist nicht neu. Dieses Vorhaben steht (wieder einmal) seit Dezember 2012 auf der Agenda der beiden Gruppen. In den letzten Wochen schienen aber die Gespräche zwischen den Verhandlungspartner, das sind die unterschiedlichen Eigentümer der Schwesterunternehmen, sich sehr vielversprechend zu entwickeln. Doch nun hakt es aber. (...) Der Vorstandsvorsitzende der Provinzial NordWest, Ulrich Rüther (...) sprach zum abendlichen Auftakt des „Zukunftsforum Assekuranz' 2013“ in Köln über den „Umbruch der Branche und die aktuellen Herausforderungen sowie Chancen auf der Markt- und Vertriebsseite“. ("Assekuranz, Politik und Wissenschaft im Dialog").“ Weiterlesen auf: http://www.bocquel-news.de//pages/News.6.7639.php

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Siehe auch verwandte Artikel:

„Provinzial-Gesellschaften suchen nach Fusions-Alternativen“, VersicherungsJournal, 14.10.2013

„Die Fusion der beiden Provinzialgruppen Rheinland und Nordwest scheitert wahrscheinlich an der Frage der Rechtsform. Bis Jahresende soll nun geprüft werden, ob und wie Synergien unterhalb einer Vollfusion der beiden Gruppen erzielt werden können.“

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„Neue Werteorientierung - Konsequenzen für den Versicherungsvertrieb“, Assekuranz Info-Portal, 16.10.2013

„Organisiert vom BussinessForum 21 trafen sich vom 09. bis 11.10.2013 über 120 hochkarätige Persönlichkeiten aus der Versicherungsbranche, Politik,
Wirtschaft und Wissenschaft beim Zukunftsforum Assekuranz 2013 in Köln. Spannende Positionen bezogen die Redner aus der Versicherungswirtschaft sowie
der Direktor of Commerce & Ads von Google Germany GmbH Herr Zerdick zum Thema »Veränderung und Ausrichtung für Markt – Vermittler – Vertrieb«.

Die kompetent besetzte Runde beim Kaminabend war sich einig, dass im Spannungsfeld zwischen der verstärkten Entwicklung zur ganzheitlichen Beratung
und dem serviceorientierten Umgang mit dem Kunden in Verbindung mit den Möglichkeiten des Onlinegeschäfts viele Tausende Existenzen der heutigen
Agenturwelt bedroht sind. (...)

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei, wie von Herrn Rüther (VV Provinzial NordWest Holding AG), sowie von den Herren Frank (Vorstand HUK24) und Weikert (Vorstand CHECK24) bestätigt, auf der intelligenten Vernetzung und Nutzung von Online- und Offline-Beratung für den Kunden. Hier gilt nicht entweder oder, sondern vielmehr sowohl als auch. Dabei verstehen sich insbesondere die Anbieter von Vergleichsportalen, wie z.B. CHECK24 auch als Dienstleister für mehr Markttransparenz.....“

Weiterlesen auf: www.assekuranz-info-portal.de

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„So kommen die Autoversicherer wieder in die schwarzen Zahlen“, VersicherungsJournal, 14.10.2013

„Zunehmende Regulierung, geändertes Kundenverhalten und dabei immer weniger junge Neukunden sowie zusätzliche, branchenfremde Marktteilnehmer – die Kompositversicherer verspüren aus vielen Richtungen Gegenwind. Wie man trotzdem „profitabel wachsen“ kann, war ein Teilaspekt einer großen Fachkonferenz in Köln.

AO muss sich neu erfinden

Dank Preiserhöhungen seit 2011 befindet sich der Kraftfahrtversicherungs-Markt zwar in einer Erholungsphase, der Wettbewerb bleibt aber bestehen, sagte Rainer Brune, Vorstand der Axa Versicherung AG, auf einer Fachkonferenz in Köln. Für 2013 rechnet die Branche laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. mit noch 400 (Vorjahr: 600) Millionen Euro versicherungs-technischen Verlust, vor allem infolge der Hagelschäden (VersicherungsJournal 26.8.2013).

Knapp jeder dritte Neuvertrag in Kraftfahrtversicherung kam 2012 über den Direktvertrieb. Treiber sei das geänderte Kundenverhalten. In diesem Umfeld müsse sich die Ausschließlichkeit „neu erfinden“, so Brune. Die Versicherer müssten ihre Ausschließlichkeits-Organisationen (AOs) und die digitale Welt besser miteinander verbinden.

Kunden statt Produkte
Nach Einschätzung von Ralph Brand, Vorstandschef der Zurich Gruppe Deutschland, wird der Erfolg eines Versicherers künftig sehr viel stärker von der Kundenorientierung abhängen. Diese Überlegungen fänden zwar allgemein Zustimmung, „aber als Branche agieren wir immer noch sehr stark produktorientiert. (...) Es gehe um eine ganzheitliche Sicht und nicht um die Betrachtung des Spartenkunden sowie den Customer Lifetime Value. Darüber hinaus müssten Produkte und Absatzwege emotionalisiert und intuitiv werden.

Wachstum mit Modulen

Modular aufgebaute Produkte hält Jens Lison, Vorstandsmitglied der Allianz Versicherungs-AG, für einen Erfolgsfaktor bei der Kundengewinnung. „Das Thema kommt gut an. Der Kunde wird abgeholt“, sagte er.

95 Prozent des Komposit-Privatkundengeschäftes sei bei der Allianz Vertretergeschäft. Da müsse man „Kundenorientierung par excellence spielen“ sagte er. Vor zwei Jahren hatte die Allianz ihr Kraftfahrtgeschäft auf modulare Tarife umgestellt....“

Weiterlesen auf: http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/so-kommen...

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„Unprofitables Sachgeschäft“ - Friederike Krieger, Herbert Frommes Versicherungsmonitor, 14. Oktober 2013

„In der Sachversicherung lässt sich in vielen Sparten kaum Geld verdienen. In Zukunft wird sich die Situation noch verschärfen, glaubt Zurich Deutschland-Chef Ralph Brand. Er hält eine stärkere Kundenorientierung für den Ausweg. Solvency II könnte dazu führen, dass einige defizitäre Sparten wie die Kfz-Versicherung auf den Prüfstand kommen.

Die Versicherer müssen mehr Kundenorientierung an den Tag legen, wenn sie in der Sachversicherung noch profitabel wachsen wollen. Bisher ist es um die Profitabilität nicht gut bestellt, konstatiert Ralph Brand, Vorstandsvorsitzender der Zurich Deutschland. „Von den 58 Mrd. Euro Sachversicherungsgeschäft, das wir in Deutschland haben, sind gerade mal 50 Prozent profitabel“, sagte er auf einer Fachkonferenz in Köln. Die gewerbliche und industrielle Sachversicherungssparte schreibe versicherungstechnisch rote Zahlen. Auch Wohngebäude, Kraftfahrt-Haftpflicht und Vollkasko seien defizitär. (...)

Momentan versuchen viele Kfz-Versicherer mittels höherer Preise die Profitabilität der Sparte zu erhöhen. Rainer Brune, Vorstandsmitglied der Axa Versicherung, glaubt allerdings nicht, dass die derzeitige Erholungsphase andauern wird. „Die Kfz-Sparte bleibt sehr wettbewerbsorientiert“, sagte er. (...)

Themen wie die Online-Vergleichsportale, Googles möglicher Eintritt in diesen Markt und Konkurrenz durch die Autohersteller heizten den Wettbewerb zusätzlich an....“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2013/10/unprofitables-sachgeschaeft/

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Geht das: kundenfreundlich und profitabel wachsen?, bocquel-news.de, 17. Oktober 2013

„Die Zurich Gruppe in Deutschland hat sich dem vom verschärften "Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungs-Produkten" des GDV angeschlossen. Was das bedeutet, wurde im Statement des neuen Zurich-Chefs Brand beim Zukunftsforum in Köln deutlich.

„Der Versicherer der Zukunft muss eine Unternehmenskultur leben. Nur so kann Erfolg auch nachhaltig sein", sagt Ralph Brand (Foto rechts: Businessforum 21/S. Horn), Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe in Deutschland (www.zurich.de). Die Mitteilung, dass die zur Gruppe gehörenden Gesellschaften Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung Aktiengesellschaft sowie Zurich Insurance plc Niederlassung für Deutschland und Baden Badener Versicherung AG sich jetzt mit dem Beitritt zum "Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungs-Produkten" im Branchen-Verband GDV (www.gdv.de) zur Einhaltung des strengeren Verhaltenskodex verpflichtet hat, passt zu Brands Aussage über die Unternehmenskultur. Gelegenheit seine Ansichten dazu zu vertiefen hatte der neue Zurich-Deutschland-Chef beim „Zukunftsforum Assekuranz 2013" in Köln.

„Profitables Wachstum? Chancen und Grenzen der Kompositversicherung in einem unruhigen Marktumfeld“ lautete Brands Thema. Der zweite Tag des von Anna Bergmann, Geschäftsführerin des BusinessForum21 (www.www.businessforum21.com) in Kooperation mit der Frankfurter Allgemeine (www.faz.net) und dem Verlag Versicherungswirtschaft (www.vvw.de) veranstalteten Assekuranz-Zukunftsforums war ganz den Schaden- und Unfall-Versicherungen gewidmet.

In den meisten Komposit-Sparten lasse sich kaum Geld verdienen. „In Zukunft wird sich die Situation noch verschärfen", sagte Ralph Brand. (...)

Eine Vision, eine Mission und eine Strategie dazu sollten zielgenau ausgelegt werden. Wer im Kern danach strebe, „intuitiv & emotional"sowie „effizient & kreativ" zu sein, sei auf dem besten Weg zur „gelebten Kundenorientierung" und zur „eigenständigen Unternehmenskultur"...“

Weiterlesen auf: http://www.bocquel-news.de/news/Geht%20das%3A%20kundenfreundlich%20und%2...

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„Rückversicherer sehen neue Konkurrenz gelassen“ - Von Patrick Hagen am 11. Oktober 2013, Herbert Frommes Versicherungsmonitor

„Das Kapital von Pensionsfonds und anderen Kapitalanlegern, das zurzeit in die Rückversicherung strömt, schreckt Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin nicht. Die traditionellen Rückversicherer hätten langfristig die besseren Karten, glaubt er.

Rückversicherer sind gegenüber der neuen Konkurrenz durch Pensionsfonds und andere institutionelle Anleger gut gerüstet, glaubt Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin. „Langfristig sind die traditionellen Rückversicherer strukturell im Vorteil und können der Konkurrenz der Kapitalmärkte sehr gut entgegen sehen“, sagte er auf der Konferenz „Zukunftsforum Assekuranz 2013“ in Köln.(...)

Frank Reichelt, Managing Director Market Executive bei der Swiss Re sieht zunehmendes Geschäft für Rückversicherer in parametrischen Absicherungen. Dabei wird die Zahlung des Versicherers fällig, sobald ein definierter Trigger ausgelöst wird. Die Zahlung ist unabhängig davon, ob tatsächlich ein Schaden eingetreten ist. Schadenregulierer werden nicht gebraucht, das heißt die Abwicklung geht deutlich schneller. Mit solchen Lösungen lassen sich zunehmend auch Staaten als Geschäftspartner gewinnen, so Reichelt...“

Weiterlesen auf: http://versicherungsmonitor.de/2013/10/rueckversicherer-sehen-neue-konku...

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Fotos, Impressionen, Videoaufnahmen und weitere Presseberichte von der Strategietagung Zukunftsforum Assekuranz´2013 finden Sie in Kürze unter: www.bf21.com

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Strategietagung „Zukunftsforum Assekuranz 2013" vom 09. bis 11. Oktober 2012 in Köln - Der Branchentreff!

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr MdB, Felix Hufeld, BaFin, Vorstände führender Versicherer, über 30 Persönlichkeiten! Einladung zur Strategietagung "Zukunftsforum Assekuranz" 09.-11. Oktober´2013

Köln/Dortmund

Die Liste der Redner auf der Strategietagung „Zukunftsforum Assekuranz“, vom 09. bis 11. Oktober 2013 in Köln, liest sich wie das „Who is Who“ mit Persönlichkeiten aus der Versicherungsbranche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Strategien und Zukunftskonzepte im herausfordernden Marktumfeld, die von den Vorständen der Versicherer erörtert werden, sowie zukunftsweisende Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus der Politik und Wissenschaft stehen im Zentrum der Tagung, zu der wir Sie herzlich einladen!

Paradoxer könnte die Situation nicht sein: Während zahlreiche Versicherer erstaunlich gute Jahreszahlen vermelden, die eine enorme Leistungsstärke suggerieren, kämpft die Assekuranz erbittert mit der erdrückenden Last der Niedrigzinsen.

Die Zukunft der Lebensversicherung

Für die Branche geht es um die Zukunft des Produktes Lebensversicherung und um die Erhaltung ihrer Finanzstärke. Große Anbieter verabschieden sich schrittweise von dem Garantiemodell und verlangen von der Politik eine Änderung der geltenden Regeln. Zu einem gemeinsamen Dialog über die Perspektiven und Konzepte für die Lebensversicherung treffen sich Dr. Michael Meister MdB, Stv. Vorsitzender, CDU/CSU-Fraktion, Dr. Torsten Utecht, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland Holding, Dr. Johannes Lörper, ERGO Lebensversicherung, Dr. Guido Bader, Stuttgarter Versicherungsgruppe, Dr. Michael Myßen, Regierungsdirektor, Bundesministerium der Finanzen und weitere Referenten.

PKV nach der Bundestagswahl

Gleichzeitig kämpft die PKV um die Erhaltung des Zwei-Säulen-Systems und diskutiert über die Zukunft des Krankenversicherungssystems nach der Bundestagswahl. Zu den anstehenden Entscheidungen und Zukunftsfragen der Gesundheitspolitik äußert sich in seiner Rede der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr MdB. Auch Dr. Walter Botermann, Vorstandsvorsitzender des ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzerns, Dr. Volker Leienbach, PKV-Verband, Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender, Barmer GEK äußern ihre Thesen und Ansichten.

Ertragsperle Komposit

Die derzeit ertragsstarke Sparte Kompositversicherung und das Schadengeschäft, die im Zuge der neuen Verhältnisse auf den Weltfinanzmärkten zu Ertragsperlen der Branche aufgestiegen sind, stehen im Zentrum der Vorträge von Jens Lison, Vorstand der Allianz Versicherung, Rainer Brune, Vorstand der AXA Versicherung und Ralph Brand, Zurich Gruppe.

Kapitalanlage, alternative Investments, Vertriebs- und Marktstrategien

Weitere Themen sind Niedrigzinsen, Renditeprobleme, Kapitalanlagestrategien und alternative Investments, Lage der Industrieversicherung, Position der Rückversicherer, Solvency II, Aufsicht, regulatorische Vorschriften, zu denen u.a. Dr. Werner Görg, Gothaer Konzern, referiert.

Auch neue Vertriebswege und -konzepte, Marktstrukturen und Strategien, insb. die zukünftige Marktaufstellung der Provinzial Versicherung und der öffentlichen Versicherer, werden – im Rahmen eines „Kaminabends“ am Vorabend der Tagung – erörtert u.a. von Detlef Frank, HUK24 und Ulrich Rüther, Vorstandsvorsitzendem der Provinzial Versicherung.

Medienvertreter sind zur kostenlosen Teilnahme an der Strategietagung herzlich eingeladen! Unsere Pressestelle vermittelt gerne Interviews, Expertengespräche und Fototermine, auch im Vorfeld der Tagung.

Akkreditierung für Presse- und Medienvertreter nehmen wir gerne telefonisch und per Email entgegen: presse@bf21.com

Das vollständige Programm ist abrufbar unter: www.bf21.com

 

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>> Die Broschüre des 7. BF21-Kongresses "Aktives Schadenmanagement" 2013 ist jetzt online!

7. BF21-Schadenkongress

am 26. und 27. November 2013 im Maritim Hotel Köln

Mit Key-Note Speakern und Schadenexperten aus der Assekuranz, Automobilindustrie, Kfz-, Leistung und Sach-Schadenbranche sowie kooperierenden Unternehmen!

 

 

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Assekuranz, Politik und Wissenschaft im Dialog

25. Juli 2013 - Über „Strategien und Zukunftskonzepte in einem herausfordernden Marktumfeld" geht es beim „Zukunftsforum Assekuranz 2013" im Oktober. Mehr als fünfzehn Persönlichkeiten aus Versicherung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden heiße Eisen anpacken.

BusinessForum21 Tagung - Nicht mehr ganz drei Monate bis das „Zukunftsforum Assekuranz 2013" seine Pforten in Köln öffnet. Am 10. und 11. Oktober 2013 wird die „strategische Versicherungstagung" in der Domstadt veranstaltet. Anna Bergmann, Geschäftsführerin des BusinessForum21 (www.businessforum21.com), richtet die Tagung in Kooperation mit der Frankfurter Allgemeine (www.faz.net) und dem Verlag Versicherungswirtschaft (www.vvw.de) im Marriott Hotel Köln aus. Die Liste der Redner beim Zukunftsforum mit dem Untertitel „Strategien und Zukunftskonzepte im herausfordernden Marktumfeld" liest sich wie das „Who is Who" mit Persönlichkeiten aus der Assekuranz, der Wirtschaft und der Wissenschaft. Auch Politiker sind mit von der Partie. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wird über „Die Zukunft des dualen Krankenversicherungssystems" sprechen. Und Dr. Michael Myßen, Regierungsdirektor im Bundesministerium der Finanzen, referiert über „Die Zukunft der geförderten Altersvorsorgeprodukte - Zielsetzung und wesentliche Elemente des Altersvorsorgeverbesserungsgesetzes".

Felix Hufeld In bewährter Weise führen die Professoren Dr. Fred Wagner, Vorstand am Institut für Versicherungswissenschaften e. V. (IfVW) an der Universität Leipzig, und Horst Müller-Peters von der Forschungsstelle Versicherungsmarkt am Institut für Versicherungswesen (ivw Köln), führen durch die Tagung. Es geht auch um „Große Herausforderungen - für Versicherungswirtschaft und Aufsicht". Dazu wird Felix Hufeld (Foto), Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht an der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de), seine Thesen erklären.

Weitere fünfzehn Redner werden mit speziellen Themen „Niedrigzinsen, Renditeprobleme, Solvency II, regulatorische Vorschriften - Die Lage der Assekuranz und Zukunftsoptionen" sowie die „Anforderungen an die Einführung neuer Versicherungsprodukte" und die „Kranken- und Pflegeversicherung auf neuen Wegen - Die Zukunft des dualen Krankenversicherungssystems in Deutschland" zur Diskussion auffordern.

Auch die „Position der Rückversicherer - Aktuelle Marktlage, Herausforderungen, Grenzen der Versicherbarkeit" und die „Perspektive der Rückversicherer, Geschäfts- und Preispolitik auf dem Prüfstand, Grenzen der Versicherbarkeit" werden thematisiert.

Die Teilnahme an den beiden Tagen 10. und 11. Oktober 2013 kostet 1.995 Euro zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer pro Person. Noch sind Anmeldungen per E-Mail anmeldung@bf21.com und per Fax (02 31 / 95 00 - 7 52) möglich. Mit einem Klick auf www.businessforum21.com sind weitere Details zum „Zukunftsforum Assekuranz 2013" zu erfahren. (eb /www.bocquel-news.de)

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Strategietagung "Zukunftsforum Assekuranz"

Tagung: am 10. und 11. Oktober 2013
mit Vorabend am 09. Oktober 2013, ab 18.00 Uhr - Köln

Mit Key-Note Speakern und Branchenexperten aus der Assekuranz, BaFin, Branchenverbänden und der Politik!

 

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>> So war unsere Jubiläumsveranstaltung der Kraftfahrt-Branche...
 

>> ...mit strategischen Key-Note Vorträgen sowie großen Podiumsdiskussionen zu zukunftsrelevanten Entwicklungen und erfolgsentscheidenden Faktoren im Kfz-Versicherungsmarkt!

 

„Schaden ist nicht alles, aber ohne Schaden ist alles nichts“

Schadenmanagement ist eine wichtige Ertragssäule, Kundenbindungsinstrument und Erfolgsfaktor im Wettbewerb – Bericht aus der 10. BF21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“ (25. bis 27. Februar 2013)

 

Köln / Dortmund, März 2013

„Schaden ist nicht alles, aber ohne Schaden ist alles nichts“, so äußert sich der neue Vorstand des Schaden-Ressorts der Allianz Deutschland AG, Mathias Scheuber, zu dem aktuellen Stellenwert des Schadenmanagements in der Unternehmensstrategie der Versicherer auf der 10. BF21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“ am 25.02.2013 und gewährt dabei einen Einblick in die Schadenbearbeitung der Allianz.

„Erfolg in Schaden!“ lautet die aktuelle Devise der Allianz. „Kompetenz in Schaden ist entscheidend für unseren Erfolg“, betont Scheuber, wobei der Fokus auf die Stärkung der Verantwortung der einzelnen Mitarbeiter gelegt wird.

Was heute zählt, sind Innovationskraft, Kundenorientierung, Effektivität und Effizienz. Die Schadenbearbeitung soll als„Aushängeschild der Allianz“ gelten. Die Schaffung eines neuen, eigenständigen Vorstandsressorts Schaden, welches Scheuber verantwortet, unterstreicht die strategische Bedeutung des Schadenmanagements für die Allianz.

Die Forcierung des aktiven Schadenmanagements zählt dabei zu den zentralen Aufgaben. Schnelligkeit, klare Segmentierung sowie persönliche Verantwortung für den Schadenfall sind nur einige der wesentlichen Aspekte der neuen Schadenstrategie. Auch eine absolute „Null-Toleranz-Strategie“ bei Betrug und die Entwicklung der „Ermittler-Skills“ bei den Betrugsabwehr-Spezialisten zählen zu den innovativen Maßnahmen im Schaden.

Eine signifikante Verbesserung der Combined Ratio und der Beitrag des Schadengeschäftes zu den aktuellen Geschäftsergebnissen bestätigen die Richtigkeit der initiierten Schritte.

„Die Allianz Deutschland AG hat im Geschäftsjahr 2012 ihre Beitragseinnahmen in fast allen Geschäftsbereichen gesteigert (…), was im Wesentlichen auf ein verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis der Schaden- und Unfallversicherung zurückgeht. Damit hat die Allianz Deutschland die Trendwende in der Sachversicherung bestätigt. Dies ist ein Erfolg der 2010 eingeleiteten Wachstums-, Schaden- und Kostensenkungsmaßnahmen.“, heißt es in der Pressemitteilung der Allianz Deutschland AG anlässlich der Präsentation der Geschäftsergebnisse 2012 (Pressekonferenz der Allianz, 28.02.2013).

Auf der parallel dazu stattfindenden 10. BusinessForum21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“ wurde der Beitrag des aktiven Schadenmanagements zur erfolgreichen Unternehmensstrategie, zukunftsorientierten Marktpositionierung und der Stellung im Wettbewerb an vielen Stellen sichtbar.

Auch bei der Generali Versicherung wurde das Ressort Komposit und Schaden in neue Hände gelegt und wird nun durch Dr. Monika Sebold-Bender geführt. Zukunftsorientiertes Schadenmanagement gilt bei der Generali als wesentliche Ertragssäule und Kundenbindungsinstrument im Kraftfahrt-Geschäft. Zu den aktuell größten Herausforderungen auf der Schadenseite zählen für sie die Unternehmenskultur und die Schaffung effizienter IT-Landschaften für die optimale Prozessabwicklung. Schadenmanagement sieht Dr. Sebold-Bender als eine enorme Chance für die Versicherungsunternehmen, die Lösungen für einen Kunden aus einer Hand zu generieren und anzubieten.

„Den Krieg gewinnen über Schaden“ – Strategie der Automobilhersteller

Einen bedeutenden Stellenwert hat das Schadenmanagement auch für die Automobilhersteller, die mit den Versicherern um den Unfallschaden und den Kundenzugang konkurrieren. „Den Krieg gewinnen über Schaden“ ist auch für sie eine aktuelle Devise.

Hohe Werkstattauslastung, florierender Originalteile-Verkauf, Serviceorientierung, Kundenloyalität, Branding sowie Autohandel als Vertriebsweg für Kfz-Versicherungen stehen dabei im Fokus, wie Wulf-Dieter Hartrampf, Vorstandssprecher der Volkswagen Versicherung AG betont. Wie sieht ein Automobilhersteller die aktuelle Positionierung der Kfz-Versicherer? „Die Kfz-Versicherer haben sich von Stillhaltern zu Kostendrückern und Werkstattsteuerern entwickelt“, meint er. So sind eben die Spielregeln der Zeit… Für ihn und die Strategie seines Hauses ist es ganz klar: „Die Kfz-Versicherung ist ein fester Bestandteil der VW-Fahrzeuge.“ „Sie wurde extra für sie entwickelt, sie wurde extra für sie gebaut.“ Was nun stattfindet, ist eine prozessuale Verbindung der automobilen Welt und der Finanzwelt.

Das Joint Venture von Volkswagen und der Allianz, die Volkswagen Autoversicherung AG, ist nur ein nächster logischer Schritt auf dem Weg zum umfassenden Dienstleister für die VW-Kunden, der die automobile Kompetenz und die Financial Kompetenz intelligent miteinander verbindet. Die modernen Technologien, wie Telematik, eCall, Tele-Service und das vernetzte Auto, bergen auch viele neue Innovationspotenziale strategische Vorteile für die Autohersteller.

Und so z.B. das „Schaden-Tracking“ und die Fragen, wo steht das verunfallte Auto, in welche Werkstatt soll es hin, wie ist das Ausmaß der Beschädigungen bei dem Unfall etc. Auch der Zugang zu den Fahrzeugdaten und die Instandsetzung-Historie, über die Autohersteller verfügen, sind Gegenstand kontroverser Diskussionen. „Wir stellen uns dem Wettbewerb“, meint Dr. Wolfgang Hundt, Aftersales Business Manager bei der BMW Group, „wir machen die Dinge jedoch nicht absichtlich komplexer, damit sie ein Dritter nicht kann“ – lautet seine Meinung dem umstrittenen Thema eCall und dem Vorwurf bezüglich der Verfügbarkeit der Kunden-, Fahrzeug- und ggf. auch der Unfalldaten. „Die Zukunft hat bereits begonnen“, könnte man meinen…

Bei dem Thema eCall sieht die Assekuranz das eigene Geschäftsmodell und das aktive Schadenmanagement durch die Automobilhersteller gefährdet. Was bringt wirklich die Zukunft?! „Wie weit ist Daimler von der Gründung eines eigenen Versicherers entfernt?“ – lautete eine spannende Frage im Rahmen der Tagung. Das ist ja nicht auszuschließen… Wir dürfen gespannt sein! Derzeit steht jedoch bei Daimler die Tür (noch) offen für die HUK-Coburg, Generali, AXA & Co. für Kooperationsgespräche sowohl im After Sales wie auch in Produktentwicklung und Vertriebsbereich, meint Dr. Hanns Martin Schindewolf, CEO und Chairman bei Daimler Insurance Services GmbH.

Der hybride Kunde

Und welche Rolle spielt der Kunde in allen den Überlegungen? Der hybride Kunde, dessen verändertes Verhalten die Anforderungen an den Versicherungsvertrieb verändert …oder gar auf den Kopf stellt? Die Kunst ist es, „das Traditionelle mit dem Modernen intelligent zu verknüpfen“, um den hybriden Kunden zu erreichen, meint Wolfgang Hanssmann, der Vertriebsvorstand beim AXA Konzern. Das betrifft sowohl die traditionelle Kundenberatung, wie auch den Online-Vertrieb sowie die technische Unterstützung in den Agenturen.

Da die Kunden mit einem „Informations-Overload“ im Internet konfrontiert werden, stellt ich dabei die Frage, welches Medium sich langfristig im Vertrieb durchsetzen wird. Läuft demnächst gar nicht mehr ohne Google, Vergleichsportale & Co.???!!! Auf welche Informationsquellen kann sich der Kunden heute und demnächst überhaupt nach verlassen? Die Vergleichsportale, die unterschiedliche Ergebnisse liefern, die Zeitschriften, die unterschiedliche Empfehlungen als Basis unterschiedlicher Rankings präsentieren, die Empfehlungen auf Facebook, die doch eine subjektive Wahrnehmung der Nutzer und der „Freund“ darstellen…??? Oder werden wir vielleicht doch eine Wiedergeburt einer alten Tendenz zur persönlichen Beratung erleben? Die Suche und den Bedarf nach einer „Person des Vertrauens“ um die Ecke, die wir nach ihrer Meinung fragen können. Das allerdings, meint Marco Morawetz, General Reinsurance AG „verbunden mit modernen, digitale Medien“. Also dann doch die persönliche Beratung?

Check24 ergänzt seinen Service durch eine telefonische Beratung, berichtet Björn Weikert, Vorstand bei Check24 Vergleichsportal Versicherungen AG. Also doch wieder weg vom Internet zur… umfassenden, persönlichen Beratung. Na ja, das eine schließt das andere nicht aus…

Google – Treiber der Innovation?

So oder so, es steht außer Frage – Google, Social Media, YouTube & Co. sind aus dem Vertrieb und der Kundenkommunikation nicht mehr weg zu denken. Allerdings ist dabei der Kunde an sich die treibende Kraft, betont Petri Kokko, von Google Germany. „Die Entwicklung ist durch die Nutzer getrieben“.

Und wenn es tatsächlich so ist, dann kann man nur sagen „Die Zukunft liegt in unseren Händen.“
Und der Kunde ist nur einen Klick von uns entfernt.

Der Kundenfokus und der Kundenservice müssen feste Bestandteile der Unternehmensstrategie der Autoversicherer darstellen, betont Dr. Michael Martens, Stv. Vorsitzender des Vorstandes der ADAC Autoversicherung AG. Weg vom reinen Preisdenken, hin zu Mehrwerten für den Kunden. Mehrwerte schaffen durch Kundenorientierung, intelligente Produktgestaltung und den hervorragenden Schadenservice – lautet die Devise seines Unternehmens.

Schadenversicherung als Stabilisator in einem unruhigen Marktumfeld

Auf der Suche nach neuen, intelligenten, zukunftsweisenden Ansätzen im Vertrieb, in der Produkt- und Preispolitik, bei der Kundenorientierung und im Schadenmanagement lohnt sich auch ein Blick auf das gesamte wirtschaftliche Umfeld.

Gerade heute, angesichts des andauernden Niedrigzinsumfelds und des scharfen Wettbewerbs im Markt, erweisen sich die Kompositversicherung und das Schadengeschäft als Stabilisatoren in einem unruhigen Marktumfeld. Umso wichtiger ist es, durch vielseitige Maßnahmen, in diesem Segment nach Profitabilität und einem gesunden versicherungstechnischen Ergebnis zu streben.

Weitere Informationen:

BusinessForum21
Frau Anna Bergmann
Tel.: 0231/9500-751
Fax: 0231/9500-752
Email: anna.bergmann@bf21.com
Anna Bergmann | Quelle: BusinessForum21
Weitere Informationen: www.businessforum21.com

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>> Presseecho:
 

Top Thema: „Autoversicherer schaffen Trendwende“, schreibt Herbert Fromme im Versicherungsmonitor am 26.02.2013.

„Die deutschen Autoversicherer werden 2013 nach Untersuchungen der Hannover Rück erstmals seit 2007 wieder mehr an Prämien einnehmen als sie für Schäden und Kosten ausgeben. Doch die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt machen auch ihnen zu schaffen. Für Autofahrer könnte das eine längere Phase höherer Preise bedeuten. (...) Jahrelang klagten die deutschen Autoversicherer über zu niedrige Preise – jetzt haben sie die aus ihrer Sicht benötigte Trendwendeendlich geschafft. "2013 wird das erste versicherungstechnisch positive Jahr seit 2007 werden", sagte der Rückversicherer Michael Pickel bei einer Fachkonferenz in Köln.“ – Capital-Versicherungsmonitor, 26. Februar 2013.

Weiterlesen auf http://www.capital.de/unternehmen/banken-versicherungen/:Kfz-Versicherun...

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„Internetriese auf Expansionskurs“ Google wird Versicherungsmakler – so die aktuellen Schlagzeilen im Capital am 01.03.2013.

Top Thema „Headline“:

„Der Internet-Gigant Google kommt in Deutschland mit einem eigenen Vergleichsportal für Versicherungen auf den Markt. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen mit der Vermittlung von Autopolicen Geld verdienen. Das setzt viele Autoversicherer und traditionelle Makler heftig unter Druck.“

... so kommentiert Capital.de die aktuelle Strategie von Google (Capital, 01.03.2013).

Weiterlesen auf: http://www.capital.de/unternehmen/banken-versicherungen/:Internetriese-a...

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„Zitat des Tages“:

"Die Digitalisierung der Versicherungen würde auch ohne Google passieren. Die Entwicklung ist durch die Nutzer getrieben, durch die ganz normalen Menschen." Petri Kokko, Industry Director Finance & Aggregators bei Google Deutschland, auf einer Fachtagung (Capital Versicherungsmonitor, 01.03.2013)

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„Meinung+Analysen“ Google's Weckruf (Versicherungsmonitor, Capital.de, 01.03.2013)

„Das Internet-Unternehmen Google wird Versicherungsvermittler, Volkswagen tritt mit einer eigenen Versicherungstochter an. Für die deutschen Autoversicherer wird es eng. Die meisten Anbieter haben darauf noch keine Antwort.“

„Die von Capital.de gemeldete Entscheidung des Suchmaschinenbetreibers Google, noch in diesem Jahr mit einem eigenen Vergleichsportal für Autoversicherungen zu starten, könnte die gute Laune in mancher Vorstandsetage trüben.Denn Googles Plan enthält die klare Ansage, dass die Musik in der Autoversicherung künftig im Internet spielt – und nicht mehr in den Büros der Versicherungsvertreter.“, heißt es weiter.

„Es ist kein Zufall, dass fast parallel dazu der Volkswagen-Konzern gerade einen eigenen Autoversicherer gegründet hat. An der Gesellschaft hält VW 51 Prozent, die Allianz 49 Prozent. VW will mit der Versicherung Geld verdienen, das ist eine gute Nachricht für die übrigen Versicherer. Die schlechte: Der Konzern setzt seine Versicherungs- und Finanzierungsangebote auch ganz offen dafür ein, den Absatz bestimmter Modelle zu fördern.“, so über die Pläne des Volkswagenkonzerns über das Joint Venture mit der Allianz.

Weiterlesen auf http://www.capital.de/unternehmen/banken-versicherungen/:Herbert-Fromme-...

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„Vollkasko muss teurer werden“, kommentiert das VersicherungsJournal die aktuelle Lage in der Kfz-Versicherungsbranche am 26.02.2013.

„Die Autoversicherer machen 2013 voraussichtlich zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder Gewinn. DerVerdrängungswettbewerb hat aber auch zugenommen.“

Weiter heißt es: „Für die deutschen Autoversicherer geht es wieder aufwärts: Nach fünf defizitären Jahren könnte die Branche dem Preis-Zyklus gemäß nun wieder vor fünf „fetten“ Jahren stehen. Die Vollkasko bleibt allerdings ein Sorgenkind.“

Weiterlesen auf http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/vollkasko...

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„Auch gute Flotten werden teurer“ , so VersicherungsJournal am 28.2.2013

„Trotz der intensiven Sanierungsversuche 2011 und einer günstigen Witterung ist das Flottengeschäft marktweit defizitär.

Telematik, aber auch die für dieses Jahr geplante Verbandsempfehlung eines Kfz-Flotten-Tarif wurden als Lösungen auf einer Fachkonferenz diskutiert.“

Weiterlesen auf http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/auch-gute...

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News: Telematik-Kooperation in der Autoversicherung

„Das international tätige Beratungsunternehmen Towers Watson und der Kommunikationskonzern Vodafone entwickeln gemeinsam Telematikprojekte für europäische Autoversicherer. Damit wird es Versicherern möglich, individuell nach Fahrstil und Kilometerleistung abzurechnen. Einer der ersten Kunden ist AIG Europe. Telematikeinheiten sind in Neuwagen ab 2015 EU-weit Pflicht.“

Weiterlesen auf http://www.sharecast.com/cgi-bin/sharecast/story.cgi?story_id=20738011

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Telematik-Versicherer, FAZ, 05.03.2013

„Viele Versicherer denken darüber nach, ihre Autoversicherung mit Hilfe echter Fahrdaten ihrer Kunden zu tarifieren.In Amerika gibt es bereits günstigere Prämien für vorsichtige Fahrer.“

Weiterlesen auf: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/telematik-versicherer...

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Capital.de - Versicherungsmonitor - kommentiert am 06.02.2013:

„Was in den USA schon gang und gäbe ist, fasst in Deutschland erst zögerlich Fuß: die Tarifierung in der Autoversicherung mit Hilfe echter Fahrdaten. Vorsichtige Fahrer können von der neuen Technik profitieren. Verbraucherschützer warnen aber vor Datenschutzproblemen.

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Weitere Pressestimmen folgen in Kürze...

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Die BF21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“ ist die größte Konferenz rund um die K-Themen für die Kfz-Versicherer, Automobilindustrie und andere in dem Bereich aktive Branchen im deutschsprachigen Raum. Sie bietet einen exklusiven Rahmen zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten und vermittelt das „Wissen aus erster Hand“über den Status Quo und die zukünftigen Entwicklungen im gesamten Kfz-Versicherungsmarkt.

Bereits zum 10. Mal fand die in den Fachkreise fest etablierte BusinessForum21-Konferenz vom 25. bis 27. Februar 2013 statt, auf der sich rund 200 Experten der Kfz-Sparte zu aktuellen und zukünftigen Themen der Branche auseinander gesetzt haben.

Fotos und Impressionen von der 10. BF21-Jahrestagung:

 

>> Pressemitteilung:

Jubiläum: 10 Jahre BusinessForum21-Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“ –
 

>> Der Branchentreff der Autoversicherer, Schadenmanager, Kfz-Branche und Automobilhersteller, 
vom 25.-27. Februar 2013, Köln

Köln / Dortmund (ots) – Was vor exakt neun Jahren in einer exklusiven Runde der Kfz-Versicherer begann, ist zu einem echten Branchen-Event und einem Pflichttermin für die Autoversicherer, die Kfz-Branche, Automobilhersteller und viele weitere in dem Kfz-Versicherungsmarkt agierende Akteure geworden.

10. BF21- Jahrestagung „Kfz-Versicherung im Fokus“, die Jubiläumsveranstaltung der Kfz-Sparte, die traditionell im Februar in Köln stattfindet, bietet Ihnen in diesem Jahr ein breites Spektrum an höchst aktuellen Themen rund um die Kfz-Versicherung, erörtert die für die Branche zukunftsrelevanten Entwicklungen und Trends und setzt sich mit den aktuellen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren im Privat- und Firmenkundengeschäft auseinander: von Vertrieb-, Preis- und Produktgestaltung, über branchenübergreifendes Kooperationsmanagement, Offline- vs. Online-Strategien, Vergleichsportale bis hin zum Kfz-Schadenmanagement.

Auf dem Jubiläumsevent werden zahlreiche Teilnehmer aus Kfz-Versicherungen, Automobilindustrie, Kfz- und Schadenmanagement-Branche sowie kooperierenden Unternehmen erwartet, um das Kfz-Versicherungsgeschäft in all seinen Facetten zu diskutieren. Über 30 hochkarätige Referenten und Branchenexperten äußern sich zu zukunftsorientierten und erfolgsrelevanten Themen rund um die Autoversicherung.

Die zunehmende Macht und der scheinbar grenzenlose Einfluss von Google und Internet-Netzwerken, neue Anforderungen an den Versicherungsvertrieb und die Wettbewerbsvorteile durch effiziente Online-Positionierung werden u.a. von Petri Kokko (Google Germany GmbH), Tua Slöör (ebenfalls Google) und Wolfgang Hanssmann (AXA Konzern)thematisiert.

Über den Wettbewerb der Vergleichsportale sowie deren drei Haupt-Erfolgsfaktoren Monopol, Marke und Marge diskutieren Vertreter der größten Vergleichsportale im deutschen Markt, Björn Weikert (CHECK24), Johannes Hack (Transparo AG), Thomas Prangemeier (Verivox GmbH) mit Prof. Horst Müller-Peters (ivw Köln).

Mathias Scheuber (Vorstand Ressortbereich Schaden bei der Allianz Versicherung), Dr. Monika Sebold-Bender (Vorstand Komposit & Schaden, Generali Versicherungen) und Dr. Michael Mertens (ADAC Autoversicherung / Zurich Gruppe Deutschland) stellen neue Ansätze im Schadenmanagement sowie bei der Service- und Kundenorientierung vor.

Über das Allianz/Volkswagen-Joint Venture berichtet Wulf-Dieter Hartrampf, Sprecher des Vorstands, Volkswagen Versicherung AG. Die Kfz-Versicherung aus der Hand eines Autoherstellers ist auch ein Thema von Dr. Hanns Martin Schindewolf, Daimler Insurance Services, der die Innovationspotenziale und Zukunftsstrategien in Kooperation mit der Versicherungswirtschaft erörtert.

eCall – das kontrovers diskutierte Thema wird von Vertretern der Automobilindustrie (Dr. Wolfgang Hundt, BMW Group),der Assekuranz (Uwe Cremerius, Generali) und der EU-Kommission (Thomas R. Haub) erörtert.

Ertragsorientierte Preis-, Produkt- und Vertriebsstrategien im Privatkunden- und Flottengeschäft, aktuelle Zahlen, Fakten, Marktdaten sowie Impulse und Handlungsoptionen für die Zukunft runden die Konferenz ab.
 

Das vollständige Programm ist abrufbar unter: www.bf21.com

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Nachricht aus Versicherungen & Finanzen vom 12.11.2012
 

„Die Sanierung in Wohngebäude geht nur mit dem Vertrieb“ – schreibt VersicherungsJournal am 12.11.2012.

„Das Verlustpotenzial der Wohngebäudesparte ist höher als in Kraftfahrt. Dennoch werden viele Stellschrauben nicht gedreht. Möglichkeiten, wieder ins Verdienen zu kommen, wurden auf einer Fachtagung in Köln diskutiert.“

„Versicherungstechnisch wurde mit der Wohngebäudeversicherung (VGV) in den letzten zehn Jahren marktweit kein Geld verdient.“, heißt es weiter. „Rund die Hälfte der 126 Anbieter schrieb 2011 rote Zahlen. Dabei gibt es eine
Reihe von Lösungsmöglichkeiten, die in Köln von Experten diskutiert wurden.

Zwischen 2002 und 2010 machte die Sparte Wohngebäude branchenweit fünf Milliarden Euro Verlust. Die vielbeachtete Defizitsparte Kraftfahrt fuhr in diesen Jahren dagegen addiert 1,6 Milliarden Euro Gewinn ein.“

„Wir müssen uns viel mehr um das Verlustpotenzial in VGV kümmern“, forderte Rainer Brune, Vorstandsmitglied der Axa Versicherung AG (http://www.axa.de/), jüngst auf einer Fachtagung (http://www.bf21.com/) in Köln.

Weiter lesen unter:
http://www.versicherungsjournal.de/mehr.php?Nummer=113606

 

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> Pressemitteilung:

6. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schaden- und Leistungsmanagement"

am 08. und 09. November 2012 in Köln – Das Top-Event der Schadenwelt! 

>> Treffpunkt der Schaden-Verantwortlichen aus Versicherungswirtschaft (Kfz, Personenschaden, Sach), Automobilindustrie, Assisteure, Service-Betriebe und Dienstleister aus Kraftfahrt, Reha, Sach

Aktives Schadenmanagement ist ein Milliardengeschäft, nach wie vor, bereits seit vielen Jahren. Vor dem Hintergrund der herrschenden Schuldenkrise und des Niedrigzinsmarkts, welche die Versicherer zunehmend belasten, kommt dem aktiven Schadenmanagement jedoch eine noch viel größere Bedeutung zu, als jemals zuvor. Die Versicherer müssen sparen. Die Kostensenkungsmaßnahmen scheinen unausweichlich. Die Organisation und das Schadenmanagement müssen Kostensenkung und Ertragsverbesserungen bringen. Von den Auswirkungen sind sowohl die Versicherungsunternehmen selbst, wie auch viele andere in dem Schaden-Bereich agierende Branchen betroffen.

Diskutieren Sie auf dem BF21-Kongress mit den ausgewiesenen Experten der Schadenwelt darüber, wie Sie zukunftsweisende Instrumente zur erfolgreichen Wettbewerbspositionierung, Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Ertragsverbesserung gezielt einsetzen können, um Ihre Marktposition zu stärken und sie auszubauen. Treffen Sie vor Ort Ihre Fachkollegen und Experten aus u.a. folgenden Unternehmen:

● Allianz Versicherungs-AG
● HUK-COBURG
● AXA Versicherung AG
● HDI-Gerling
● Generali Deutschland Schadenmanagement GmbH
● BMW Group
● Daimler AG / Mercedes-Benz Bank AG
● rechtundraeder / rechtsrad - Das Rechtsanwaltsnetzwerk für die Kfz-Branche
● ADAC e.V.
● EU-Kommission
● Nürnberger Versicherungsgruppe
● Zentralverband Karosserie und Fahrzeugtechnik - ZKF
● Verband öffentlicher Versicherer
● R+V Allgemeine Versicherung AG
● Versicherungskammer Bayern
● Wiener Städtische Versicherung AG
● UNIQA Österreich
● DARAG Deutsche Versicherungs- und Rückversicherungs-AG
● Continentale Sachversicherung AG
● AXA Winterthur

und vielen weiteren.

Zahlreiche Dienstleistungsunternehmen, Service- und Produktanbieter aus dem Kraftfahrt, Reha- und Sachschadenbereich präsentieren vor Ort Ihre Produkte und Lösungen für zukunftsweisendes Schadenmanagement.

In der Kraftfahrt gehört aktives Schadenmanagement bereits zum Alltag. In der Gebäudeversicherung und Elementarschadenversicherung wird ebenso auf Schadenmanagement und Handwerkerservice gesetzt, um die Ausgaben im Zaum zu halten. Neue Ereignisse und Entwicklungen, wie eCall, die sich häufenden Naturkatastrophen, Überschwemmungen, Hagel, Starkregen und andere klimatische Ereignisse verstärken noch weiter den Druck in Richtung Schadenmanagement.

Auf dem Kongress werden bewährte Konzepte und neue Impulse für erfolgreiches Unfallschadenmanagement, Strategien und Aspekte des Dienstleistermanagements sowie neue Ansätze zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit rund um den "Unfallschaden" erörtert und diskutiert. Ebenso werden Handwerkernetze, Maßnahmen in der Gebäude- und Elementarschadenversicherung sowie Sachschaden-Services in den Vorträgen und Diskussionen behandelt. Und insbesondere stehen neue Themen und Entwicklungen, wie eCall, Mobilitätslösungen, zukunftsweisende Versicherungskonzepte für Produkt- und Schadenmanagement, Partner- und Dienstleistermanagement in Kraftfahrt, Sach, REHA und Assistance im Fokus der Veranstaltung. Diese und weitere Themen stehen auf der Agenda unseres diesjährigen Kongresses.
 

Nutzen Sie die Plattform für Erfahrungsaustausch, Networking und persönliche Gespräche mit Vertretern zahlreicher im Schadenbereich aktiver Branchen. Wir freuen uns, Sie auf dem 6. BusinessForum21-Kongress "Aktives Schaden- und Leistungsmanagement" am 08. und 09. November 2012 in Köln zu begrüßen. Seien Sie dabei!
 

Das vollständige Programm der Konferenz finden Sie unter: www.bf21.com

Weitere Informationen:

BusinessForum21
Frau Anna Bergmann
Tel.: 0231/9500-751
Fax: 0231/9500-752
Email: anna.bergmann@bf21.com
Anna Bergmann | Quelle: BusinessForum21
Weitere Informationen: www.businessforum21.com

 

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